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UK: Dramatischer Rückgang der TV- Zuschauerzahlen

Youtube-Smartphone-IconDentsuAegis2In der Horizont:

 

Laut einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmen Ebiquity werden  die Zuschauerzahlen im linearen Fernsehen in den nächsten fünf Jahren um 21 Prozent zurückgehen. Für die Untersuchung „Mind the Gap: A closer look at video advertising reach in the age of increasing media fragmentation“ nutzte Ebiquity 15 Kampagnen fünf großer Werbungtreibender aus dem UK, die in den vergangenen zwölf Monaten geschaltet waren.

 

Lineares Fernsehen schneidet dabei deutlich schlechter ab als noch im Januar 2019 prognostiziert. Insgesamt rechnet Ebiquity nun bei der Anzahl der Menschen, die ganz klassisch mit TV-Werbung erreicht werden können, bis 2025 mit einem Einbruch um bis zu 21 Prozent . Bis zu 56 Prozent der 18- bis 24-Jährigen haben sich laut Untersuchung bis 2025 komplett aus dem linearen Fernsehen verabschiedet. Allerdings könne Werbung auf Youtube und Facebook den Reichweitenverlust gezielt abfedern.

 

Auf den deutschen Markt lassen sich die Zahlen nur bedingt übertragen. Das Dentsu Aegis Network sagt auch hier ein empfindliches Minus bei den Netto-Werbeeinnahmen voraus, da sich zu den Konkurrenten wie Netflix, Youtube, Amazon und Apple Ende März mit Disney+ noch eine weitere große Video-on-Demand-Plattform gesellen wird.

 

2020 wird sich zeigen, ob sich das deutsche TV-Lager gut gegen die übermächtige Konkurrenz gerüstet hat und sich die massiven Investitionen in Plattformen wie Joyn und TV Now sowie das Gattungsmarketing auszahlen werden.

 

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Außenwerbeagentur Talon kommt nach Deutschland

Winfried-Karst--Talon-296745-detailnpIn der Horizont:

 

Die britische Out-of-Home-Agentur Talon will vom OOH Wachstum in Deutschland profitieren und eröffnet seine erste Niederlassung auf dem europäischen Festland. Außer in UK, mit Hauptsitz in London, ist die Mediaagentur bislang in den USA präsent und verfügt über ein weltweites Netzwerk.

 

Managing Director der deutschen Niederlassung wird Winfried Karst, ehemals Mitgründer des Konkurrenten Kinetic. Karst, der seit Januar als Managing Director Europe fungiert, sagt „Dies ist eine spannende Zeit für den Bereich Out-of-Home. Immer mehr Kunden wollen die Innovationen und digitalen Möglichkeiten der OOH-Werbeträger nutzen. Talon ist in einer einzigartigen Position bezüglich technologischer Entwicklungen, Zielgruppen-Verständnis und Datenintelligenz insbesondere in Hinblick auf die stetig wachsende globale Präsenz des Netzwerks.“

 

 

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Kinetic: Außenwerbung bis 2021 mit 10 Prozent Marktanteil

In der Horizont:

 

 

Marc Marienfeld, CEO der auf Out of Home-Kampagnen spezialisierten Mediaagentur Kinetic, sagt einen 10%igen Marktanteil von Out of Home bis 2021 voraus.

 

In einem Interview mit HORIZONT und turi2.tv sagte Marienfeld, dass sich der Mediamix weiter in Richtung Out Of Home entwickeln wird.  Ein Schlüssel zum Erfolg sei der konsequente Ausbau digitaler Werbeflächen durch die großen Außenwerber, wodurch die Vorteile digitaler Werbung heute auch auf die Außenwerbung übertragen werden könnten.

 

Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die Zielgruppengenauigkeit mit Hilfe von Bewegungsdaten sowie dynamischer Content.

 

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Online-Aktivierung durch OOH am besten

APGIn der Horizont:

 

Die APG|SGA Out of Home Media hat für ihre aktuelle Studie 1043 Schweizerinnen und Schweizer zu ihrer Erfahrung mit dem Medium Out of Home (OOH) in Bezug auf Online-Aktivierungen befragt.

 

 

Die Befragung ergab, dass im Vergleich zu anderen Medien signifikant mehr Befragte Suchmaschinen oder Social Media Kanäle besucht haben, nachdem sie Werbung auf Plakaten oder Screens gesehen haben.  Dabei ist die Online-Aktivierung durch Aussenwerbung im Vergleich zu TV und Print um 1,5 Mal höher (39%).

 

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Gen Z verbringt mehr Zeit mit Social Media als mit Fernsehen

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Readly-Mediennutzung-292218-detailppLaut einer Studie des Online-Kiosks Readly verbringen die Jahrgänge ab 1996 im Schnitt über 2 Stunden pro Tag (126 Minuten) auf Plattformen wie Facebook, Instagram und Twitter und damit deutlich mehr Zeit als vor dem Fernseher (102 Minuten).

 

Bei den Millenials (geb. 1981-1995) ist es noch umgekehrt: Sie sind 96 Minuten am Tag in sozialen Medien unterwegs und 138 Minuten vor dem Fernseher.

 

Bei allen untersuchten Gruppen, außer der Generation Z, enfällt immer noch der Großteil der Mediennutzung auf das klassische Fernsehen. Das Radio wird mit abnehmendem Alter, ähnlich wie die Printmedien, zunehmend weniger genutzt.

 

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Google, Facebook & Amazon treiben globalen Werbemarkt an

Amazon-Google-Facebook-Montage-286808-detailnpIn der Horizont:

 

Das World Advertising Research Center (WARC) geht für das Jahr 2020 von einem weltweiten Gesamt-Werbevolumen in Höhe von 656 Milliarden Dollar aus, das entspricht einem Plus von 6 Prozent.

 

Gemäß der WARC Analyse würden die weltweiten Werbeausgaben allerdings gleich bleiben oder sogar leicht sinken, wenn nicht durch Performance Marketing, Online-Video und Social-Media-Werbung die Ausgaben angekurbelt würden. Durch Google inklusive Youtube, Facebook und Amazon wird in 2020 erstmals mehr als die Hälfte der globalen Spendings (336 Milliarden Dollar) ins Internet fließen.

 

Google und Youtube fließen laut WARC im kommenden Jahr 23,1 Prozent der weltweiten Werbeausgaben zu, was einer Steigerung des Umsatzes auf rund 151,5 Milliarden Dollar entsprechen würde.

 

Laut WARC-Forschungschef James McDonald sei die Prognose für 2020 zwar recht optimistisch, aber decke sich mit den Prognosen von IWF und Euromonitor. Außerdem wird davon ausgegangen, dass die Werbekonjunktur in 2020 von den anstehenden Großereignissen, wie den Olympischen Spielen und den US-Präsidentschaftswahlen, profitieren wird.

 

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Studie: Onlinewerbung bleibt bei Usern kaum im Gedächtnis

1-2017022303275562In der Horizont:

 

Die Advertising-Plattform Outbrain hat zum Start der Dmexco eine Studie vorgelegt, die einmal mehr die Schwächen der vom Interactive Advertising Bureau (IAB) definierten Sichtbarkeit von Online Ads aufzeigt.

 

Für die Studie wurden 1.000 deutschen Verbrauchern mehrere Anzeigen gezeigt, die nach dem IAB-Standard als sichtbar gelten. Das überraschende Kernergebnis: 69 Prozent der Befragten konnten sich unmittelbar nach der Darstellung der Anzeige nicht mehr an die Marke erinnern. Das IAB definiert die Sichtbarkeit von Online Ads aktuell mit der Darstellung von 50 Prozent der Pixel eines Banners für eine beziehungsweise zwei aufeinanderfolgende Sekunden. Für Outbrain stellte sich die Frage, in wieweit die ermittelten Sichtbarkeitsraten die Wirklichkeit widerspiegeln.

 

Ein weiteres Ergebnis der Outbrain-Studie ist, dass 56 Prozent der Befragten zwar grundsätzlichen offen für Werbung in digitalen Umfeldern ist. Jedoch haben stolze 93 Prozent ein negatives Verhältnis zu Marken, die ihr Online-Erlebnis unterbrechen. Das heißt nichts anderes, als dass Onlinewerbung die User Experience in keinem Fall stören darf.

 

Zudem geben 49 Prozent der Befragten an, dass Relevanz das wichtigste Kriterium ist, um mit einer Online-Anzeige zu interagieren. Danach folgen der Bezug zum aktuellen Content (24 Prozent), die grafische Gestaltung (14 Prozent) sowie die Überschrift (13 Prozent).

 

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Wachstum der Social Media Werbung bricht ein

Social-Media-275400-detailnpIn der Horizont:

 

Laut einer neuen WARC-Analyse hat sich das Wachstum der Werbeinvestitionen in die großen sozialen Netzwerke im ersten Quartal 2019 deutlich abgeschwächt.

 

Zwar stiegen laut Analyse die Werbeeinnahmen der sechs größten sozialen Netzwerke um 26,2 Prozent auf 17,9 Milliarden US-Dollar und übertrumpfen nach wie vor alle anderen Medien, aber im letzten Jahr lag das Wachstum im ersten Quartal mit 51,6 Prozent noch doppelt so hoch.

 

Als Gründe werden genannt, dass zum einen das Nutzerwachstum der großen Netzwerke in den wichtigsten Märkten wie Nordamerika und Europa ins Stocken geraten ist und außerdem stagniert sie Nutzungsdauer der sozialen Medien.

 

Als weiterer Punkt wird die Vertrauenskrise, in die die sozialen Netzwerke durch die Skandale der vergangenen Jahre gestürzt sind, genannt, wodurch Nutzer Informationen in sozialen Medien misstrauen und viele Nutzer zudem vorsichtiger mit ihren persönlichen Daten umgehen.

 

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