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DOOH UK: Clear Channel nimmt Decaux 12 Shopping Malls weg

CCHammerson_2-20200106101737302Clear Channel hat von Hammerson den Vermarktungsauftrag für ein Portfolio von 223 DOOH-Bildschirmen an den 12 wichtigsten Standorten des Immobilienunternehmens in Großbritannien erhalten.

 
Der Zuschlag folgt auf eine Ausschreibung und sieht vor, dass Clear Channel die Aufgaben von JCDecaux übernimmt. Das Portfolio umfasst Standorte wie Bullring & Grand Central in Birmingham, Brent Cross in London und Cabot Circus in Bristol.

 

Clear Channel sagt, dass die neuen Malls ab Juni das Mall-Netz auf fast 700 Bildschirme in 57 britischen Einkaufszentren erweitern werden. Clear Channel wird damit zum größten Betreiber digitaler Out of Home Bildschirme in Einkaufszentren im Vereinigten Königreich.

 

Die neuen Bildschirme werden die Zahl der Besucher im Mall-Netzwerk um 200 Millionen auf fast 900 Millionen und die wöchentlichen Einzelhandelsausgaben um £586 Millionen erhöhen, so dass sich die Gesamtausgaben im Netzwerk auf £1,6 Milliarden belaufen werden.

 

Howard Ebison, Betriebsleiter für Großbritannien und Irland bei Hammerson, sagte: “Wir sind bestrebt, unsere wichtigsten Ziele in Großbritannien für Verbraucher und Marken so attraktiv wie möglich zu gestalten. Das bedeutet nicht nur, dass wir die besten Einrichtungen und einen überzeugenden Marken-Mix anbieten, sondern auch, dass wir in das breitere Erlebnis investieren, und dazu gehören auch die Werbemöglichkeiten.

 

 

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Außenwerbung wird dieses Jahr Zeitungen überflügeln

Out of Home (002)In der Financial Times:

 

Die weltweiten Ausgaben für die Außenwerbung werden 2020 erstmals seit Beginn der Aufzeichnungen die Anzeigenverkäufe in Zeitungen überholen.

 
Das Out of Home-Segment macht etwa 6,5 Prozent des 600 Milliarden Dollar schweren globalen Werbemarktes aus, ist aber das einzige traditionelle Medium, das weiter wächst, während andere dem Google- und Facebook-Segment weichen.

 

Im Jahr 2020 werden Werbetreibende 40,6 Mrd. $ für Plakate, Digital Out of Home Screens und “Stadtmobiliar” ausgeben, etwa 4 Mrd. $ mehr als für Zeitungungswerbung, so die Einschätzung der GroupM.

 
Bis 2024 erwartet GroupM, dass Außenwerbung die Ausgaben für Zeitungen und Zeitschriften übertreffen wird, mit einer jährlichen Wachstumsrate zwischen 2,5 und 4 Prozent. “Die Außenwerbung hat sich als widerstandsfähig erwiesen, weil sie einzigartige Eigenschaften für Werbetreibende bietet”, sagte Brian Wieser, Global President of Business Intelligence bei GroupM. “Sie trägt dazu bei, dass sich das Medium weiter entwickelt hat.”

 

William Eccleshare, Geschäftsführer von Clear Channel, einem der größten Eigentümer von Outdoor-Medien, beschreibt es als das “letzte echte Massenmedium” in einer Welt, in der das Fernsehpublikum zersplittert.

 

Während einige Betreiber in China in letzter Zeit gelitten haben, haben die USA und Großbritannien gut abgeschnitten, mit einem Wachstum in Großbritannien von fast 8 Prozent in diesem Jahr trotz der flachen Wirtschaft. Apple hat sich in den letzten Jahren zu einem der aktivsten Außenwerber entwickelt, während Netflix eigene Plakatflächen entlang des Sunset Strip in Los Angeles erworben hat.

 
Das jüngste Wachstum der Branche ist auf die digitale Technologie in den großen Städten und Flughäfen zurückzuführen, die es ermöglicht, auffällige Werbung innerhalb von Minuten oder Stunden zu ändern, anstatt Wochen oder Monate warten zu müssen, bis die physischen Plakate ersetzt werden konnten.

 

Bei JCDecaux, dem weltweit größten Außenwerbekonzern, machen digitale Standorte 5% des Inventars aus, generieren aber 25% des Umsatzes.

 

In Großbritannien, dem am stärksten digitalisierten Markt der Welt, wird ein Viertel des Umsatzes erzielt, etwa 60 Prozent der Clear Channel-Umsätze sind digital.

 

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US: Coole DOOH-Kampagne von JCDecaux in Chicago

Das Basketballprogramm der DePaul University hat in Zusammenarbeit mit JCDecaux eine innovative digitale Kampagne auf deren Loop Immersion Zone (LIZ) in Chicago entwickelt. Sowohl die Herren- als auch die Damenmannschaft werden vorgestellt.

 

 

Auf der LIZ fliegt ein Basketball von einem Bildschirm zum nächsten und scheint jeden einzelnen Screen auf seiner Reise in die Hand eines Spielers zu zerbrechen.

 

 

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JCDecaux präsentiert erste Öko-Bushaltestelle

abribus_filtreo_ukJCDecaux hat eine Bushaltestelle der neuen Generation entwickelt. Das neue Modell verfügt über ein begrüntes Dach, das laut JCDecaux zur Verringerung der städtischen Umweltbelastung beitragen soll.

 

Das Dach des Filtreo genannten Busunterstandes besteht aus einem Moosteppich, der Schadstoffe auffängt und absorbiert. Als widerstandsfähige Pflanze ohne Wurzeln entwickelt sich das Moos auf lange Sicht auf natürliche Weise, ernährt durch Partikel aus der Luft. Das Dach beinhaltet auch ein eingebautes Belüftungssystem, das Luft durch die Pflanzenschicht ansaugt und wieder an die Nutzer im Wartebereich abgibt.

 

Der erste Prototyp dieser Haltestellen wird in Lille installiert, als Teil des Werbevertrages für das öffentliche Verkehrsnetz ilévia, der mit Transpole, einer Tochtergesellschaft von Keolis, unterzeichnet wurde.

 

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Programmatic DOOH auf dem Weg zum “Mainstream” in 2020

dig-20191030045902368Immer mehr Medienagenturen sagen, dass sie beginnen, ihre Teamstrukturen zu ändern, um einen programmatischen Handel mit Digital Out of Home zu ermöglichen.

 

Außerdem fordern sie Out-of-Home Medieninhaber auf, mehr digitale Bestände für den programmgesteuerten Handel bereitzustellen, wie eine Umfrage unter Medieneinkäufern und Spezialisten ergab.

 
In seinem jüngsten, alle zwei Jahre erscheinenden Bericht State of the Nation Global Marketplace, prognostiziert der programmatische DOOH-Handelsmarktplatz von JCDecaux, VIOOH, dass 2020 das Jahr sein wird, in dem programmatische digitale Außenwerbung “Mainstream” wird.

 

DOOH wächst fast doppelt so schnell wie die gesamte OOH-Branche, so die neuesten Zahlen der Advertising Association/Warc. Die britischen OOH-Spendings hatten 2018 einen Wert von £1,21 Mrd., und fast die Hälfte davon (49,9%) war digital. Für 2019 wird ein Wachstum von 6,9% prognostiziert, verglichen mit 13,4% für DOOH.

 

Joel Livesey, Director of Partnerships, EMEA, sagt voraus: “Programmatische Pipes werden für DOOH normal werden [2020]. Das heißt nicht, dass es die Go-to-Technologie wird – davon sind wir noch weit entfernt – aber wir werden weit über die branchenweit erste Phase hinausgehen, in der wir uns jetzt befinden.”

 

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Australien: Monströse digitale Plakate tarnen sich als Münztelefone

TC_233351b0-5image_storyTC_625b1e36-a_Image_In_BodyIn Australien findet die erste große Umgestaltung der Telefonzelle seit 1983 statt. Aber Telstras neue Vision trifft auf den Widerstand einiger Räte, und die Angelegenheit wird inzwischen vor Gericht verhandelt.
Um die Payphones für die Bedürfnisse der modernen Australier fit zu machen, bieten die überarbeiteten Telefone von Telstra mobiles Laden, Wi-Fi-Zugang über Telstra Air (kostenlos oder über einen Telstra-Breitbandplan, je nach Gebiet) und große digitale Werbedisplays.

 

Wie bereits berichtet wehren sich nun aber zum Beispiel Melbourne und Sydney und weitere Stadtverwaltungen gegen diese neue Art von Telefonzellen in den Innenstadtbereichen.

 

Sydneys Oberbürgermeister Clover Moored beschrieb die neuen Stände als “Trojanisches Pferd für die Werbung”.

 

Gemäß den bestehenden Universal Service Obligation (USO) Vereinbarungen muss Telstra allerdings öffentliche Telefone als Teil seines Standard-Telefondienstes bereitstellen. Die USO ist eine Verbraucherschutzmaßnahme, die sicherstellt, dass jeder Zugang zu Festnetz- und Münztelefonen hat, unabhängig davon, wo er wohnt oder arbeitet. Telstra ist der einzige Anbieter von USO-Diensten in Australien.
Die USO wird durch eine von der Australian Communications and Media Authority verwaltete Industrieabgabe finanziert. Dies bedeutet, dass registrierte Anbieter mit Einnahmen von über 25 Millionen AUD pro Jahr zur Abgabe beitragen, einschließlich Telstra.

 

Im Jahr 2016 wurden 40 Payphones von den Planern der Stadt Melbourne genehmigt und im folgenden Jahr installiert, was den Beginn der Pläne von Telstra für einen landesweiten Rollout markiert. Telstra gab damals an, dass die Kabinen eine “low-impact” Infrastruktur seien und daher keine Planfeststellung gemäß dem Telekommunikationsgesetz 1997 (Cth) erforderlich sei. Im Jahr 2017 ging Telstra dann die Partnerschaft mit dem Außenwerbeunternehmen JC Decaux ein.

 

Es sollten ürsprünglich in Sydney, Melbourne, Brisbane, Adelaide und Perth zunächst 1.860 Payphones aufgerüstet werden. Diese fünf Städte machen 64% der Bevölkerung des Landes und 77% der Werbeausgaben aus. Anfang diesen Jahres wurde der Antrag von Telstra auf 81 neue Kabinen allerdings von der Stadt Melbourne blockiert, und die Stadt leitete ein Verfahren vor dem Victorian Civil and Administrative Tribunal ein, um die Kabinen neu zu definieren, da sie nicht low-impact wären.  Da der Rat 2017 die Installation von 40 Kabinen genehmigte, ist unklar, warum sich seine Position inzwischen geändert hat.

 

Der Stadtrat von Melbourne und Vorsitzende der Planungsabteilung, Nicholas Reece, kommentierte die Entscheidung damit, dass die neuen Münztelefone auf belebten Fußwegen zu Staus führen würden und beschrieb sie als “monströse digitale Plakate, die sich als Münztelefone tarnen“. Er sagte, die Stände seien “Teil einer Umsatzstrategie für Telstra”.

 

Allerdings hindert die Bundesgesetzgebung Telstra nicht daran, Werbung auf Münztelefonen zu schalten. So könnte der bestehende Gerichtsprozess von dem Argument des Stadtrats von Melbourne abhängen, dass die neuen Payphones von Telstra durch die Vergrößerung der digitalen Displays nicht mehr low-impact sind. Das Ergebnis des Prozesses wird Anfang nächsten Jahres erwartet.

 

https://menafn.com/

UK: Transport for London startet programmatische DOOH Kampagne

small_tfl_programmatic_-_westfield_stratford_city_0Transport for London (TfL) hat eine  programmatische Digital Out-of-Home Kampagne gestartet, die Menschen ermutigt, die “wunderbare Welt des Off-Peak-Travelling” zu nutzen.

 

Die Kampagne ist die erste ihrer Art, die die VIOOH-Plattform von JCDecaux UK in London nutzt und DOOH Spots über die JCDecaux Kanäle Roadside, Rail, Mall und Tesco D6 ausliefert. Die Spots passen sich automatisch an Wochentag, Tageszeit, Ort und Wetter an. Die Anzeigen sollen Menschen dazu inspirieren, verschiedene Stadtteile Londons zu besuchen.

 

Die “Wonderful World of Off-Peak”-Kampagne, die in Zusammenarbeit mit Wavemaker und VCCP erstellt und entwickelt wurde, wird in London in Gebieten mit hohem Passagieraufkommen gezeigt. Dabei soll die Kampagne die Menschen ermutigen, auf nachhaltigere Verkehrsmittel wie Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln umzusteigen und die Möglichkeiten zu nutzen, die die Hauptstadt im Sommer zu bieten hat.

 

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Brisbane jetzt auch noch gegen DOOH auf Telefonzellen

telstraDer australische Telefonkonzern Telstra, in Zusammenarbeit mit JCDecaux, plant in vielen Städten Australiens die Aufrüstung  von Telefonzellen mit DOOH Screens.

 

Der Stadtrat von Brisbane hat sich nun entschlossen sich ebenso wie Melbourne City und die City of Sydney gegen diese Art von öffentlichen Telefonzellen zu stellen. Brisbane City ist damit der dritte Kläger neben beiden Großstädten im Bundesgerichtsverfahren mit Telstra.

 

“Wir sind nicht gegen den Beitritt des Brisbane City Council zum Verfahren, da wir nach Gewissheit und einem Urteil suchen, das in ganz Australien gilt”, sagte ein Sprecher von Telstra. JCDecaux lehnte eine Stellungnahme zu dem Thema ab.

 

Eine Sprecherin des Stadtrats von Brisbane sagte, Telstra wolle eine Erklärung des Bundesgerichtshofs einholen, die es im Rahmen des Telekommunikationsgesetz für die Installation der neuen Telefone mit Werbeflächen nutzen könne. “Da die Commonwealth-Gesetzgebung Vorrang vor der staatlichen Gesetzgebung und den lokalen Gesetzen hat, könnte das Ergebnis des Verfahrens Auswirkungen auf Brisbane und das Genehmigungsverfahren für die Installation solcher Geräte haben”, sagte sie.

 

Ursprünglich hatte die Stadt Melbourne im März eine Klage gegen Telstra beim Zivil- und Verwaltungsgerichtshofes eingereicht. Telstra zog dann, nachdem klar war, dass mehrere Gemeinden über die Aufrüstung der öffentlichen Telefone besorgt waren, mit dem Streit an das Bundesgericht. Daraufhin schloss sich auch die Stadt Sydney der Klage von Melbourne an.

 

Die Anhörung ist für den 23. Oktober am Bundesgerichtshof angesetzt.

 

https://www.afr.com/