Alle Beiträge von Digital Media Institute

Studie: Verbraucher lieben Außenwerbung

CPG Consumer Report 1CPG Consumer Report 2CPG Consumer Report 3Eine Studie von VistarMedia und mfour erfasst die Markenpräferenzen und das Einkaufsverhalten der Konsumenten von Verbrauchsgütern (CPG).

 

Es wurden  Informationen darüber gesammelt, wie Verbraucher ihre Einkäufe tätigen, wann und wie sie Entscheidungen treffen und was ihre bevorzugten Werbekanäle sind.

 

Unter anderem kam die Studie zu dem Ergebnis, dass 2 von 3 Verbrauchern, in den vier Schlüsselkategorien – Lebensmittel, Getränke, Over-the-Counter (OTC) und Körperpflege – OOH- oder mobile Werbung als bevorzugte Werbeformen angeben.

 

50% der Konsumenten glauben an die Botschaft, die in OOH-Anzeigen zu sehen ist. Damit rangiert OOH-Werbung höher als jedes andere Werbeformat.

 

Zusätzlich geben 98% der Konsumenten an, DOOH-Werbung schon mindestens einmal bemerkt zu haben.

 

Die gesamte Studie kann von DMI Teilnehmern in der Studiendatenbank im Mitgliederbereich eingesehen werden.

 

 

UK: DOOH Reichweite steigt um 36 Prozent

DOOH-20190612074336678Laut Route, eines britischen Außenwerbeverbands, nehmen zwei Drittel (68%) der Briten mindestens einmal pro Woche einen digitalen Bildschirm wahr. Das sind 36% mehr als im vergangenen Jahr.

 

Die Entwicklung läßt sich mit der Zunahme der DOOH-Werbeflächen in UK erklären. Zur Zeit gibt es 11.024 Screens (Juni 2018: 7.285 Screens, Erhöhung um 51%) in Großbritannien, auf denen bis zu 1,1 Milliarden Kontakte im Laufe einer Woche erzielt werden.

 

In Deutschland liegt der Bestand an DOOH-Werbeflächen bei mittlerweile über 127.000. Hier nehmen 94% der deutschen Bevölkerung die Bildschirme wahr; bei jungen Zielgruppen sind es sogar 96%.

 

Pro Woche werden knapp 59% aller Deutschen von DOOH-Werbung erreicht. Bei den 14-29 Jährigen sind es sogar rund 75%.

 

https://www.campaignlive.co.uk/

USA: Außenwerbung treibt Online-Nutzung

Screen-Shot-2019-06-10-at-8.33.18-AMScreen-Shot-2019-06-10-at-8.39.01-AMNielsen präsentierte die Ergebnisse seiner Out-of-Home- Advertising Studie 2019 auf der OAAA Tagung 2019.  Die Studie basierte auf insgesamt 999 Interviews mit Verbrauchern in den USA.

 

Die wichtigsten Ergebnisse:

 

- die Befragten verbrachten durchschnittlich 25 Stunden pro Woche in Fahrzeugen, in denen sie für OoH-Werbung zugänglich waren.

 

- 33% der Befragten nutzten eine Suchmaschine, um Informationen über einen Werbetreibenden nachzuschlagen, nachdem sie eine OoH-Anzeige gesehen hatten.

 

- 23% der Befragten besuchten eine Website eines Werbetreibenden, nachdem sie seine OoH-Anzeige gesehen hatten.

 

- 15% der Befragten besuchten die Social Media Seite eines Werbetreibenden, nachdem sie sich die OoH- Werbung angesehen hatten.

 

https://billboardinsider.com/

Zenith Studie: Globale Mediennutzung steigt, TV sinkt

Smartphone-Nutzer-271947-detailnpIn der Horizont:

 

In den jährlichen Zenith “Media Consumption Forecasts” Studien wurde nun analysiert, wie viel Zeit die Weltbevölkerung 2019 tatsächlich im Mobile Web verbringt.

 

Nutzer verbringen demnach dieses Jahr weltweit 130 Minute pro Tag im mobilen Internet (80 Minuten in 2015, Steigerung von 13%). Hochgerechnet auf das ganze Jahr verbringen die Menschen damit mehr als 790 Stunden mit ihrem Smartphone im Netz.  Bis 2021 wird die Gesamtstundenzahl laut Zenith noch einmal um 8 Prozent auf 930 Stunden ansteigen. Wie Zenith zudem prognostiziert, wird die Nutzung des mobilen Internets 2021 bereits 31 Prozent des weltweiten Medienkonsums ausmachen, was einem Plus von 27 Prozent im Vergleich zu diesem Jahr entspricht.

 

Bei der Betrachtung der Studienergebnisse seit der ersten Veröffentlichung des “Media Consumption Reports” 2015 fällt auf, dass die zunehmende Zeit, die die Menschen im Mobile Web verbringen, dafür sorgt, dass sich die Nutzungszeit der anderen Medien sukzessive verringert. So sank zwischen 2014 und 2019 die durchschnittliche Zeit, die für das Lesen von Zeitungen aufgewendet wurde, von 17 auf 11 Minuten pro Tag, während sich die Zeit für das Lesen von Zeitschriften von 8 auf 4 Minuten verringerte.

 

Vor den TV-Geräten verbringt die Weltbevölkerung nur noch 167 statt 171 Minuten am Tag. Auch die Internetnutzung am Desktop ist von 47 auf 40 Minuten zurückgegangen. Dagegen ist die Beliebtheit des Mediums Radio im Mobile-Web-Zeitalter sogar noch von 53 auf 55 Minuten pro Tag gestiegen. Die Zeit, die die Weltbevölkerung im Kino verbringt, ist in dem Zeitraum von 1,8 Minuten auf 3,0 Minuten pro Tag gestiegen, was Zenith auf den Boom der Kinobesuche in China zurückführt.

 

Kanalübergreifend steigt die globale Mediennutzung damit weiter an. In diesem Jahr werden die Menschen laut der Studie durchschnittlich 479 Minuten am Tag mit Medien verbringen – zum Vergleich: 2013 waren es noch 420 Minuten. Bis 2021 soll der Wert noch einmal auf 495 Stunden steigen.

 

https://www.horizont.net/

 

PwC: Mehr als 50% des DOOH-Wachstums in Asien

PwC OoH GrowthDer aktuelle Entertainment & Media Outlook von PwC geht davon aus, dass der Ausbau der Infrastruktur im asiatisch-pazifischen Raum, angeführt von China, die Kapazität für neue DOOH-Bestände bis 2023 merklich erhöht. Die Region wird im Prognosezeitraum insgesamt bis 53% zum Anstieg der weltweiten OOH-Einnahmen beitragen.

 

Laut PwC wird die Digitalisierung weiterhin das Wachstum der Out-of-Home (OOH)-Werbung vorantreiben, da immer mehr statische Displays in digitale Flächen umgewandelt werden und die Werbetreibenden zunehmend die Möglichkeiten der Zielgruppenmessung und des programmatischen Einkaufs nutzen.

 

Neue Marktteilnehmer bei OOH wie Streaming-Plattformen, Suchmaschinenanbieter und E-Commerce-Unternehmen – angezogen durch den steigenden Wert der Datenerfassung innerhalb des Formats – verändern zudem die Wettbewerbslandschaft.

 

Ab dem Jahr 2021 werden die physischen OOH-Umsätze infolge der fortschreitenden Digitalisierung zurückgehen, da statische Plakate und Displays in Schlüsselmärkten auf digital umgestellt werden.

 

https://mediaoutlook.pwc.com/

Splicky spielt voll-programmatische DOOH Kampagne in 3 Ländern aus

SplickyHarvest Digital und das Sziget Festival haben eine komplett programmatische digitale Out-of-Home (DOOH)-Kampagne auf Jadudas Splicky DSP ausgeliefert, die drei Landesgrenzen überschritten hat und in sieben europäischen Großstädten ausgespielt wurde.

 

Die Kampagne setzte auf mehrere integrierte DOOH-Netzwerke und SSP-Plattformen, darunter Broadsign, Viooh von JCDecaux, PrimeSight UK, Orb & Executive Channel Network. Zu den anvisierten Kanälen gehörten digitale Außenbereiche, Restaurants, Bürogebäude und Einkaufszentren.

 

Die Kampagne nutzte eine Cross-Channel-Integration, bei der Rich-Media-Videoanzeigen auf mobilen Geräten in einem Umkreis von 60 Metern um die gebuchten DOOH-Standorte gesendet wurden.

 

Die soeben abgeschlossene Kampagne erstreckte sich auf drei Zielmärkte: Irland, Großbritannien und Frankreich. Die Reichweite der Kampagne basierte auf spezifischen Kriterien, um musikliebende Zielgruppen anzusprechen, die offen sind für Auslandsreisen.

 

https://www.prnewswire.com/

Ad Fraud kostet weltweit mehr als $30 Mrd.

s3-news-tmp-178181-money_blowing_away_-_cropped--default--1280s3-ad_fraud_ranges--default--1280Einem Report vom Cybersecurity Unternehmen Cheq zu folge wird Ad Fraud die Mediaindustrie dieses Jahr bis zu $23 Mrd. kosten. Bezieht man die indirekten wirtschaftlichen und sozialen Kosten ein, könnten sich die Kosten sogar auf $30 Mrd. belaufen.

 

Die World Federation of Advertisers schätzt, dass bis zu 30% der Werbung von den Verbrauchern nicht gesehen wird.

 

Anthony Hitchings, Direktor für Digitalwerbung der Financial Times, sagt dazu: “Das Ausmaß des Betrugs, den wir gefunden haben, ist atemberaubend. Die Industrie verschwendet weiterhin Marketingbudgets für etwas, was im Wesentlichen organisierte Kriminalität ist.”

 

Cheq prognostiziert, dass sich der Betrug noch weiter verschlimmern wird. Das Unternehmen erwartet, dass die direkten Kosten für die Werbetreibenden im Jahr 2020 $26 Mrd., im Jahr 2021 $29 Mrd. und im Jahr 2022 $32 Mrd. erreichen werden.

 

Außerdem wird diese Belastung überproportional auf den Schultern von kleinen Unternehmen getragen, die nicht so viel Geld haben wie etablierte Marken, um Werbebetrug zu vermeiden.

 

https://www.thedrum.com/

NYC: Curb Taxi Media erweitert digitales Taxi-Top Netzwerk

Curbcurb1Curb Taxi Media, ein US-Anbieter von Mobilitätsmedien, will sein Netzwerk von hochauflösenden digitalen Taxi-Tops in New York City im Sommer auf mehr als 1.200 Bildschirme ausweiten.

 

Die neuen Bildschirme sind mit integrierten Solarmodulen ausgestattet, die sie energieeffizient und umweltfreundlich machen.

 

Curb hat 2014 die ersten High-Definition LCD-Taxi-Tops auf den Markt gebracht. Das neu erweiterte digitale Taxi-Top-Netzwerk ermöglicht es Vermarktern, neue Mediaplanungsfunktionen wie Geolokalisierung, Echtzeit-RSS-Datenintegration und Wettertrigger zu nutzen, was eine äußerst präzise Zielgruppen- und Nachrichtenansprache ermöglicht.

 

https://finance.yahoo.com/news/