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DOOH lenkt Autofahrer nicht ab

Eine neue Studie des australischen Außenwerbeverbands Outdoor Media Association (OMA) sieht keine Beeinträchtigung von Autofahrern wegen digitaler Werbeflächen an Straßen.

 

Die Studie von 2018 wurde zusammen mit dem Australian Road Research Board durchgeführt und konzentrierte sich auf das Verhalten von Autofahrern in Anwesenheit von zwei DOOH-Screens an einer unübersichtlichen Kreuzung in Queensland.

 

 

Die Ergebnisse legen nahe, dass Autofahrer durch die Werbetafeln nicht abgelenkt wurden und sich sogar bei zwei der untersuchten Verhalten (Fahrspurwechsel und Halten an der Linie) die Leistung verbesserte.

 

Einen ähnliche Studie führte OMA schon 2015 durch. Damals wurde das Verhalten von Autofahrern beim Vorbeifahren an DOOH Screens und und sklassischen Plakaten untersucht. Auch diese Studie kam zu dem Ergebnis, dass Werbung am Fahrbahnrand keine negativen Auswirkungen auf das Verhalten oder die Leistung von Autofahrern hat.

 

https://billboardinsider.com/

http://www.oma.org.au/

Werbung auf den letzten 40 Metern vor dem Einkauf am effektivsten

72_73_Shopper-media_SMG_Mars-Consumption-Bar_Unley-Shopping-Centre_Adelaide_12022018-2-800x533Einer Studie der Shopper Media Group in Australien zufolge ist Werbung in Lebensmittelgeschäften auf den letzten 40 Metern zu ihrem Einkauf am effekti.

 

Laut Studie gab einer von drei Kunden an, etwas gekauft zu haben, nachdem er die entsprechende Werbung auf einem DOOH Screen vor dem Laden gesehen hatte.

 

Dabei kommt den Werbern offensichtlich die Angewohnheit vieler Kunden zu Gute, keine Einkaufsliste zu schreiben. Selbst wenn Kunden mit einer Einkausliste in den Laden gehen, haben 77 Prozent keine bestimmten Marken im Visier. Dadurch ist, laut Studie, ein Großteil der Kunden in Lebensmittelläden gut über Werbung zu beeinflussen.

 

https://www.shoppingcentrenews.com.au

DOOH-Targeting in Shopping Centern: 16% mehr Einkäufe

UK: Eine Studie des Shopping Mall Betreibers Unibail-Rodamco-Westfield (URW) in Zusammenarbeit mit Quividi hat die Wirkung von DOOH-Screens in Einkaufszentren auf Betrachtungsdauer und Verkaufszahlen der beworbenen Produkte untersucht.

 

 

Dazu wurden DOOH-Spots des Modehändlers Aldo und des Schmuckanbieters Pandora in insgesamt neun Einkaufszentren ausgespielt.

 

Der Clou: Es wurde die Wirkung von Spots, die auf verschiedene Zielgruppen zugeschnitten waren (Targeted Ads) mit Spots für alle Zielgruppen (Generic Ads) verglichen.

 

Die Targeted Ads von Aldo steigerten die Betrachtungsdauer um 31% und die Verkäufe um 11%. Bei Pandora sah es ganz ähnlich aus, mit ein Plus von 17% bei der Betrachtungsdauer und 16% mehr Verkäufen.

 

www.sixteen-nine.net

DOOH steigert Wirkung von Mobile um 23%

0-1024x512Das ergibt eine Tracking Studie von Talon Outdoor in UK.

 

Demnach erhöht eine Ergänzung einer Mobile Media Kampagne mit DOOH z.B. die Store Visits im Mittel um 68% (gegenüber einer reinen Mobile Kampagne).

 

Im Mittel über alle Markenparameter wie Bekanntheit, Consideration und Kaufbereitschaft lag die Steigerung durch DOOH bei 23% (gegenüber einer reinen Mobile Kampagne).

 

https://talonoutdoor.com

80% der US-Unternehmen haben eigenen Mediaeinkauf

Das ergibt eine aktuelle inhouse-20181015012253536Umfrage der Association of National Advertisers (ANA).

 

Demnach machen 80% der befragten ANA Mitglieder mindestens Teile ihres Mediaeinkaufs selbst.

 

2013 waren dies nur 58% der befragten Unternehmen; 2008 sogar nur 42%.

 

45% der Befragten haben ihre “In-house Agencies” erst in den vergangenen fünf Jahren gegründet.

 

In Europa liegt nach Zahlen des IAB Europe der Anteil Werbungtreibender mit eigenem Mediaeinkauf derzeit noch bei 40%.

 

Erst in den vergangenen Monaten machten u.a. die New York Times und Vodafone mit ihren In-House Agencies Schlagzeilen.

 

https://www.campaignlive.co.uk

https://www.wuv.de/