Schlagwort-Archiv: OoH

Social & DOOH: Eine unschlagbare Kombination

talon_0-53_1 Talon Outdoor hat untersucht, wie Digital Out of Home Werbung die Wirkung einer Social Media Kampagne beeinflusst.

 

Dazu wurden verschiedene Cross-Media Kampagnen durchgeführt. Mit Hilfe von Geo-Tracking von Smartphones konnte die Wirkung dieser Kampagnen mit hoher Genauigkeit gemessen werden.

 

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Werbewirkung über alle Kennzahlen sich um 23 Prozent erhöht, wenn eine Social Media Kampagne mit DOOH erweitert wird.

 

Dabei wurden alle Kennzahlen durchgängig verbessert: Wahrnehmung (+8%), emotionale Reaktion (+40%), Aufnahme der Hauptaussage (+6%), Consideration (+17%), Kaufbereitschaft (+20%) sowie die Action taken (+20%).

 

www.moreaboutadvertising.com

 

 

OoH punktet mit Reichweite und Sichtbarkeit

Adidas-setzte-auf-einen-Mobile-OOH-Mix-253907-detailnpIn der Horizont:

 

Für eine Studie zur Kombination von Mobile und OoH-Werbung hat die Mobile Marketing Association in Zusammenarbeit mit WallDecaux die Generationen Y (30 bis 39 Jahre) und Z (18 bis 25 Jahre) befragt. Es stellt sich heraus, dass es  in beiden Gruppen gravierende Unterschiede gibt.

 

Die Generation Y als Zielgruppe kann man besonders gut mit bunten und schrillen Außenwerbe-Kampagnen erreichen. Aktivierungspotenziale von OoH im Zusammenspiel mit Mobile identifiziert die Studie vor allem bei Plakaten in leuchtenden Farben und bei Sprüchen, die zum Nachdenken anregen.

 

Das Smartphone wird hier hauptsächlich zur Kommunikation, Termin- und Tagesplanung genutzt und nicht zum Online-Kauf. Generell werden bei dieser Generation Bezahlvorgänge lieber am PC abgewickelt.

 

Auch die Generation Z lässt sich gerne von OoH-Werbung inspirieren – vor allem wenn diese mit starkem visuellen Eindrücken punktet. OoH-Werbung wird selten als störend empfunden. OoH-Kampagnen, die auf mobiler Werbung aufbauen oder umgekehrt, bleiben länger in den Köpfen der jungen Zielgruppe.

 

Im Gegensatz zu Generation Y ersetzt das Smartphone bei der Generation Z den PC. Das Handy wird rund um die Uhr auch für mobile Einkäufe genutzt. Um beachtet zu werden, muß Werbung für diese Zielgruppe relevant und am besten mit Bewegtbildern ausgestattet sein sowie zum Nachdenken anregen.

 

Beiden Generationen ist gemeinsam, dass der Übergang von OoH zu Mobile konsistent und ohne Brüche erfolgen sollte. OoH punktet dabei laut den Studienautoren mit Reichweite und Sichtbarkeit. Mobile hingegen kann seine Stärken in den Bereichen individuelles Targeting, persönliche Ansprache und Aktivierung einbringen.

 

www.horizont.net

 

UK: Hoover startet programmatische DOOH Kampagne

hoover_0In Großbritannien startet Hoover die erste wettergetriebene programmatische DOOH-Kampagne. Die Kampagne wird in Zusammenarbeit mit Regital und der Plattform MiQ realisiert.

 

Mit Hilfe von “dynamischer Synch-Technologie” wird bei Regenwetter passende Werbung ausgespielt.  Das Ziel ist es, mit einer Kombination aus DOOH, Mobile, Online Video und Social Media Hoovers AI-fähige Geräte in UK zu bewerben.

 

www.prolificnorth.co.uk

 

Immer mehr Menschen kaufen online nach OoH Aktivierung

MAXIn der Horizont:

 

Laut Mobilitäts-Aktivitäts-Index (“MAX”) 2018 von WallDecaux nutzen 95% der Bevölkerung das Internet wenn sie unterwegs sind.

 

Das ist eine Steigerung um 9 Prozent zu 2016 (86 Prozent).

 

Der “MAX” sieht einen direkten Zusammenhang zwischen Außenwerbung und mobiler Suche nach Produkten bzw.  spontanen Einkauf über das Smartphone.

 

Denn fast jeder Dritte (29 Prozent) hat schon einmal unterwegs ein Produkt direkt im Internet bestellt, nachdem er ein Plakat gesehen hat.

 

2016 waren es nur knapp 11 Prozent der Bevölkerung, die sich unterwegs von Plakaten zum direkten Kauf motivieren liessen.

 

36 Prozent der Gesamtbevölkerung und 43 Prozent der U30-Zielgruppe sehen Außenwerbung als den Impulsgeber, in einem Geschäft nach dem beworbenen Produkt zu suchen.

 

Hier gibt es den Bericht zum WallDecaux Mobilitäts-Aktivitäts-Index (“MAX”) 2018

 

www.horizont.net

Online-Giganten sind die größten (D)OoH Advertiser

bowie-subway-takeover-page-2018Google_NY_s3-project_312386_image_0--default--1280Facebook SubwayWährend Unternehmen wie Facebook und Google ihre Milliarden mit Onlinewerbung machen, stecken sie die eigenen Werbebudgets gerne in die (digitale) Außenwerbung.

 

Apple, Google und Amazon schafften es letztes Jahr unter die 6 größten Außenwerbe-Spender in den USA, und Netflix kam immerhin unter die Top 15 (Daten der Outdoor Advertising Association of America).

 

So startete Facebook erst kürzlich eine Außenwerbekampagne, um sein neues Konzept für Nutzersicherheit und Datenschutz zu bewerben.

 

Spotify hat in Zusammenarbeit mit dem Brooklyn Museum eine Hommage an David Bowie als Außenwerbekampagne entwickelt und bewirbt damit seine kostenlose App in U-Bahnen.

 

Intel bejubelt auf diese Weise seine A.I. Technologie, mit der man Kriminelle in einer Menschenmenge aufspüren kann.

 

Und Google schaltete gerade erst eine Real-Time DOOH Kamapgne in New York, um das neue ‘Explore’ Feature in Google Maps zu bewerben.

 

Für Vincent Letang, Executive Vice President bei Magna Global ist das logisch: “Bushaltestellen, Bahnhöfe und Flughäfen sind perfekte Ort für Tech Konzerne um aktive Erwerbstätige zu erreichen und Social Media Buzz zu erzeugen.”

 

www.bloomberg.com

www.sfgate.com

www.pymnts.com

IPG Studie: OOH steigert Kundenbindung um 275%

275_s3-business_effects_-_ooh--default--940Eine neue Studie von IPG Mediabrands zeigt, dass

 

- Marken, die mehr als 15% ihres Medienbudgets für OOH Werbung ausgeben, einen Anstieg von 24% beim Markenvertrauen zeigen und eine 106% höhere Einschätzung der Markenqualität verbuchen können.

 

- Investment in OOH zudem die Kundenbindung um 275% steigert und es laut Studie zu einer Erhöhung der Effektivität von Online-Werbung (31%), bei bezahlter Suche (80%) sowie bei Social Media (56%) führt.

 

- 48% der Marken OOH verwenden um ihre Marke aufzubauen und 28% um ihre Verkäufe anzukurbeln. Insgesamt nutzen laut Studie 25% der Marken OOH für beide Strategien.

 

 

www.thedrum.com/news

www.marketingdive.com/news/

 

Auch New York Times macht Mediaeinkauf selbst

New_York_Times_logo_variationIn der W&V:

 

Nachdem gerade erst Vodafone angekündigt hat, große Teile des Mediaeinkaufs zukünftig selbst zu machen, zieht nun die New York Times nach.

 

Oder genauer gesagt: Schon seit letztem Jahr erhöht man beständig den Anteil des in-house abgewickelten Mediavolumens und ist dabei inzwischen bei fast 90% angekommen.

 

Auch Dow Jones, die Muttergesellschaft des Wall Street Journals, erledigt schon seit einem Jahr den kompletten Mediaeinkauf inhouse, inklusive Display, Social, Search, OOH und TV.

 

https://www.wuv.de/

Neue Ansätze für Planung von OOH-Kampagnen

Kai-Marcus-ThäslerUdo SchendelHorizont Special:

 

Mit Hilfe der scheinbar schlichten Formeln, ‘der Mensch ist ein Gewohnheitstier’ und ‘gleich und gleich gesellt sich gern’, bastlen derzeit Spezialmittler an Modellen, die das Einkaufsverhalten der Menschen nachzeichnen und Umsätze in der Außenwerbung steigern sollen. Um diese Formeln jedoch umzusetzen, müssen enorm viele einzelne Informationen miteinander kombiniert werden.

 

Dieses komplexe Vorhaben gehen die Spezialmittler mit Hilfe von Partner an, die Informationen über Wohnorte, Arbeits- und Bildungsstätten mit demografischen Daten und Bewegungsmustern sowie Erkenntnissen über Kaufkraft und Kaufabsichten verknüpfen, um schließlich das Mobilitäts- und Einkaufsverhalten der Bundesbürger simulieren zu können.

 

“Die Planung von Out of Home wird sich völlig verändern”, sagt Kai Marcus Thäsler voraus, Managing Director Posterscope Deutschland, Hamburg.

Auch Udo Schendel, Geschäftsführer bei Jost von Brandis, sieht in dem Planungsansatz großes Potential für die Out-Of-Home Kampagnen der Zukunft. “Damit sind wir in der Lage”, illustriert Udo Schendel, “beispielsweise einem Pkw-Händler zu raten, welches Modell er am besten an welchem Ort bewerben sollte.”

 

Mehr unter www.horizont.net