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Down Under: Über 50% der Aussies sehen jede Woche DOOH

royMorgan_8141-c1royMorgan_8141-c2Die digitale Außenwerbung in öffentlichen Verkehrsmitteln, Sportstadien, Einkaufszentren, Tankstellen, Flughäfen und bei Einzelhändlern hat auch in Australien stark zugenommen.

 

Auch daran liegt es, wenn neue Daten von Roy Morgan zeigen, dass die Mehrheit der 10,8 Millionen Australier im Alter von über 14 Jahren (52 Prozent) nun in einer durchschnittlichen Woche digitale Außenwerbung sieht.

 

Dies entspricht einem deutlichen Anstieg von 10 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr, als nur 42 Prozent digitale Außenwerbung wahrgenommen haben.

 

Im Vergleich zu Deutschland hinken die Aussies aber noch etwas hinterher: Hierzulande werden 65% der Bevölkerung über 14 Jahren von DOOH erreicht – wie die aktuelle Public & Private Screens Studie des Digital Media Institute zeigt.
Die traditionelle Außenwerbung ist jedoch nach wie vor weit verbreitet. Heute sehen 15,6 Millionen Australier im Alter von über 14 Jahren (76 Prozent) in einer durchschnittlichen Woche traditionelle Außenwerbung wie Plakate oder Poster. Insgesamt sehen 78 Prozent der Australier in einer Woche Außenwerbung jeglicher Art – einschließlich Digital- und Plakatwerbung, was einem Anstieg von vier Prozentpunkten zu 2013 entspricht.

 

Laut der Studie nimmt die jüngere Generation die verschiedenen Arten der Außenwerbung eher wahr als ältere Australier. Mehr als die Hälfte der Australier (53 Prozent) sehen in einer durchschnittlichen Woche Werbung in Einkaufszentren, aber  Gen Z (55 Prozent) und Millennials (57 Prozent) übertreffen diese noch.

 

Außenwerbung an Tankstellen sehen 35 Prozent der Australier in einer durchschnittlichen Woche, aber weit mehr Millennials (41 Prozent) als Gen Z (31 Prozent) sehen diese Art der Außenwerbung. Beim öffentlichen Verkehr ist die Situation hingegen umgekehrt.

 

https://www.bandt.com.au/

https://www.roymorgan.com/

Digitale Taxiwerbung jetzt auch auf Australiens Straßen

MAIN-PIC-416-702x336DOOH Werbung in Taxis und auf Taxis gibt es in Deutschland schon etwas länger.

 

Und in den USA macht das von Google finanzierte Startup Firefly mit DOOH Screens auf Taxis von sich reden.

 

Jetzt gibt es digitale Taxitop-Werbung auch in Down Under: adflow wurde bis jetzt bei 300 Taxis in Sydney, Melbourne und Brisbane eingesetzt, weitere 600 werden in den nächsten drei Jahren folgen.

 

Die LCD-Bildschirme wurden für extreme Bedingungen wie direkte Sonneneinstrahlung und große Hitze entwickelt.

 

Die Integration der Digital Signage Software Broadsign ermöglicht es Werbetreibenden, selbst zu bestimmen, wann und wo ihre Werbung abgespielt wird. Dazu gehört auch die Möglichkeit, Werbung basierend auf Ort, Zeit und Temperatur auszuspielen.

 

 

Adflow kommuniziert GPS-Daten jedes einzelnen Taxis in Echtzeit und ermöglicht so das Ausspielen von Werbung in vordefinierten Geofences. Weiterhin werden Dayparting und exklusive Belegungen angeboten.

 

https://www.digitalsignageconnection.com/

Brisbane Airport bekommt größtes digitales Plakat der südlichen Hemisphäre

OOH_SiteCard_4001-N8I_050819-1024x636Der größte digitale Flughafenscreen der südlichen Hemisphäre ist am Brisbane Airport in Betrieb gegangen. Die 400 Quadratmeter große “Big Morety” Wand begrüßt ankommende Passagiere am Brisbane Airport, der von SkyTrax zum besten in Australien gewählt wurde und fast 23,8 Millionen Passagiere pro Jahr hat.

 

 

 

Die Installation der digitalen Werbefläche fällt mit einer 40 Millionen Dollar teuren Neugestaltung des Brisbane Airport Corporation (BAC) Domestic Terminal zusammen, das ein qualitativ hochwertiges, ansprechendes Erlebnis für Reisende bieten soll.

 

 

 

 

Martin Ryan, Executive General Manager Consumer bei der Brisbane Airport Corporation (BAC), sagte “Die Digitalisierung von Beschilderungen ermöglicht eine größere Bandbreite an Inhalten als herkömmliche statische Installationen, so dass Werbetreibende ihre Kreativität regelmäßig aktualisieren können … Digitale Plakate und Schilder bieten auch eine nachhaltigere und effizientere Möglichkeit, mit Reisenden und Besuchern in Kontakt zu treten, was Zeit, Geld und Ressourcen spart.”

 

https://www.oohmedia.com.au/

Brisbane jetzt auch noch gegen DOOH auf Telefonzellen

telstraDer australische Telefonkonzern Telstra, in Zusammenarbeit mit JCDecaux, plant in vielen Städten Australiens die Aufrüstung  von Telefonzellen mit DOOH Screens.

 

Der Stadtrat von Brisbane hat sich nun entschlossen sich ebenso wie Melbourne City und die City of Sydney gegen diese Art von öffentlichen Telefonzellen zu stellen. Brisbane City ist damit der dritte Kläger neben beiden Großstädten im Bundesgerichtsverfahren mit Telstra.

 

“Wir sind nicht gegen den Beitritt des Brisbane City Council zum Verfahren, da wir nach Gewissheit und einem Urteil suchen, das in ganz Australien gilt”, sagte ein Sprecher von Telstra. JCDecaux lehnte eine Stellungnahme zu dem Thema ab.

 

Eine Sprecherin des Stadtrats von Brisbane sagte, Telstra wolle eine Erklärung des Bundesgerichtshofs einholen, die es im Rahmen des Telekommunikationsgesetz für die Installation der neuen Telefone mit Werbeflächen nutzen könne. “Da die Commonwealth-Gesetzgebung Vorrang vor der staatlichen Gesetzgebung und den lokalen Gesetzen hat, könnte das Ergebnis des Verfahrens Auswirkungen auf Brisbane und das Genehmigungsverfahren für die Installation solcher Geräte haben”, sagte sie.

 

Ursprünglich hatte die Stadt Melbourne im März eine Klage gegen Telstra beim Zivil- und Verwaltungsgerichtshofes eingereicht. Telstra zog dann, nachdem klar war, dass mehrere Gemeinden über die Aufrüstung der öffentlichen Telefone besorgt waren, mit dem Streit an das Bundesgericht. Daraufhin schloss sich auch die Stadt Sydney der Klage von Melbourne an.

 

Die Anhörung ist für den 23. Oktober am Bundesgerichtshof angesetzt.

 

https://www.afr.com/

Sydney & Melbourne gegen Werbung auf Telefonzellen

Telstra-payphone-620x344Die Stadt Sydney hat entschieden, sich einer Klage von Melbourne vor dem Bundesgericht gegen den Telefonkonzern Telstra im laufenden Streit um Außenwerbung anzuschliessen.

 

Zu der Auseinandersetzung ist es gekommen, da Telstra, in Zusammenarbeit mit JCDecaux, in vielen Städten Australiens die Einführung von neuen bzw. aufgerüsteten Telefonzellen plant. Der Stadtrat von Sydney ist allerdings der Meinung, dass die neuen mit digitalen Werbeflächen ausgerüsteten Telefonzellen nicht den Vorgaben des Telecommunications Act genügen.

 

Außerdem wird die Frage gestellt, warum Telstra die Zahl der öffentlichen Münztelefone erhöhen will, wenn sie nachgewiesenermaßen weniger genutzt werden und ihre Anzahl aus diesem Grund zuvor reduziert wurde.

 

Nachdem schon die Stadt Melbourne Anfang des Jahres gegen die Pläne von Telstra und JC Decaux mit der Begründung vorging, dass die großformatigen digitalen Werbedisplays auf den Anlagen den Planungsregeln der lokalen Regierung unterlägen, hat sich nun auch Sydney zu diesem Schritt entschlossen.

 

Zu einem ähnlichen Disput zwischen Stadtplanern und Telefongesellschaftenkam es auf Grund vieler neu aufgestellter Telefonzellen letztes Jahr schon in London.

 

https://mumbrella.com.au/

DOOH lenkt Autofahrer nicht ab

Eine neue Studie des australischen Außenwerbeverbands Outdoor Media Association (OMA) sieht keine Beeinträchtigung von Autofahrern wegen digitaler Werbeflächen an Straßen.

 

Die Studie von 2018 wurde zusammen mit dem Australian Road Research Board durchgeführt und konzentrierte sich auf das Verhalten von Autofahrern in Anwesenheit von zwei DOOH-Screens an einer unübersichtlichen Kreuzung in Queensland.

 

 

Die Ergebnisse legen nahe, dass Autofahrer durch die Werbetafeln nicht abgelenkt wurden und sich sogar bei zwei der untersuchten Verhalten (Fahrspurwechsel und Halten an der Linie) die Leistung verbesserte.

 

Einen ähnliche Studie führte OMA schon 2015 durch. Damals wurde das Verhalten von Autofahrern beim Vorbeifahren an DOOH Screens und und klassischen Plakaten untersucht. Auch diese Studie kam zu dem Ergebnis, dass Werbung am Fahrbahnrand keine negativen Auswirkungen auf das Verhalten oder die Leistung von Autofahrern hat.

 

https://billboardinsider.com/

http://www.oma.org.au/

Werbung auf den letzten 40 Metern vor dem Einkauf am effektivsten

72_73_Shopper-media_SMG_Mars-Consumption-Bar_Unley-Shopping-Centre_Adelaide_12022018-2-800x533Einer Studie der Shopper Media Group in Australien zufolge ist Werbung in Lebensmittelgeschäften auf den letzten 40 Metern zu ihrem Einkauf am effekti.

 

Laut Studie gab einer von drei Kunden an, etwas gekauft zu haben, nachdem er die entsprechende Werbung auf einem DOOH Screen vor dem Laden gesehen hatte.

 

Dabei kommt den Werbern offensichtlich die Angewohnheit vieler Kunden zu Gute, keine Einkaufsliste zu schreiben. Selbst wenn Kunden mit einer Einkausliste in den Laden gehen, haben 77 Prozent keine bestimmten Marken im Visier. Dadurch ist, laut Studie, ein Großteil der Kunden in Lebensmittelläden gut über Werbung zu beeinflussen.

 

https://www.shoppingcentrenews.com.au

Sydney wehrt sich gegen Screens auf Telefonzellen

Telstra-payphone-620x344Schon im letzten Jahr kam es in London zu Differenzen wegen neuer, digital aufgerüsteter Telefonzellen. Telefongesellschaften – unter anderem BT in Zusammenarbeiten mit Intersection, einer Google-Tochter – überfluteten damit die Innenstadt.

 

Jetzt wiederholt sich die Auseinandersetzung in Australien.

 

In Sydney und anderen Städten Australiens plant der Telekommunikationsanbieter Telstra in Zusammenarbeit mit JCDecaux die Einführung von neuen bzw. aufgerüsteten Telefonzellen im Stadtgebiet. Diese sollen unter anderem über digitale Werbeflächen, Photoautomaten, multilinguale Hilfeoptionen, Behinderten-Hilfe und noch einige andere Funktionen verfügen.

 

Telstra hält in den betroffenen Städten, beruhend auf dem Telecommunications Act von 1997, die Rechte an den Standorten und hat sich mit JCDecaux zusammengetan, um die öffentlichen Telefone “ins 21ste Jahundert zu beförden”. Dies sieht die Stadtverwaltung von Sydney jedoch etwas anders und verweist darauf, dass die geplanten digitalen Werbetafeln nicht den Vorgaben im Telecommunications Act nachkommen.

 

Neben Sydney hat sich letzten Monat auch schon der Stadrat von Melbourne gegen den geplanten Rollout von neuen öffentlichen Telefonzellen ausgesprochen und 81 Anträge von Telstra und JCDecaux für Baugenehmigungen abgelehnt.

 

https://www.marketingmag.com.au/