Schlagwort-Archiv: Smartphone

Brand Safety in der Außenwerbung

In der W&V:

plakatwerbung_wird_auf_passantenstroeme_reagieren4_grossEin Interview mit Andreas Prasse von der Wall GmbH über Brand Safety bei Plakatwerbung  und Mobile Targeting.

 

Herr Prasse, Großstädte verändern sich ständig. Wie gewährleisten Sie, dass Ihre Plakate stets vollständig einsehbar sind?

Jeder einzelne unserer über 40.000 Werbestandorte in Deutschland ist handverlesen. Über 400 Service-Mitarbeiter prüfen zudem bundesweit täglich, ob mit den Werbeträgern alles in Ordnung ist. Und wenn sich eine Baustelle ins Sichtfeld unserer Werbeflächen zu schieben droht, findet hier keine Plakatierung statt. Wir stehen mit unseren kommunalen Vertragspartnern hierzu stets im engen Austausch. Auch eine hohe Servicequalität durch regelmäßige Reinigung der Werbeträger gehört für uns zum Thema Brand-Safety.

Ad-Fraud hat Online gehörig ins Gerede gebracht. Wie valide sind Ihre Zahlen?

Die „MA Plakat” ist eine sehr gute Grundlage, aber damit unsere Daten noch besser werden, arbeiten wir zum Beispiel mit Adsquare als Spezialisten für Mobile Targeting zusammen. Weitere Kooperationsmöglichkeiten im Bereich Mobile Targeting und Daten testen wir aktuell.

Klingt, als ob es um Onlinewerbung ginge …

Stimmt, Digital Out-of-Home wird Kampagnen sicher bald vermehrt an die unterschiedlichen Passantenströme anpassen, sie also mehrmals täglich wechseln und dabei sicher auch nach Wochenende oder Arbeitstag unterscheiden. Google hat das kürzlich in London schon gemacht. Je nachdem, welche Informationen die Smartphones der Passanten lieferten, wurden dazu passende Inhalte an die digitalen Werbeflächen ausgeliefert. Ja, fast wie im Internet, mit dem Unterschied, dass Außenwerbung stets brand-safe ist.

 

 

 

Das Virus lauert im Bild

GeoEdge_fb3324_4d91162462b3481dbb8acbe27d91f882~mv2_d_6062_4046_s_4_2Immer häufiger wird Schadsoftware mittels Steganographie verbreitet. Dabei werden schädliche Inhalte in Werbebildern versteckt.

 

Laut dem Ad Verification Anbieter GeoEdge hat sich die Zahl solcher Angriffe im laufenden Jahr exponentiell erhöht. In den meisten Fällen wird die Schadsoftware aktiviert, sobald das infizierte Werbebild beim Nutzer auf Desktop oder Smartphone erscheint.

 

Auf diese Weise werden Nutzer allein durch das Anschauen einer Werbebotschaft einer Schadsoftware ausgesetzt. Das kann zu enormen Reputationsschäden bei den beworbenen Marken und Produkten führen.

 

Letztes Jahr hat laut GeoEdge diese Art von ‘Malvertising’ die Publisher US$210 Mio. und Werbungtreibenden sogar US$920 Mio. gekostet. Insgesamt sind so dem Online-Werbemarkt rund US$1,3 Mrd. verlorengegangen.

 

Hochgerechnet auf die Angriffe, die GeoEdge mit seiner Real-Time Blocking Solution dieses Jahr geblockt hat, wird davon ausgegangen, dass die Angriffe durch Steganographie im nächsten Jahr noch um 20-30% höher ausfallen werden.

 

www.blog.geoedge.com

www.zdnet.com

Surfen im Werbeblock

facebook_studie_tv_zuschauer_umsurfen_den_werbeblock5_grossIn der W&V:

 

Einer Studie von Facebook zu folge, verbringen TV-Zuschauer während des Werbeblocks viel Zeit mit Social-Media-Apps. Die Studie wurde von dem Berliner Institut Eye Square in 763 Haushalte in sechs Ländern durchgeführt. Dazu nutzten die Forscher die so genannte Eye-Tracking-Technologie, mit deren Hilfe sich die Augenbewegungen von Fernsehzuschauern analysieren lassen.

 

Das Ergebnis: insgesamt schauen die Menschen während der Hälfte eines Werbeblocks auf ihr Smartphone. In Deutschland richteten die Zuschauer immerhin während 20 Prozent der TV-Zeit ihre Aufmerksamkeit auf ihr Smartphone. Während der Werbeblöcke wenden sich sogar 44 Prozent die deutschen Zuschauer ihrem Mobilgerät zu.

 

Diese Ergebnisse bestärken ähnliche Studien zum Medienkonsum in Deutschland. Die ProSiebenSat.1-Studie Media Activity Guide fand heraus, dass inzwischen 80 Prozent aller Deutschen während des TV-Konsums einen Zweit-Bildschirm nutzen.

 

www.wuv.de/

Klassischer TV-Werbespot stirbt aus (online jedenfalls)

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Der Video-Advertiser Teads hat in einer aktuellen Auswertung festgestellt, dass die klassischen TV-Werbespots online nicht mehr funktionieren.

 

Für Smartphones und Online müsse die Werbung schneller sein, d.h. innerhalb kurzer Zeit das Interesse der User wecken und die Markenbotschaft transportieren. Idealerweise laden diese Spots den User auch zur Interaktion ein.

 

Generell könnten optimierte Anzeigen die Interaktion der User mit dem Werbemittel um bis zu 50 Prozent erhöhen und die Markenerinnerung sogar um bis zu 117 Prozent steigern, ist die Einschätzung von Teads.

 

Einige Marken haben dadurch schon ihre Klick-Raten erheblich verbessert, zum Beispiel Absolut Vodka um 154 Prozent oder Jameson auf 57 Prozent.

 

Laut Teads sind die deutschen Marketer ihren Kollegen im angelsächsischen Raum sogar voraus, da hierzulande schon die Mehrheit der Werbetreibenden optimierte Videowerbung im Online und Mobile Bereich nutzt.

 

www.wuv.de/digital/

OoH punktet mit Reichweite und Sichtbarkeit

Adidas-setzte-auf-einen-Mobile-OOH-Mix-253907-detailnpIn der Horizont:

 

Für eine Studie zur Kombination von Mobile und OoH-Werbung hat die Mobile Marketing Association in Zusammenarbeit mit WallDecaux die Generationen Y (30 bis 39 Jahre) und Z (18 bis 25 Jahre) befragt. Es stellt sich heraus, dass es  in beiden Gruppen gravierende Unterschiede gibt.

 

Die Generation Y als Zielgruppe kann man besonders gut mit bunten und schrillen Außenwerbe-Kampagnen erreichen. Aktivierungspotenziale von OoH im Zusammenspiel mit Mobile identifiziert die Studie vor allem bei Plakaten in leuchtenden Farben und bei Sprüchen, die zum Nachdenken anregen.

 

Das Smartphone wird hier hauptsächlich zur Kommunikation, Termin- und Tagesplanung genutzt und nicht zum Online-Kauf. Generell werden bei dieser Generation Bezahlvorgänge lieber am PC abgewickelt.

 

Auch die Generation Z lässt sich gerne von OoH-Werbung inspirieren – vor allem wenn diese mit starkem visuellen Eindrücken punktet. OoH-Werbung wird selten als störend empfunden. OoH-Kampagnen, die auf mobiler Werbung aufbauen oder umgekehrt, bleiben länger in den Köpfen der jungen Zielgruppe.

 

Im Gegensatz zu Generation Y ersetzt das Smartphone bei der Generation Z den PC. Das Handy wird rund um die Uhr auch für mobile Einkäufe genutzt. Um beachtet zu werden, muß Werbung für diese Zielgruppe relevant und am besten mit Bewegtbildern ausgestattet sein sowie zum Nachdenken anregen.

 

Beiden Generationen ist gemeinsam, dass der Übergang von OoH zu Mobile konsistent und ohne Brüche erfolgen sollte. OoH punktet dabei laut den Studienautoren mit Reichweite und Sichtbarkeit. Mobile hingegen kann seine Stärken in den Bereichen individuelles Targeting, persönliche Ansprache und Aktivierung einbringen.

 

www.horizont.net

 

Große Ablehnung von Werbecookies

flashtalking_christian-altemeier600x600.jpg.258x0_q85_cropEiner neuen Studie des Third-Party-Adserving-Anbieters Flashtalking zufolge liegt die Ablehnungsrate von Werbecookies inzwischen im Schnitt bei 64 Prozent. Die analysierte Ablehnungsrate liegt bei mobilen Geräten (Smartphones) laut Flashtalking sogar bei 75 Prozent.  80 Prozent werden bei der Tabletnutzung blockiert oder gelöscht, auf Desktop-Umgebungen sind es hingegen lediglich 41 Prozent.

 

Laut Flashtalking beeinträchtigt die zunehmende Ablehnung und Blockierung von Cookies die Zuverlässigkeit von Drittanbieter-Cookies und könnte damit gravierende Auswirkungen darauf haben wie Werbetreibende Medien auswählen und messen können.

 

Dazu Christian Altemeier, Geschäftsführer von Flashtalking, “… Marketer wollen datengetriebener agieren, aber die Daten, die sie verwenden, sind lückenhaft. Programmatic, Personalisierung, Attribution und Marketing Mix – all diese Trends beruhen auf Cookie-basierten Daten. … Mit unserem Report wollen wir die Datenqualitätsprobleme noch weiter ins Bewußtsein der Werbetreibenden rücken.”

 

www.adzine.de