Schlagwort-Archiv: Werbeausgaben

UK: Zum Fest Online statt TV

UK_2552Wie der Guardian berichtet, scheinen dieses Jahr viele Werbungtreibende in Großbritannien ihre Werbung im letzten Quartal des Jahres weniger im TV zu platzieren, sondern eher auf digitale Medien zu verteilen.

 

Wie die Advertising Association und Warc melden, werden die Ausgaben für TV-Werbung vor Weihnachten insgesamt um gut £44 Mio. (€50,5 Mio.) zurückgehen, obwohl sich die Gesamtausgaben im britischen Werbemarkt im Vergleich zum Q4/2017 um £300 Mio. (€345 Mio.) auf £6,4 Mrd. (€7,4 Mrd.) erhöht haben.

 

Als Folge dieser Entwicklung ist schon beim britischen ITV der Aktienkurs um 5% eingebrochen.

 

Bei den digitalen Medien kann man sich hingegen über einen Zuwachs der Werbeausgaben von 12% im 4. Quartal freuen. Advertising Association/Warc gehen davon aus, dass es im Vergleich zu 2017 zu einem Anstieg von £90 Mio. (€103 Mio.) kommen wird. Insgesamt würden dadurch vor Weihnachten die Werbeausgaben in diesem Bereich auf £3,5 Mrd. (€4,0 Mrd.) steigen.

 

www.theguardian.com

USA: Werbemarkt wächst, Außenwerbung plus 3%

Generation-Z-234598-detailpLaut dem MAGNA Advertising Forecast werden die Werbeausgaben in den USA im laufenden Jahr um 6,9% auf $ 209 Mrd. steigen.

 

In 2019 sollen sie um weitere 4 Prozent zulegen.

 

Die Außenwerbung wird im laufenden Jahr um 3% wachsen.

 

Der digitale Werbemarkt wird 2018 seinen Umsatz auf über $100 Mrd. steigern. Der mobile digitale Werbemarkt wird dabei sogar voraussichtlich um 30 Prozent wachsen (auf $70 Mrd.) und dabei TV und Desktop basierte Werbung übertreffen.

 

Weiterhin prognostiziert MAGNA für das Jahr 2019 eine weitere Abnahme der Investitionen in nicht digitale Werbemärkte (-4,6 Prozent).

 

Eine Zusammenfassung des MAGNA Berichtes finden Sie hier:

 

www.magnaglobal.com

Fast 30% der Werbeausgaben gehen in digitalen Markt

Emarketer_241233Emarketer_241425Nach Großbritannien ist Deutschland der zweitgrößte Werbemarkt in Europa.

 

Eine Prognose des eMarketer sieht den Gesamtmarkt in Deutschland bei $21,13 Mrd., wovon 31,9 Prozent in digitalen Werbung gehen werden.

 

Obwohl Deutschland, wie der Rest der EU, durch den Zollstreit mit den USA beeinflußt wird, geht die Bundesbank auch weiterhin von einer starken wirtschftlichen Entwicklung im Q4/2018 aus, was wiederum positive Auswirkungen auf den Werbemarkt haben sollte.

 

In seiner Prognose für 2018  nimmt eMarketer an, dass in Deutschland $6,74 Mrd. für Werbung in digitalen Medien ausgegeben wird. In einem Report analysiert eMarketer die Trends, die diese Werbeausgaben in Deutschland beeinflussen.

 

Insgesamt ist für digitaleMedien der größte Zuwachs zu verzeichnen (5,5 Prozent), gefolgt von TV (1,2 Porzent). Bei den Zeitungen kommt es zwar zu einem Verlust von 3,3% bei Werbeausgaben, aber in Deutschland liegen sie absolut trotzdem immer noch  fast gleich auf mit TV.

 

www.emarketer.com/

Werbebudgets sollen kräftig steigen

warum_die_werbebudgets_bald_steigen_werden3_grosscmoDas berichtet die W&V unter Berufung auf den internationalen CMO Survey 2018 der Dentsu Aegis.

 

Demach planen knapp zwei Drittel der befragten Marketingentscheider in den nächsten 12 Monaten Erhöhungen ihrer Ausgaben um 5% und mehr.

 

Hauptgrund für die Entwicklung ist laut des CMO Survey 2018 der Trend, das Marketing in Unternehmen zunehmend als zentralen Wachstumstreiber zu sehen. Dazu trägt auch die wachsende Bedeutung von Daten für den Marketing- und Werbesektor bei.

 

https://www.wuv.de

http://blog.wiwo.de

https://www.thedrum.com

Programmatische Plattformen schlucken 20% der Werbeausgaben

ProgmaFeeWie der eMarketer berichtet wurde von dem Mediengiganten GroupM eine Studie in Auftrag gegeben, die herausfinden sollte wie viel der Werbeausgaben in den Händen Programmatischer Plattformen landen.

 

GroupM kommt zu dem Ergebnis, dass im Durchschnitt die “Demand-side Platforms” (DSPs) und “Supply-side Platforms” (SSPs) jeweils bis zu 10% des Geldes einbehalten, das über ihre Plattformen geht – zusammengenommen also bis zu einem Fünftel der Werbespendings.

 

Als Folge reduzieren Werbungtreibende und Agenturen die Anzahl genutzter programmatischer Plattformen und üben so Druck auf die Anbieter aus, die Gebühren zu senken.

 

www.emarketer.com