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Surfen im Werbeblock

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Einer Studie von Facebook zu folge, verbringen TV-Zuschauer während des Werbeblocks viel Zeit mit Social-Media-Apps. Die Studie wurde von dem Berliner Institut Eye Square in 763 Haushalte in sechs Ländern durchgeführt. Dazu nutzten die Forscher die so genannte Eye-Tracking-Technologie, mit deren Hilfe sich die Augenbewegungen von Fernsehzuschauern analysieren lassen.

 

Das Ergebnis: insgesamt schauen die Menschen während der Hälfte eines Werbeblocks auf ihr Smartphone. In Deutschland richteten die Zuschauer immerhin während 20 Prozent der TV-Zeit ihre Aufmerksamkeit auf ihr Smartphone. Während der Werbeblöcke wenden sich sogar 44 Prozent die deutschen Zuschauer ihrem Mobilgerät zu.

 

Diese Ergebnisse bestärken ähnliche Studien zum Medienkonsum in Deutschland. Die ProSiebenSat.1-Studie Media Activity Guide fand heraus, dass inzwischen 80 Prozent aller Deutschen während des TV-Konsums einen Zweit-Bildschirm nutzen.

 

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Klassischer TV-Werbespot stirbt aus (online jedenfalls)

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Der Video-Advertiser Teads hat in einer aktuellen Auswertung festgestellt, dass die klassischen TV-Werbespots online nicht mehr funktionieren.

 

Für Smartphones und Online müsse die Werbung schneller sein, d.h. innerhalb kurzer Zeit das Interesse der User wecken und die Markenbotschaft transportieren. Idealerweise laden diese Spots den User auch zur Interaktion ein.

 

Generell könnten optimierte Anzeigen die Interaktion der User mit dem Werbemittel um bis zu 50 Prozent erhöhen und die Markenerinnerung sogar um bis zu 117 Prozent steigern, ist die Einschätzung von Teads.

 

Einige Marken haben dadurch schon ihre Klick-Raten erheblich verbessert, zum Beispiel Absolut Vodka um 154 Prozent oder Jameson auf 57 Prozent.

 

Laut Teads sind die deutschen Marketer ihren Kollegen im angelsächsischen Raum sogar voraus, da hierzulande schon die Mehrheit der Werbetreibenden optimierte Videowerbung im Online und Mobile Bereich nutzt.

 

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Deutschland schlecht bei der Brand Safety

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Laut einer aktuellen Studie von Integral Ad Science (IAS), sieht es für Deutschland im globalen Vergleich in Sachen Brand Safety bei Onlinewerbung eher schlecht aus.

 

Laut der Studie tauchen 10% aller  Anzeigen in riskanten Umfeldern auf. In anderen Ländern sieht es besser aus: Frankreich (4,5 Prozent), Italien, Spanien (4,8 Prozent), Skandinavien, UK (4,5 Prozent) und USA (8,6 Prozent).

 

Auch im mobilen Netz ist es nicht viel besser. Hier sind Deutschland (14,7 Prozent) und USA (9,3 Porzent) die Schlusslichter. In UK, Italien und Spanien ist das Markenrisiko mit je 5 Prozent hingegen deutlich geringer.

 

Bei der Viewability schneidet Deutschland dagegen vergleichsweise gut ab: Hierzulande sind immerhin 67 Prozent der Display-Kampagnen sichtbar (zum Vergleich: USA 59,9 Prozent, Spanien 55 Prozent und Italien 47,7 Prozent).

 

Auch in Sachen Ad Fraud steht Deutschland recht gut da.  Mit 0,7 Prozent liegt es im weltweiten Vergleich im Mittelfeld. Am schlechtesten haben die USA das Problem im Griff (1,8 Prozent) und am besten machen es die skandinavischen Länder mit gerade mal 0,2 Prozent betroffenen Display-Kampagen.

 

 

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Sonderveröffentlichung DOOH mit W&V

W&V_DOOH_09-2018In Zusammenarbeit mit dem Fachmagazin W&V hat das Digital Media Institute (DMI) eine weitere Sonderveröffentlichung zu Digital-Out-Of-Home publiziert. Die Broschüre skizziert die wichtigsten aktuellen Entwicklungen der Branche. Hier ein Blick in die Themen:

 

Golden Rules für Digital Out-of-Home

Kein Hexenwerk: Mit diesen Kniffen gelingt

die Kreation von DOoH besser

 

Beständig im Werden und am Wachsen

Werbeträger, Touchpoints, Währung – DOoH

entwickelt sich permanent weiter

 

Auffallend gut

Werben heißt auffallen. Da hat DOoH

gegenüber dem klassischen Plakat Vorteile

 

Immer einfach und groß denken!

Im Interview gibt Wolfgang Hothum, IKAO,

Tipps zur Kreation von DOoH

 

Hybride Spielwiese für die Kreation

Bewegt wie Video, reduziert wie Plakat –

die Gestaltung von DOoH will gelernt sein

 

Für jede Situation gewappnet

Programmatic DOoH ist im Kommen.

Für Kreation ist das eine neue Heraus-

forderung

 

Traumgespann zum Erfolg

Thomas Koch bringt es auf den Punkt:

Kreation und Media sind nur zusammen

gut

 

Hier gehts zur Sonderveröffentlichung.

TV-Werbespots werden immer kürzer

ARF StudyEine Studie des New Yorker Werbemarktforschers Media Radar zeigt, daß die Anzahl der Werbefilme mit einer Länge von maximal 15 Sekunden deutlich ansteigt (um 16 Prozent im Zeitraum vom ersten Quartal 2017 bis zum ersten Quartal 2018).

 

Die Zahl der Spots mit einer Länge von fünf oder sechs Sekunden stieg im selben Zeitraum um das Zehnfache.

 

Die amerikanische Advertising Research Foundation (ARF) war in einer eigenen Studie der überregionalen TV-Networks und nationalen Kabelprogramme zu einem ähnlichen Ergebnis gekommen:

 

Der Anteil von Sechs-Sekunden-Spots lag zwar nur bei drei Prozent, der Anteil der 15-Sekunden-Spots aber bereits bei 69 Prozent aller Werbespots.

 

Es stellte sich außerdem heraus, dass die Sechs-Sekunden-Spots in allen Altergruppen deutlich höhere Aufmerksamkeitswerte erreichten als die 15- und 30-Sekunden-Spots.

 

 

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Auch New York Times macht Mediaeinkauf selbst

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Nachdem gerade erst Vodafone angekündigt hat, große Teile des Mediaeinkaufs zukünftig selbst zu machen, zieht nun die New York Times nach.

 

Oder genauer gesagt: Schon seit letztem Jahr erhöht man beständig den Anteil des in-house abgewickelten Mediavolumens und ist dabei inzwischen bei fast 90% angekommen.

 

Auch Dow Jones, die Muttergesellschaft des Wall Street Journals, erledigt schon seit einem Jahr den kompletten Mediaeinkauf inhouse, inklusive Display, Social, Search, OOH und TV.

 

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Neuer IAS-Report zur Qualität digitaler Werbeumfelder

IAS2018In der W&V:

 

Ad-Fraud gehört neben Adblocking zu den großen Problemen beim Online Marketing. Als Folge sinken die Sichtbarkeitsraten der Werbung. Im neue “Media Quality Report” des Daten- und Technologieanbieters Integral Ad Science (IAS) wird nun aufgelistet wie es um die Display-Werbung in den Kategorien Ad-Fraud, Brand Safety und Viewability in 12 wichtigen Märkten weltweit steht.

 

Im globalen Vergleich hat der Werbemarkt in Deutschland mit höheren Betrugs- und Risiko-Werten zu kämpfen. Dagegen ist die Sichtbarkeit von Anzeigen im internationalen Vergleich besser.

 

Global gesehen belaufen sich die Durchschnittswerte auf 8,7 Prozent für Ad-Fraud (0,7 Prozent unter Einsatz von Anti-Fraud-Technologien), 7,9 Prozent für Markenrisiko und 55,8 Prozent für Viewability. Je nach Markt und Kaufmethode schwankt laut dem Report der Anteil des Werbebetrugs. Mit 18,2 Prozent verzeichnet hier Frankreich den höchsten Wert, gefolgt von USA und Deutschland (13,3 Prozent).

Der Report stellt positiv heraus, dass in gegen Werbebetrug optimierten Kampagnen alle Werte unter 1,8 Prozent liegen.

 

Laut IAS-Report zeigt sich als globaler Trend, dass die Sichtbarkeit von Display-Werbung im zweiten Halbjahr 2017 gestiegen ist. Neun der zwölf untersuchten Märkte weisen demnach Werte über 50 Prozent auf, wobei Deutschland mit 60,2 Prozent hinter den skandinavischen Ländern den zweithöchsten Platz belegt.

 

Das Fazit des IAS-Reports: “Angesichts der Tatsache, dass dennoch weltweit fast jede zweite Anzeige nicht sichtbar war, bleibt in der Branche noch einiges zu tun.”

 

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USA: FBI untersucht Media-Einkaufspraktiken

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Die US-Bundespolizei FBI scheint die Geschäftspraktiken und Transparenz der Media-Einkäufe in USA zu untersuchen und hat offenbar schon Ermittlungen im US-Mediabusiness aufgenommen.

 

Würde ein offizielles Ermittlungsverfahren gestartet, wäre es das zweite gegen die Werbeindustrie, nachdem seit 2016 dem Verdacht unerlaubter Preisabsprachen in der Werbeproduktion nachgegangen wird.

 

Seit der amerikanische Werbekundenverband Association of National Advertisers (ANA) 2016 einen Untersuchungsbericht über verbotene Kickback-Praktiken im Mediabusiness veröffentlicht hat, rechnet die US-Werbebranche offenbar mit der Aufnahme von Ermittlungen. Auch in Deutschland wird die weitverbreitete Intransparenz im Mediageschäft immer wieder diskutiert und analysiert.

 

Da Werbekunden aber zunehmend eigene Data-Management und Einkaufsplattformen aufbauen, geraten die auf Einkauf basierenden Geschäftsmodelle immer mehr unter Druck. Dadurch werden die Networks zu mehr Transparenz bei der Vertragsgestaltung und zur Transformation ihrer Geschäftsmodelle gezwungen.

 

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