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Sydney & Melbourne gegen Werbung auf Telefonzellen

Telstra-payphone-620x344Die Stadt Sydney hat entschieden, sich einer Klage von Melbourne vor dem Bundesgericht gegen den Telefonkonzern Telstra im laufenden Streit um Außenwerbung anzuschliessen.

 

Zu der Auseinandersetzung ist es gekommen, da Telstra, in Zusammenarbeit mit JCDecaux, in vielen Städten Australiens die Einführung von neuen bzw. aufgerüsteten Telefonzellen plant. Der Stadtrat von Sydney ist allerdings der Meinung, dass die neuen mit digitalen Werbeflächen ausgerüsteten Telefonzellen nicht den Vorgaben des Telecommunications Act genügen.

 

Außerdem wird die Frage gestellt, warum Telstra die Zahl der öffentlichen Münztelefone erhöhen will, wenn sie nachgewiesenermaßen weniger genutzt werden und ihre Anzahl aus diesem Grund zuvor reduziert wurde.

 

Nachdem schon die Stadt Melbourne Anfang des Jahres gegen die Pläne von Telstra und JC Decaux mit der Begründung vorging, dass die großformatigen digitalen Werbedisplays auf den Anlagen den Planungsregeln der lokalen Regierung unterlägen, hat sich nun auch Sydney zu diesem Schritt entschlossen.

 

Zu einem ähnlichen Disput zwischen Stadtplanern und Telefongesellschaftenkam es auf Grund vieler neu aufgestellter Telefonzellen letztes Jahr schon in London.

 

https://mumbrella.com.au/

U-Bahn in Los Angeles bekommt DOOH Screens von Google

metrobluelineDie Los Angeles County Metropolitan Transportation Authority (Metro) hat dem Medien und Technologie Unternehmen Intersection, einer Google-Tochter, den Auftrag erteilt im südlichen Teil des U-Bahn Netzes ein neues Nachrichten- und Werbenetzwerk zu installieren.

 

Hierbei sollen an jeder Station neue IxNTouch-Screens aufgestellt werden, an denen Zug- und Busankunftszeiten, Servicewarnungen und -hinweise und System- und Anschlusskarten sowie andere digitale Tools abgerufen werden können.

 

Insgesamt sollen 100 Screens bis zum Herbst installiert sein, wobei Intersection die gesamte Infrastruktur finanziert. Im Gegenzug plant das Medienunternehmen, die entstehenden Kosten und mehr durch DOOH-Werbung zu kompensieren.

 

https://www.sixteen-nine.net/

Neue DOOH Screens für die Londoner Tube

s3-digital-ribbons-2-rt--default--939s3-gateway_3--default--940Nachdem Exterion Media Anfang des Jahres die ersten großformatige LCD-Screens entlang der Rolltreppen in ausgewählten Londoner U-Bahn Stationen installiert hat, wurden nun in Zusammenarbeit mit Transport for London Hunderte HD Screens an fünf weiteren hochfrequentierten U-Bahn Stationen installiert.

 

Zusätzlich wurden an den Stationen Waterloo und Oxford Street weitere “Digital Ribbons” an den Rolltreppen eingebaut.

 

Der “Digital Gateway” Super-Screen, der über den Rolltreppen an der Bank Station angebracht wurde, wird alleine 3,2 Millionen Passagierkontakte pro Monat machen. Der Super-Screen kann Online- und TV-Video ausstrahlen und ist in der Lage, sich an Echtzeitdaten wie Wetter oder Wirtschaft anzupassen.

 

https://www.thedrum.com

Studie belegt Wirkung von DOOH am Flughafen

GfK-Studie-belegt-Werbewirkung-am-Flughafen-Mnchen-269407-detailnpGfK-Studie-269411-detailpIn der Horizont:

 

Die von Airport Media am Flughafen München in Auftrag gegebene Werbewirkungsstudie kommt zu dem Ergebnis, dass Werbung am Flughafen gut bei den Zielgruppen ankommt und wirkt.

 

Bei der im Oktober letzten Jahres von der GfK durchgeführten Studie wurden 12 Standorte von Werbeflächen und Screens und zwei unterschiedliche Werbekampagnen geprüft. Insgesamt sind dabei 70 Prozent der befragten 500 Besucher mit den ausgewählten Werbeflächen und Screens in Kontakt gekommen. Bei den jungen Entscheidern (20 bis 39 Jahre) waren es sogar 76 Prozent.

 

Besonders die digitalen Screens kamen gut an. Neun von zehn Befragten sagen, dass sie sehr gut zum Flughafen passen. Demnach vermittelt Digital Out-of-Home „ein modernes Ambiente“ (79 Prozent) und sorgt für eine willkommene Ablenkung (60 Prozent). 81 Prozent fühlen sich durch die digitale Werbung nicht gestört, 74 Prozent aller Besucher empfinden Werbung am Flughafen grundsätzlich weniger störend als anderswo.

 

Auch bei der Einschätzung der Qualität der Werbung am Flughafen gab es erfreuliche Ergebnisse für die Werbevermarkter. Ein Großteil der Befragten gab an, dass die Werbung am Flughafen “hochwertig” sei sowie kreativer und innovativer als anderswo.

 

https://www.munich-airport.de/

Broadsign übernimmt Ayuda

cheers-smallWie letzte Woche bekannt wurde, haben sich die Digital Out-of-Home Marketing Plattform Broadsign und der Spezialist im Bereich Werbetechnologie und Software Ayuda Media Systems auf eine Übernahme geeinigt.

 

Das kanadische Unternehmen wird nach der Übernahme von Ayuda weltweit 230 Angestellte beschäftigen und über 425.000 Außenwerbeflächen verwalten, einschließlich 180.000 DOOH Screens.

 

Ayuda wurde in Deutschland als technischer Dienstleister vor allem für Ströer bekannt.

 

https://broadsign.com/

Sydney wehrt sich gegen Screens auf Telefonzellen

Telstra-payphone-620x344Schon im letzten Jahr kam es in London zu Differenzen wegen neuer, digital aufgerüsteter Telefonzellen. Telefongesellschaften – unter anderem BT in Zusammenarbeiten mit Intersection, einer Google-Tochter – überfluteten damit die Innenstadt.

 

Jetzt wiederholt sich die Auseinandersetzung in Australien.

 

In Sydney und anderen Städten Australiens plant der Telekommunikationsanbieter Telstra in Zusammenarbeit mit JCDecaux die Einführung von neuen bzw. aufgerüsteten Telefonzellen im Stadtgebiet. Diese sollen unter anderem über digitale Werbeflächen, Photoautomaten, multilinguale Hilfeoptionen, Behinderten-Hilfe und noch einige andere Funktionen verfügen.

 

Telstra hält in den betroffenen Städten, beruhend auf dem Telecommunications Act von 1997, die Rechte an den Standorten und hat sich mit JCDecaux zusammengetan, um die öffentlichen Telefone “ins 21ste Jahundert zu beförden”. Dies sieht die Stadtverwaltung von Sydney jedoch etwas anders und verweist darauf, dass die geplanten digitalen Werbetafeln nicht den Vorgaben im Telecommunications Act nachkommen.

 

Neben Sydney hat sich letzten Monat auch schon der Stadrat von Melbourne gegen den geplanten Rollout von neuen öffentlichen Telefonzellen ausgesprochen und 81 Anträge von Telstra und JCDecaux für Baugenehmigungen abgelehnt.

 

https://www.marketingmag.com.au/

W&V+ Interview: Goldbach, DOOH & Tracking

auf_dem_weg_zum_basismedium7_grossIn der W&V+:

 

Anfang des Jahres ging es bei Goldbach Germany Schlag auf Schlag: Zunächst die Ankündigung, ab sofort exklusiv für die Vermarktung des Digital-Out-of-Home-Inventars (DOoH) von Visual Art in Deutschland verantwortlich zu sein.

 

Das Portfolio der auf standortbasierte digitale Kommunikation spezialisierten Schweden umfasst unter anderem Screens in 15 Einkaufszentren, wodurch Goldbach den Mall-Channel auf über 50 Shoppingcenter ausbauen kann.

 

Dann, nur fünf Tage später, der echte Knaller: Die ebenfalls exklusive Vermarktungskooperation mit Cittadino. Die Tochter der Tank-&-Rast-Gruppe verfügt über mehr als 9.000 digitale Werbeflächen an Autobahnen, Flughäfen, Einkaufszentren und in Innenstädten. Damit hat Goldbach das eigene DOoH-Portfolio hierzulande mehr als verdreifacht und kommt nun insgesamt auf über 530 Millionen Werbemittelkontakte im Monat.

 

Mehr in der W&V+

Ocean Outdoor expandiert auf dem Kontinent

ocean_ngage_2-1024x683ocean_Interbest-1024x576Wie der britische Außenwerber diese Woche mitteilte, wurden zwei auf Out-Of-Home Medien spezialisierte Unternehmen in den Niederlanden erworben.

 

Die Firmen werden laut Pressemeldung aber weiterhin unter ihrem eigenen Management arbeiten.

 

Beide Unternehmen, Ngage Media und Interbest, betreiben vornehmlich großformatige DOOH Werbeträger im städtischen Bereich, einschließlich der wichtigsten Städte wie Amsterdam, Rotterdam, Utrecht und Den Haag, sowie große digitale Werbetürme an vielbefahrenden Straßen und Ausfallstraßen.

 

https://oceanoutdoor.com/