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Digitale Dachwerbung und Datenstaubsauger für Uber

https _blogs-images.forbes.com_bizcarson_files_2018_12_Founders_-Kaan-Gunay-CEO-Onur-Kardesler-CTO-1200x772Das Startup FireFly aus San Francisco hat gerade  $ 21,5 Mio. von Venture Kapitalgebern eingesammelt, um Carsharing Services mit DOOH Dachwerbung auszustatten.

 

Neben dem digitalen Screen kommt das System mit allen möglichen Sensoren daher, die u.a. Luftqualität, Temperatur und Schlaglochdichte messen. Damit will man den Städten Daten für ihr Smart City Strategien zur Verfügung stellen.

 

Uber Fahrer verdienen angeblich um die $ 300 extra im Monat, wenn sie das FireFly Billboard auf ihren Dach spazieren fahren. Allerdings scheint es keine offzielle Vereinbarung zwischen FireFly und Uber oder Lyft zu geben.

 

Derzeit hat Firefly 600 Uber Fahrzeuge in San Francisco ausgestattet und will Anfang 2019 nach New York expandieren.

 

https://www.forbes.com

Zwei weitere DSPs integrieren Digital Out of Home

xite-800x450Adelphic und MobPro gaben bekannt, dass sie künftig auch Digital Out of Home Inventar anbieten wollen.

 

Adelphic wird dazu dass DOOH Inventar von Rubicon Project einbinden. Adelphic wurde letztes Jahr von Viant übernommen. Viant wiederum gehört seit 2016 zum Time Inc. Konzern.

 

MobPro aus Amsterdam war bisher auf Mobile Werbung spezialisiert und hat nun das DOOH Inventar von Broadsign integriert.

 

https://martechtoday.com

Neue Digital Ribbons für den London Underground

Digital-Ribbons-1-RTExterion Media installiert großformatige LCD-Screens entlang der Rolltreppen in 16 Londoner U-Bahn Stationen.

 

Diese ersetzen die bisherigen kleineren Screens durch ein durchgängiges Display-Band.

 

Starten will Exterion Media im Januar 2019 mit zunächst 3 Stationen. Bis Oktober 2019 sollen die restlichen 13 Standorte ausgestattet sein.

 

https://www.exterionmedia.com

 

Globales OoH Wachstum kommt komplett aus DOOH

WarcDer neueste WARC-Report – Global Ad Trends prognostiziert ein stetiges Wachstum der Außenwerbung von jährlich 10,1 Prozent in den Jahren 2018 bis 2020.

 

Dabei wird das gesamte Wachstum im Out-Of-Home Segment durch die digitalen Angebote getragen.

 

Der Report gibt an, dass der DOOH-Anteil von digitalen Werbeausgaben am OOH-Markt in 2018 bei 37,3 Prozent (das entspricht US$14,6 Mrd.) liegen wird. In 2017 lag der Anteil noch bei 34,8 Prozent (2016 bei 32,4 Prozent, 2012 bei 22,7 Prozent).

 

Da wichtige Anbieter wie JCDecaux und ClearChannel ihre Investitionen im digitalen Segment forcieren, werden die Ausgaben bei klassischen Angeboten immer weiter zurückgehen und sich dafür die Ausgaben bei DOOH kontinuierlich erhöhen.

 

Hier gibt’s es einen Auszug aus dem WARC-Global Ad Trends Report

www.warc.com

 

 

OWM Umfrage: 68% der Media Chefs sehen DOOH im Aufwind

Meedia-Joachim-Schuetz-OWM-630x353Die aktuelle Umfrage unter OWM-Mitgliedern zeigt, dass die Werbungtreibenden an neuen digitalen Werbeformen wie Adressable TV (92% Bedeutungszuwachs) sehr interessiert sind.

 

Ebenfalls zunehmend interessant für die Befragten sind die Formate Video (70%), Digital Out-of-Home (68%), Location Based Marketing (66%) und Digital Audio (66%).

 

Für den Werbemarkt als Ganzes rechnen nur 22% der Befragten für das kommende Jahr mit steigenden Budgets. Im Vorjahr waren das noch 46%.

 

Die klassischen Mediengattungen Print und TV schneiden mal wieder schlecht ab. In 2019 wollen 9% der Befragten ihre Werbe-Ausgaben in Print erhöhen, dagegen wollen 54% sie senken. Bei TV-Werbung wollen 16% der Befragten kommendes Jahr ihre Ausgaben erhöhen, 35% haben vor diese zu senken.

 

Digitale Werbeformate sind bei der OWM-Umfrage hingegen wieder die Gewinner. In Mobile Video wollen 78% mehr investieren, bei Online Video 69%. Bei Mobile Display wollen 40% der Befragten mehr investieren, 23% allerdings auch weniger. Als einziger Verlierer unter den digitalen Formaten präsentiert sich Online-Display mit höheren Investitionen in 2019 bei nur 18% der Befragten, aber geringeren Ausgaben bei 32%.

 

Abgefragt wurde auch Influencer Marketing (60% wollen hier ihre Spendings erhöhen) sowie Search (47% wollen mehr ausgeben) und Social (59%) Webeformate, die weiterhin sehr beliebt sind.

 

 

 

https://meedia.de

DOOH-Targeting in Shopping Centern: 16% mehr Einkäufe

UK: Eine Studie des Shopping Mall Betreibers Unibail-Rodamco-Westfield (URW) in Zusammenarbeit mit Quividi hat die Wirkung von DOOH-Screens in Einkaufszentren auf Betrachtungsdauer und Verkaufszahlen der beworbenen Produkte untersucht.

 

 

Dazu wurden DOOH-Spots des Modehändlers Aldo und des Schmuckanbieters Pandora in insgesamt neun Einkaufszentren ausgespielt.

 

Der Clou: Es wurde die Wirkung von Spots, die auf verschiedene Zielgruppen zugeschnitten waren (Targeted Ads) mit Spots für alle Zielgruppen (Generic Ads) verglichen.

 

Die Targeted Ads von Aldo steigerten die Betrachtungsdauer um 31% und die Verkäufe um 11%. Bei Pandora sah es ganz ähnlich aus, mit ein Plus von 17% bei der Betrachtungsdauer und 16% mehr Verkäufen.

 

www.sixteen-nine.net

DOOH mit dem größten Zukunftspotential

The Brand GapJCDecaux stellte soeben den Brand Gap Report von Work Research vor.

 

Darin wurden unter anderem Mediaagenturen dazu befragt, welche Medien sie derzeit im Aufwind sehen. Das Feld wird klar angeführt von Digital Out of Home mit 74% ,gefolgt von Online Video (52%), VOD (46 Prozent) und Social Media (43 Prozent).

 

Wie der Name schon sagt, untersucht der Report aber vor allem den “Brand Gap“: dabei wird die sich u.a. aus den Untersuchungen von Byron Sharp ergebende indeale Balance von 60:40 zwischen Markenaufbau und Aktivierung erreicht.

 

Tatsächlich stellen viele Werbungtreibende demnach selbstkritisch fest, dass sie zuviel Budget in kurzfristige Massnahmen zur Aktivierung stecken. Wohl wisse man, dass man 60% in den Markenaufbau stecken müsse, aber man folge im Tagesgeschäft doch zu häufig dem Herdentrieb.

 

Laut David McEvoy, Marketing Director bei JCDecaux, sind gerade DOOH und VOD, die beiden größten brand-building Kanäle von Außenwerbung und TV, besonders geeignet einen großen Anteil der Bevölkerung zu erreichen und kombinieren somit Reichweite und digitale Flexibilität. Dadurch verfügen sie am ehesten über die Fähigkeiten den “Brand Gap” zu verringern.

 

Justin Gibbons von Work Research sieht ebenfalls das Potenzial zur Unterbrechung des “Brand Gap” in der Digitalisierung der traditionellen Medien. Gibbons prognostiziert, dass die Medien, die es zukünftig schaffen den “Brand Gap” zu schliessen, diejenigen sind, die sich am effektivsten an die neue Situation anpassen.

 

www.jcdecaux.co.uk