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Das Virus lauert im Bild

GeoEdge_fb3324_4d91162462b3481dbb8acbe27d91f882~mv2_d_6062_4046_s_4_2Immer häufiger wird Schadsoftware mittels Steganographie verbreitet. Dabei werden schädliche Inhalte in Werbebildern versteckt.

 

Laut dem Ad Verification Anbieter GeoEdge hat sich die Zahl solcher Angriffe im laufenden Jahr exponentiell erhöht. In den meisten Fällen wird die Schadsoftware aktiviert, sobald das infizierte Werbebild beim Nutzer auf Desktop oder Smartphone erscheint.

 

Auf diese Weise werden Nutzer allein durch das Anschauen einer Werbebotschaft einer Schadsoftware ausgesetzt. Das kann zu enormen Reputationsschäden bei den beworbenen Marken und Produkten führen.

 

Letztes Jahr hat laut GeoEdge diese Art von ‘Malvertising’ die Publisher US$210 Mio. und Werbungtreibenden sogar US$920 Mio. gekostet. Insgesamt sind so dem Online-Werbemarkt rund US$1,3 Mrd. verlorengegangen.

 

Hochgerechnet auf die Angriffe, die GeoEdge mit seiner Real-Time Blocking Solution dieses Jahr geblockt hat, wird davon ausgegangen, dass die Angriffe durch Steganographie im nächsten Jahr noch um 20-30% höher ausfallen werden.

 

www.blog.geoedge.com

www.zdnet.com

USA: Werbemarkt wächst, Außenwerbung plus 3%

Generation-Z-234598-detailpLaut dem MAGNA Advertising Forecast werden die Werbeausgaben in den USA im laufenden Jahr um 6,9% auf $ 209 Mrd. steigen.

 

In 2019 sollen sie um weitere 4 Prozent zulegen.

 

Die Außenwerbung wird im laufenden Jahr um 3% wachsen.

 

Der digitale Werbemarkt wird 2018 seinen Umsatz auf über $100 Mrd. steigern. Der mobile digitale Werbemarkt wird dabei sogar voraussichtlich um 30 Prozent wachsen (auf $70 Mrd.) und dabei TV und Desktop basierte Werbung übertreffen.

 

Weiterhin prognostiziert MAGNA für das Jahr 2019 eine weitere Abnahme der Investitionen in nicht digitale Werbemärkte (-4,6 Prozent).

 

Eine Zusammenfassung des MAGNA Berichtes finden Sie hier:

 

www.magnaglobal.com

Adfraud in Deutschland

Klickbetrug-215047-detailpHorizont Special:

 

Laut einer aktuellen Erhebung der Fokusgruppe Digital Marketing Quality (DMQ) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) ist der deutsche Werbemarkt von der Adfraud-Problematik bislang nicht besonders stark betroffen.

 

Im ersten Halbjahr 2017 fielen nur 2,4 Prozent aller Werbekontakte unter die Kategorie “Invalid Traffic”. Normalerweise ist dies der Fall, wenn der Kontakt durch einen Bot erzeugt oder eine Anzeige nicht korrekt ausgeliefert wurde.

 

Zusätzlich liefert der Report auch neue Zahlen zur Sichtbarkeit von Online-Werbung in Deutschland. Die durchschnittliche Sichtbarkeitsrate liegt demnach aktuell bei 50,3 Prozent – das ist gegenüber dem 4. Quartal  2017 ein Rückgang um knapp 5 Prozent.

 

Den Rückgang erklärt der BVDW mit der Entwicklung bei der mobilen Nutzung. Da die durchschnittliche Viewability bei Mobile von 53,3 Prozent im letzten Jahr auf aktuell nur noch 40,3 Prozent gesunken ist, hat dies entsprechende Auswirkungen auf die Gesamtzahlen im Bereich Viewability.

 

 

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