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Programmatische DOOH Kampagne steigert Filialbesuche um 21%

evergreen-DOOH-campaignUbimo hat für den Kommunikations Anbieter Evergreen Trading einen programmatische DOOH Kampagne konzipiert, die möglichst weiträumig und schnell das neue Produkt in allen relevanten Metropolregionen bewirbt und dabei eine Vielzahl von Out-of-Home (OOH)-Formaten und Medieninhabern einbindet, um sicherzustellen, dass die größtmögliche und beste Abdeckung des Publikums mit den meisten Kontaktpunkte innerhalb einer Kundenreise erreicht wird.

 

Zu diesem Zweck lief die programmatische Kampagne über eine Vielzahl von Medien, darunter digitale Screens, Street Furniture, an Flughäfen, in Lebensmittelgschäften und Tankstellen.

 

Der programmatische DOOH-Einkauf ermöglicht groß angelegte und schnelle Umsetzung der Werbebotschaften je nach Gebiet und relevanter Zeilgruppe. Ubimo was außerdem in der Lage den Einfluss von OOH-Werbung auf den Fußgängerverkehr in den Geschäften des Anbieters zu messen. Während das Ziel der Kampagne hauptsächlich darin bestand, die Bekanntheit des Produktes zu steigern und dessen Einführung zu bewerben, führte die OOH-Werbekampagne auch zu einer 21%igen Steigerung des Fußgängerverkehrs in den Geschäften des Anbieters.

 

https://www.ubimo.com/

 

UK: Außenwerbung wächst stark, Digitalanteil über 50%

media820-20191218040926363 (002)Das neue Jahrzehnt beginnt, nach den Parlamentswahlen im vergangenen Monat, mit einigen optimistischen Prognosen für die britische Werbung.

 

Die Werbetreibenden hatten so lange mit der Unsicherheit des Brexit zu kämpfen, dass diese mittlerweile zum “New Normal” geworden ist und nun Boris Johnsons Sieg einen kurzfristigen Schub geben könnte, so Brian Wieser, Präsident des globalen Nachrichtendienstes der GroupM.

 

Die WPP-Medieneinkaufsgruppe hat einen Anstieg der britischen Werbeausgaben um 6,7 % auf 22 Milliarden Pfund für das Jahr 2020 vorgezeichnet.

 

Publicis Media’s Zenith hat eine immer noch ordentliche Wachstumsrate von 4,9% prognistiziert.

 

Wieser sagt, dass die Prognosen für Großbritannien im Vergleich zu den meisten anderen entwickelten Ländern ungewöhnlich gut sind und “es ist alles digital”. Außerdem folgen diese Steigerungen auf 10 Jahre nachhaltiges Wachstum der Werbeausgaben.

 

Großbritannien profitiert dabei von dem fortgeschrittenen Zustand seines digitalen Anzeigenmarktes und einem breiteren globalen Trend, da Digital-First-Unternehmen wie Google, Amazon und Netflix stark in Marketing investieren, um ihre Marken aufzubauen.

 

Im Jahr 2020 wird der Out-of-Home Bereich seinen starken Kurs fortsetzen – die Zahlen für das dritte Quartal 2019 zeigen ein Wachstum von 10%, wobei der Anteil des digitalen Out-of-Home Bereichs auf deutlich über 50% des Umsatzes steigt.

 

Es gab ein signifikantes Umsatzwachstum bei allen Formaten, einschließlich der klassischen Formate. Aber der Schwerpunkt liegt auf Digital Out of Home, wobei die Anbieter allein im Jahr 2019 £100 Mio. investierten, was zu einem 40%igen Anstieg der Bildschirme führt. Während DOOH überall in London zu finden ist, ergreifen auch andere große Städte und größere Orte diese Chance. Durch die Verbindung von digital und klassisch ist OoH jetzt ein stärkeres, flexibleres, vernetztes und besseres Angebot für Werbekunden als je zuvor.

 

Auch könnte dieses Jahr addressable TV-Werbung in Großbritannien interessant werden. ITVs neuer zielgerichteter Online-TV-Werbeservice Planet V wird nach einer Roadshow durch Medienagenturen im Februar live gehen, und Channel 4 wird seine Kanäle auf Sky’s AdSmart stellen, nachdem die beiden Sender im September letzten Jahres eine Vereinbarung getroffen haben.

 

GroupM erwartet aber, dass der britische TV-Werbemarkt in diesem Jahr stagnieren wird, was nur geringfügig besser ist, als der Rückgang von 2% im letzten Jahr. Allerdings kann die tatsächliche Entwicklung im Free-to-Air-Bereich des TV-Geschäfts in einem Jahr, in dem England Co-Gastgeber der Euro 2020 ist, nicht wirklich prognostiziert werden.

 

 

https://www.campaignlive.co.uk/

 

Außenwerbung wird dieses Jahr Zeitungen überflügeln

Out of Home (002)In der Financial Times:

 

Die weltweiten Ausgaben für die Außenwerbung werden 2020 erstmals seit Beginn der Aufzeichnungen die Anzeigenverkäufe in Zeitungen überholen.

 
Das Out of Home-Segment macht etwa 6,5 Prozent des 600 Milliarden Dollar schweren globalen Werbemarktes aus, ist aber das einzige traditionelle Medium, das weiter wächst, während andere dem Google- und Facebook-Segment weichen.

 

Im Jahr 2020 werden Werbetreibende 40,6 Mrd. $ für Plakate, Digital Out of Home Screens und “Stadtmobiliar” ausgeben, etwa 4 Mrd. $ mehr als für Zeitungungswerbung, so die Einschätzung der GroupM.

 
Bis 2024 erwartet GroupM, dass Außenwerbung die Ausgaben für Zeitungen und Zeitschriften übertreffen wird, mit einer jährlichen Wachstumsrate zwischen 2,5 und 4 Prozent. “Die Außenwerbung hat sich als widerstandsfähig erwiesen, weil sie einzigartige Eigenschaften für Werbetreibende bietet”, sagte Brian Wieser, Global President of Business Intelligence bei GroupM. “Sie trägt dazu bei, dass sich das Medium weiter entwickelt hat.”

 

William Eccleshare, Geschäftsführer von Clear Channel, einem der größten Eigentümer von Outdoor-Medien, beschreibt es als das “letzte echte Massenmedium” in einer Welt, in der das Fernsehpublikum zersplittert.

 

Während einige Betreiber in China in letzter Zeit gelitten haben, haben die USA und Großbritannien gut abgeschnitten, mit einem Wachstum in Großbritannien von fast 8 Prozent in diesem Jahr trotz der flachen Wirtschaft. Apple hat sich in den letzten Jahren zu einem der aktivsten Außenwerber entwickelt, während Netflix eigene Plakatflächen entlang des Sunset Strip in Los Angeles erworben hat.

 
Das jüngste Wachstum der Branche ist auf die digitale Technologie in den großen Städten und Flughäfen zurückzuführen, die es ermöglicht, auffällige Werbung innerhalb von Minuten oder Stunden zu ändern, anstatt Wochen oder Monate warten zu müssen, bis die physischen Plakate ersetzt werden konnten.

 

Bei JCDecaux, dem weltweit größten Außenwerbekonzern, machen digitale Standorte 5% des Inventars aus, generieren aber 25% des Umsatzes.

 

In Großbritannien, dem am stärksten digitalisierten Markt der Welt, wird ein Viertel des Umsatzes erzielt, etwa 60 Prozent der Clear Channel-Umsätze sind digital.

 

https://www.ft.com/

Ocean Outdoor übernimmt DOOH-Vermarkter AdCityMedia

ocean-outdoor-imaxOcean Outdoor plant, den schwedischen Digital-Out-of-Home-Anbieter AdCityMedia (ACM) zu übernehmen und damit seine skandinavische Präsenz weiter zu stärken.

 

ACM betreibt rund 4.500 digitale Bildschirme an 1.500 Standorten, darunter schwedische und norwegische Stadtzentren sowie Digital Signage Lösungen in ganz Skandinavien.

 

Im September erwarb Ocean bereits den schwedische Digital Out of Home-Anbieter Visual Art Media. Mit der Übernahme wurden Schweden, Dänemark, Finnland und Deutschland in das bestehende digitale DOOH-Portfolio von Ocean in Großbritannien und den Niederlanden aufgenommen; mit dem Kauf von ACM ergänzt das Outdoor-Unternehmen nun Norwegen.

 
Die Übernahme von AdCityMedia ist die sechste Transaktion von Ocean seit März 2018 und laut Ocean ergibt der kombinierte Umsatz von Visual Art Media und ACM etwa 20% des Außenwerbe-Marktes in Schweden.

 

https://mediatel.co.uk/

Clear Channels DOOH-Screens über Broadsign SSP buchbar

Letzte Woche wurde die Partnerschaft zwischen der digitalen Out-of-Home (DOOH)-Marketingplattform Broadsign und dem weltweit zweitgrößten Außenwerber Clear Channel Outdoor (CCO) bekanntgegeben. Diese Partnerschaft ermöglicht es Marken, das US-DOOH-Inventar von CCO über Broadsigns programmatische Lieferplattform (SSP) Broadsign Reach zu nutzen.

 

 

Mit der Integration überschreitet der US-Bestand von Broadsign Reach nun 35.000 Bildschirme. DOOH Kunden, die Broadsigns Partner-Demand-Side Plattformen (DSPs) nutzen, können nun auf das US-Netzwerk von CCO zugreifen, das 26 Märkte im ganzen Land abdeckt. Darüber hinaus kann digitales Inventar an 50 der wichtigsten internationalen und regionalen Flughäfen von Clear Channel in Echtzeit programmatisch eingekauft werden.

 

 

“Die Reach-Plattform von Broadsign hat sich mit einer beeindruckenden Anzahl von DSPs im In- und Ausland integriert, so dass wir mit neuen Ad-Tech-Playern und deren Käufern über unsere gemeinsame Reach-Verbindung zusammenarbeiten können”, sagt Wade Rifkin, SVP/GM, Programmatic, Clear Channel Outdoor. “Marken erkennen den Wert, den die Programmatik dem OOH durch verbessertes Targeting, Schnelligkeit und Flexibilität bringt,…”

 

 

“Die Fragmentierung der DOOH-Bestände ist zu einem massiven Hindernis für das Wachstum der Branche geworden, so dass die Partnerschaft mit einem Marktführer wie Clear Channel Outdoor, um mehr Premium-Bestände in eine zentralisierte Lösung wie Reach zu integrieren, einen Schritt in die richtige Richtung darstellt”, sagte Adam Green, GM und SVP, Broadsign Reach.

 

 

https://broadsign.com/

UK: DOOH wächst um 17% im dritten Quartal

Outsmart_OOHOutsmart_DOOHOutsmart, die Handelsorganisation für die Out of Home (OOH)-Industrie, hat bekannt gegeben, dass der für das Quartal Juli bis September 2019 gemeldete Out of Home Umsatz den Gesamtmarkt im Vergleich zum Vorjahr um +9,8% von 300 Millionen Pfund in Q3 2018 auf 330 Millionen Pfund in Q3 2019 anwachsen ließ.

 
Die von PwC durchgeführte Studie macht deutlich, dass Digital Out of Home in Q3 ein Wachstum von +17,1% verzeichnete, vergleichbar mit Q2 (+17,2%) und stärker als im Q1 2019 (+11%).

 

Der Anteil von Digital am Gesamtumsatz im dritten Quartal betrug 54%. Classic Out of Home verzeichnete auch im dritten Quartal ein Wachstum (+2,4%), leicht über dem Niveau des zweiten Quartals (+2,3%).

 
Daten von Route zeigen außerdem, dass die anhaltenden Investitionen in digitale Bildschirme die Reichweite erhöhen. Digital Out of Home wird inzwischen jede Woche von 69% der erwachsenen Bevölkerung gesehen. Die Reichweite von Classic Out of Home hat wenig Raum zum Wachsen, 98% sehen jede Woche eine Plakatwerbung, eine Zahl, die in den letzten Jahren stabil geblieben ist.

 

Zum Vergleich: Alle DOOH-Werbeträger haben in Deutschland eine Nettoreichweite von 73%; im 3. Quartal lag im Außenwerbemarkt der Digitalanteil aber nur bei nur 28%.

 

https://www.worldooh.org/

Programmatic DOOH auf dem Weg zum “Mainstream” in 2020

dig-20191030045902368Immer mehr Medienagenturen sagen, dass sie beginnen, ihre Teamstrukturen zu ändern, um einen programmatischen Handel mit Digital Out of Home zu ermöglichen.

 

Außerdem fordern sie Out-of-Home Medieninhaber auf, mehr digitale Bestände für den programmgesteuerten Handel bereitzustellen, wie eine Umfrage unter Medieneinkäufern und Spezialisten ergab.

 
In seinem jüngsten, alle zwei Jahre erscheinenden Bericht State of the Nation Global Marketplace, prognostiziert der programmatische DOOH-Handelsmarktplatz von JCDecaux, VIOOH, dass 2020 das Jahr sein wird, in dem programmatische digitale Außenwerbung “Mainstream” wird.

 

DOOH wächst fast doppelt so schnell wie die gesamte OOH-Branche, so die neuesten Zahlen der Advertising Association/Warc. Die britischen OOH-Spendings hatten 2018 einen Wert von £1,21 Mrd., und fast die Hälfte davon (49,9%) war digital. Für 2019 wird ein Wachstum von 6,9% prognostiziert, verglichen mit 13,4% für DOOH.

 

Joel Livesey, Director of Partnerships, EMEA, sagt voraus: “Programmatische Pipes werden für DOOH normal werden [2020]. Das heißt nicht, dass es die Go-to-Technologie wird – davon sind wir noch weit entfernt – aber wir werden weit über die branchenweit erste Phase hinausgehen, in der wir uns jetzt befinden.”

 

https://www.campaignlive.co.uk/

 

PwC Prognose bis 2023: Mobile & DOOH wachsen stark

OOH_canvasOOH1_canvasDOOH_canvasIn der Horizont +:

 

PwC hat neben eigenen Marktdaten auch die Daten verschiedener Branchenverbände wie ZAW, BDZV und VDZ ausgewertet und gibt nun gemeinsam mit dem Marktforscher Ovum eine Prognose für die einzelnen Werbekanäle bis 2023 ab.

 

Vor allem Online profitiert laut PwC von Budgetkürzungen bei den klassischen Medien wie TV, Zeitungen und Zeitschriften.

 

Die Gesamtspendings für Onlinewerbung werden in den kommenden Jahren auf netto 10,3 Milliarden Euro bis 2023 ansteigen. In Onlinewerbung auf dem Desktop wird dann noch ein Großteil der Budgets (8,2 Milliarden Euro) fließen. Die Investitionen in mobile Onlinewerbung werden aber stetig steigen – auf dann 2,2 Milliarden Euro. “Bereits 2021 wird mobile Werbung laut unserer Prognose und am Umsatz gemessen das zweitstärkste Teilsegment im Onlinewerbemarkt sein”, sagt Werner Ballhaus, Leiter des Bereichs Technologie, Medien und Telekommunikation bei PwC Deutschland.

 

 

Bei der Außenwerbung werden durch Wachstum im Digitalen die Verluste im klassischen Geschäft laut PwC ausgeglichen werden. Dank Digital Out of Home (DOOH) legt die Außenwerbung insgesamt sogar deutlich zu. Setzten Vermarkter wie Ströer, Wall & Co 2014 noch 926 Millionen Euro um, werden es in diesem Jahr bereits 1,2 Milliarden sein. Laut PwC werden die Werbungtreibenden im Jahr 2023 voraussichtlich 1,35 Milliarden Euro netto in Außenwerbung investieren.

 

 

Auch wenn in das traditionelle Plakat nicht mehr so viel investiert wird – der Umsatz physischer Außenwerbung wird von 975 Millionen Euro in 2019 auf 940 Millionen Euro im Jahr 2023 sinken – wird gemäß der Prognose auch weiterhin der Großteil der Werbegelder in analoge OOH-Medien fließen. Im Gegensatz zum klassischen OOH, wird der Umsatz von DOOH allerdings von 76 Millionen Euro im Jahr 2014 auf geschätzte 411 Millionen Euro im Jahr 2023 ansteigen.

 

https://www.horizont.net/