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Real-Time Advertising: Wie schnell ist Echtzeit?

Stoppuhr_Time_Watch_rcfotostock_cropIn einem Beitrag im Adzine wird der Frage nachgegangen warum Werbung im Zeitalter von Real-Time Advertising manchmal etwas länger braucht bis sie wirklich geladen ist.

 

Im Ergebnis handelt es sich um ein komplexes Zusammenspiel vieler Faktoren, wie z. Bsp. Adserver auf Vermarkterseite, Format des Werbemittel und auch ganz banal das Endgerät des Nutzers, die die erlebte Geschwindigkeit beim Seitenaufbau beeinflussen.

 

Wolfgang Thomas, Geschäftsführer von NetzwerkReklame in Hamburg erläutert „bei programmatischer Werbung kommt noch die entsprechende Systemkette hinzu, bestehend aus Sell Side Platform (SSP), Demand Side Platform (DMP), Brand Safety Tools und gegebenenfalls noch Data Management Platforms“ – alles Faktoren, die die Geschwindikeit der Ausspielung beeinflussen können.

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Nach Einschätzung von Rasmus Giese, CEO von United Internet Media bevorzugen Publisher außerdem „Content First“-Strategien, wobei das Laden des Seiteninhalts abgewartet wird und erst dann die Ad-Auslieferung stattfindet. Auch bei Google wird von Websites ein asynchrones Laden der Inhalte erwartet, um ein gutes Ranking zu erreichen. „Letztlich ist es eine Balance zwischen Nutzererwartungen für optimale Reichweite und den Interessen der Anzeigenkunden, die wir als Mediaplaner vertreten“, sagt Thomas.

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Insgesamt ist man sich einig, dass das Hauptproblem nicht im Anzeigeneinkauf oder im programmatischen Handel an sich liegt, denn ein Real-Time-Bidding-Verfahren dauert meist nur 250 Millisekunden.  [...]  In der Hauptsache sind die Verzögerungen der hohen Komplexität der digitalen Infrastruktur im Real-Time Advertising geschuldet und es ist letztlich die Aufgabe der Technologiedienstleister, die verschiedenen Systeme leistungsfähig miteinander zu vernetzen.

 

Frank Vogel, Sprecher der Geschäftsleitung G+J e|MS, merkt darüber hinaus an, dass es sich bei Real-Time Advertising nicht um ein Geschwindigkeitsversprechen für den Kunden handelt, sondern vielmehr “ein Echtzeitprozess zur Entscheidungsfindung während des Ladens der Website” und dieser auf dem Zusammenspiel der Systeme beruht.  Schließlich ist die Ausspielung der Werbung nur so schnell, wie die langsamste Komponente des Systems es zulässt, so dass man den Gesamtprozess bei Verbesserungen im Auge haben muß.

 

www.adzine.de

 

 

Klassischer TV-Werbespot stirbt aus (online jedenfalls)

online_stirbt_der_klassische_tv_spot_aus4_grossIn der W&V:

 

Der Video-Advertiser Teads hat in einer aktuellen Auswertung festgestellt, dass die klassischen TV-Werbespots online nicht mehr funktionieren.

 

Für Smartphones und Online müsse die Werbung schneller sein, d.h. innerhalb kurzer Zeit das Interesse der User wecken und die Markenbotschaft transportieren. Idealerweise laden diese Spots den User auch zur Interaktion ein.

 

Generell könnten optimierte Anzeigen die Interaktion der User mit dem Werbemittel um bis zu 50 Prozent erhöhen und die Markenerinnerung sogar um bis zu 117 Prozent steigern, ist die Einschätzung von Teads.

 

Einige Marken haben dadurch schon ihre Klick-Raten erheblich verbessert, zum Beispiel Absolut Vodka um 154 Prozent oder Jameson auf 57 Prozent.

 

Laut Teads sind die deutschen Marketer ihren Kollegen im angelsächsischen Raum sogar voraus, da hierzulande schon die Mehrheit der Werbetreibenden optimierte Videowerbung im Online und Mobile Bereich nutzt.

 

www.wuv.de/digital/

Publisher sparen 57% Zeit mit Programmatic Guaranteed

BCG2BCG3Mediaagenturen sparen immerhin noch 29% der sonst für das Buchen und Aussteuern einer Kampagne benötigten Zeit.

 

Das sind die Ergebnisse eines aktuellen Reports der Boston Consulting Group (BCG) der im Auftrag von Google erstellt wurde.

 

Untersucht wurden “Programmatic Guaranteed” Deals. Das sind Geschäfte, bei denen ein garantiertes Volumen (Werbeplätze) zu einem zuvor fest vereinbarten Preis abgenommen wird (siehe auch: Standards für Programmatic Digital Out of Home des DMI).

 

Der Vorteil gegenüber traditionellen Buchungen liegt in der Flexibilität der Aussteuerung von Werbemitteln in das reservierte Inventar und – wie wir jetzt wissen – in der Zeitersparnis bei Agentur und Publisher.

 

Hier geht’s zum vollständigen Report