Schlagwort-Archiv: Werbeeinnahmen

Außenwerbung wächst weiter; DOOH Anteil weltweit bei knapp 40%

ri-table-format-22_oYBy4qeEine neue Studie von PQ Media prognostiziert, dass die globalen Out-of-Home-Spendings im Jahr 2020 ein Wachstum von 8,5% verzeichnen werden – was laut PQ Media der höchste Anstieg seit 13 Jahren wäre.

 

Im letzten Jahr war die Wachstumsrate im Jahr 2018 mit 7,5% auf 55,99 Milliarden US-Dollar die höchste seit 11 Jahren.

 

Für das laufende Jahr prognostiziert PQ Media ein weltweites Wachstum auf niedrigerem Niveau – ein Plus von 5,4% auf 59,02 Milliarden US-Dollar, was auf das Fehlen von Sportgroßveranstaltungen und politischen Kampagnen zurückzuführen ist, ebenso wie auf das weltweite stagnierende Wirtschaftswachstum in der zweiten Jahreshälfte.

 

Digital Out of Home Medien werden weltweit im laufenden Jahr schneller wachsen: 7,8% im Jahr 2019 auf 3,74 Milliarden Dollar.

 

Mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 8,5% werden die Einnahmen hier bis 2023 auf 5,22 Milliarden Dollar wachsen.

 

In diesem Jahr werden Digital out of Home Medien auf einen Anteil von 38,3% an den weltweiten Out-of-Home-Spending kommen.

 

Das DOOH Wachstum wird laut PQ Media  in den folgenden Jahren weitergehen – bis 2023 auf 78,01 Milliarden Dollar. Die gesamte Exposition der Verbraucher gegenüber DOOH Medien wird bis 2023 auf 1,15 Stunden pro Woche ansteigen.

 

Die US-Out-of-Home-Werbespendings werden im laufenden Jahr um 4,6% auf 10,98 Milliarden US-Dollar steigen. Von 2018 bis 2023 wird das Wachstum bei einer durchschnittlichen jährlichen Rate von 5,4% liegen.

 
Es wird prognostiziert, dass die gesamte US-Verbraucherexposition gegenüber OOH-Werbung bis 2023 voraussichtlich auf 2,96 Stunden pro Woche steigen wird, und bis Ende diesen Jahres um 0,6% auf 2,81 Stunden. Die Exposition gegenüber DOOH Medien wird Ende diesen Jahres 0,96 Stunden betragen und bis 2023 auf 1,23 Stunden steigen.

 

https://www.mediapost.com/

Wachstum der Social Media Werbung bricht ein

Social-Media-275400-detailnpIn der Horizont:

 

Laut einer neuen WARC-Analyse hat sich das Wachstum der Werbeinvestitionen in die großen sozialen Netzwerke im ersten Quartal 2019 deutlich abgeschwächt.

 

Zwar stiegen laut Analyse die Werbeeinnahmen der sechs größten sozialen Netzwerke um 26,2 Prozent auf 17,9 Milliarden US-Dollar und übertrumpfen nach wie vor alle anderen Medien, aber im letzten Jahr lag das Wachstum im ersten Quartal mit 51,6 Prozent noch doppelt so hoch.

 

Als Gründe werden genannt, dass zum einen das Nutzerwachstum der großen Netzwerke in den wichtigsten Märkten wie Nordamerika und Europa ins Stocken geraten ist und außerdem stagniert sie Nutzungsdauer der sozialen Medien.

 

Als weiterer Punkt wird die Vertrauenskrise, in die die sozialen Netzwerke durch die Skandale der vergangenen Jahre gestürzt sind, genannt, wodurch Nutzer Informationen in sozialen Medien misstrauen und viele Nutzer zudem vorsichtiger mit ihren persönlichen Daten umgehen.

 

https://www.horizont.net/

Transport for London: Umsatzplus durch digitale Werbeformate

TfL-logoTransport for London (TfL) sieht im jährlichen Werbebericht 2017/18 einen Anstieg der Werbeeinnahmen um £10 Mio. im Vergleich zm Vorjahr. In 2017/2018 wurden laut TfL insgesamt £152 Mio. Werbeeinnahmen generiert.

 

Der neuerliche Anstieg ist zu einem Großteil der Einführung neuer innovative Werbeplattformen, unter anderem den Digital Ribbons, geschuldet.

 

TfL ist inzwischen für 20% des Gesamtwertes des Außenwerbungmarktes in UK verantwortlich und kapitalisiert diese Präsenz durch besondere Werbemöglichkeite für Marken, wie z. Bsp. Netflix oder Visa.

 

TfL Customer Director Chris Macleod stellt allerdings klar, dass TfL in Zukunft nicht um jeden Preis seine Werbeeinnahmen versuchen wird zu steigern, eine Einstellung, die schon beim Werbebann für ungesundes Essen ab Februar deutlich wurde.

 

www.thedrum.com

 

 

Amazon steigert Anteile im Werbemarkt weiter

amazonIm immer noch von Google und Facebook dominierten Werbemarkt holt Amazon schneller auf als vermutet, wie Bloomberg berichtet.

 

Laut Report des eMarketer wird Amazon dieses Jahr geschätzte $4,61 Mrd. an Werbeeinnahmen erwirtschaften, was 4,2 Prozent des gesamten digitalen US-Werbemarktes ausmacht.

 

Google und Facebook halten weiterhin gemeinsam 58 Prozent des $111 Mrd. schweren Marktes, und werden ihn auch voraussichtlich in nächster Zeit noch dominieren.

 

eMarketer sieht allerdings einen großen Vorteil bei Amazon, der immer wichtiger wird: Der Online Händler ist sehr viel näher am Kunden, wenn der einen Einkauf tätigt.

 

Schon auf Grund der Tatsache, dass viele Kunden nicht erst bei Google nach Produkten suchen, sondern direkt bei Amazon, macht den Online Händler zunehmend interessant für Werbungtreibende.

 

www.bloomberg.com

 

 

Google mit 24% Umsatzplus bei Werbeeinnahmen

googlemarketingplatform-20180724082824130Wegen eines Anstieg der Werbeeinnahmen um 24% konnte Google im zweiten Quartal 2018 ein Umsatzplus von 26% auf $ 32,66 Mrd. verbuchen.

 

Obwohl die Europäische Kommission ein € 4,34 Mrd. Bußgeld gegen Google auf Grund seiner als illegal eingestuften Praktiken bei der Onlinesuche verhängt hat, wird Google wohl auch weiterhin der Werbe-Weltmarktführer sein.

 

Google wird dieses Jahr laut eMarketer voraussichtlich den Löwenanteil von 31% der weltweiten digitalen Werbeeinnahmen für sich verbuchen, gefolgt von facebook mit einem Anteil von “nur” 18%.

 

www.campaignlive.co.uk

ZAW: Netto-Werbeeinnahmen 2017 leicht gesunken

ZAW_Netto-Werbeeinnahmen_Grafik2In der W&V:

 

Der Zentralverband der Werbewirtschaft (ZAW) zieht eine gemischte Werbebilanz für 2017.

 

Laut der vorgestellten Jahresbilanz für das Werbejahr 2017 stiegen die Investitionen in Werbung zwar leicht um 0,6 Prozent auf 26,1 Milliarden Euro, aber die Netto-Werbeeinnahmen der Medien sanken im gleichen Zeitraum um 0,3 Prozent auf 15,3 Milliarden.

 

Den größten Zuwachs konnte neben Fernsehen, Online und Mobile die Außenwerbung verzeichnen (2016: 1,03 Milliarden Euro; 2017: 1,15 Milliarden Euro).  Die meisten Verluste mussten auch im letzten Jahr die Printmedien hinnehmen.

 

ZAW-Hauptgeschäftsführer Manfred Parteina geht “von einem robust positiven Werbemarkt für 2018 aus.”

 

www.wuv.de