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Studie: TV-Werbung wirkt besser als Facebook

Nelson-FieldIm Horizont Special:

 

Eine Studie der promovierten Medienwissenschaftlerin Karen Nelson-Field kommt zu der Erkenntnis, dass mit Werbung auf Facebook, Twitter und Pinterest kein Wachstum möglich ist. Für die Studie untersuchte Nelson-Field die Werbewirkung in TV, auf Youtube und Facebook und warum Reichweite als Indikator nicht reicht und dass Fernsehcontent immer noch – und zwar egal, auf welchem Nutzungsweg – das Umfeld ist, in dem Werbung den meisten Effekt hat.

 

Insgesamt umfasste die Studie 3.400 Personen, deren Nutzung der drei Plattformen TV, Youtube und Facebook mithilfe einer App erfasst wurde. Zusätzlich konnten mit der App Spots auf Facebook so ausgetauscht werden, dass dort dieselben liefen wie auf Youtube. Die TV-Nutzung wurde gefilmt und so wurden insgesamt 60.000 Datenpunkte zusammengetragen.

 

Zuerst wurde die Aufmerksamkeit der Probanden untersucht, wobei die Probanden Spots auf den drei Plattformen anschauten. Bei TV schaute mehr als die Hälfte aktiv hin (58%), bei Youtube nur 31 Prozent und bei Facebook sogar nur 4 Prozent der Nutzer.

 

Danach wurde die Kaufaktivität der Probanden gemessen. Dafür wurden sie nach Ansehen der Werbung in einen virtuellen Laden geschickt. Das Ergebnis ist wenig überraschend: Wer die Werbung aktiv gesehen hat, kauft auch das Produkt eher.

 

Ein weiterer Teil der Studie umfasst den Vergleich der verschiedenen Ausspielwege TV, Desktop und Mobile. Hier kam Nelson-Field interessanterweise zu dem Ergebnis „Mobile funktioniert besser für alle Plattformen”; und zwar insbesondere für TV-Anbieter. Zusätzlich wurde bei dieser Studie noch untersucht wie diese Unterschiede zwischen den Plattformen erklärt werden können und wie die langfristigen Effekte der Werbewirkung sich auf den Plattformen auswirken.

 

Setzt man die Ergebnisse der Studie noch ins Verhältnis zu den Kosten, kommt Nelson-Field zu der Einschätzung, dass Facebook und Youtube überteuert sind. Gemessen an dem, was es tatsächlich bringt, dürfe Facebook eigentlich nur ein Drittel von TV-Werbung kosten, Youtube zwei Drittel, so die Forscherin.

 

https://www.horizont.net/

 

 

UK: Aldi erhöht Print-Wirkung mit DOOH

http___rapportww.com_uk_wp-content_uploads_sites_2_2017_01_rapportww-aldi-amplifying-press-header-2-1http___rapportww.com_uk_wp-content_uploads_sites_2_2017_01_rapportww-aldi-amplifying-press-header-1In Großbritannien hat Aldi mit einer DOOH-Kampagne zusätzlich der üblichen Print-Werbung eine deutlich höhere Wirkung erzielt:

 

80% der Befragten hatten die Print-Werbung von Aldi nicht gesehen, wohl aber die DOOH-Kampagne.

 

Die ungestützte Markenbekanntheit lag um 35% höher als bei einer reinen Print-Kampagne.

 

Die Absicht eine Aldi-Filiale zu besuchen stieg um 9% bei Personen, die Print- und DOOH-Werbung gesehen hatten (gegenüber nur Print).

 

http://rapportww.com/uk

IPG Studie: OOH steigert Kundenbindung um 275%

275_s3-business_effects_-_ooh--default--940Eine neue Studie von IPG Mediabrands zeigt, dass

 

- Marken, die mehr als 15% ihres Medienbudgets für OOH Werbung ausgeben, einen Anstieg von 24% beim Markenvertrauen zeigen und eine 106% höhere Einschätzung der Markenqualität verbuchen können.

 

- Investment in OOH zudem die Kundenbindung um 275% steigert und es laut Studie zu einer Erhöhung der Effektivität von Online-Werbung (31%), bei bezahlter Suche (80%) sowie bei Social Media (56%) führt.

 

- 48% der Marken OOH verwenden um ihre Marke aufzubauen und 28% um ihre Verkäufe anzukurbeln. Insgesamt nutzen laut Studie 25% der Marken OOH für beide Strategien.

 

 

www.thedrum.com/news

www.marketingdive.com/news/