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Klassischer TV-Werbespot stirbt aus (online jedenfalls)

online_stirbt_der_klassische_tv_spot_aus4_grossIn der W&V:

 

Der Video-Advertiser Teads hat in einer aktuellen Auswertung festgestellt, dass die klassischen TV-Werbespots online nicht mehr funktionieren.

 

Für Smartphones und Online müsse die Werbung schneller sein, d.h. innerhalb kurzer Zeit das Interesse der User wecken und die Markenbotschaft transportieren. Idealerweise laden diese Spots den User auch zur Interaktion ein.

 

Generell könnten optimierte Anzeigen die Interaktion der User mit dem Werbemittel um bis zu 50 Prozent erhöhen und die Markenerinnerung sogar um bis zu 117 Prozent steigern, ist die Einschätzung von Teads.

 

Einige Marken haben dadurch schon ihre Klick-Raten erheblich verbessert, zum Beispiel Absolut Vodka um 154 Prozent oder Jameson auf 57 Prozent.

 

Laut Teads sind die deutschen Marketer ihren Kollegen im angelsächsischen Raum sogar voraus, da hierzulande schon die Mehrheit der Werbetreibenden optimierte Videowerbung im Online und Mobile Bereich nutzt.

 

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TV-Werbespots werden immer kürzer

ARF StudyEine Studie des New Yorker Werbemarktforschers Media Radar zeigt, daß die Anzahl der Werbefilme mit einer Länge von maximal 15 Sekunden deutlich ansteigt (um 16 Prozent im Zeitraum vom ersten Quartal 2017 bis zum ersten Quartal 2018).

 

Die Zahl der Spots mit einer Länge von fünf oder sechs Sekunden stieg im selben Zeitraum um das Zehnfache.

 

Die amerikanische Advertising Research Foundation (ARF) war in einer eigenen Studie der überregionalen TV-Networks und nationalen Kabelprogramme zu einem ähnlichen Ergebnis gekommen:

 

Der Anteil von Sechs-Sekunden-Spots lag zwar nur bei drei Prozent, der Anteil der 15-Sekunden-Spots aber bereits bei 69 Prozent aller Werbespots.

 

Es stellte sich außerdem heraus, dass die Sechs-Sekunden-Spots in allen Altergruppen deutlich höhere Aufmerksamkeitswerte erreichten als die 15- und 30-Sekunden-Spots.

 

 

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Auch New York Times macht Mediaeinkauf selbst

New_York_Times_logo_variationIn der W&V:

 

Nachdem gerade erst Vodafone angekündigt hat, große Teile des Mediaeinkaufs zukünftig selbst zu machen, zieht nun die New York Times nach.

 

Oder genauer gesagt: Schon seit letztem Jahr erhöht man beständig den Anteil des in-house abgewickelten Mediavolumens und ist dabei inzwischen bei fast 90% angekommen.

 

Auch Dow Jones, die Muttergesellschaft des Wall Street Journals, erledigt schon seit einem Jahr den kompletten Mediaeinkauf inhouse, inklusive Display, Social, Search, OOH und TV.

 

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