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Datenschützer werfen Google Manipulation der Nutzer vor

asw-google-626x352Vertreter des Transatlantic Consumer Dialogue, ein Zusammenschluß von 75 Datenschutz-Gruppen auf beiden Seiten des Atlantik, fordern in einem Brief an die Federal Trade Commission (FTC) ein Eingreifen bezüglich Googles Manipulation von Nutzern.

 

Speziell geht es um die Art und Weise wie Google Nutzer dahingehend manipuliert, dass sie ihr Einverständnis zum Tracken von Daten erteilen.  Diese Daten könnten laut Transatlantic Consumer Dialogue dazu genutzt werden, hoch sensitive Information über den jeweiligen Nutzer zu sammeln.

 

Passend dazu zeigt eine neue Studie der norwegischen Verbraucherschutzorganisation Forbrukerradet detailliert auf wie Google seine Nutzer beeinflusst.  Sie veranschaulichen wie Google mit irreführendem Design und missverständlichen Infomationen Nutzer dazu bringt zu akzeptieren, dass bei der Nutzung der Google Dienste im Android Betriebssystem die Aktivitäten konstant verfolgt und auch gespeichert werden.

 

Insgesamt gaben sieben europäische Datenschutzorganisationen diese Woche bekannt, dass sie auf Grund dieser Praktiken offizielle Berschwerde einlegen werden, da Googles Standort-Ortung ein Verstoß gegen die General Data Protection Regulation darstelle.

 

Hier geht’s zur Studie von Forbrukerradet

www.mediapost.com

www.forbrukerradet.no

 

 

OWM-Chefs verlangen mehr Blockchain in der Werbung

Tina-Beuchler-Joachim-Schtz-255375-detailnpIn der Horizont:

 

Pünktlich zur OWM (Organisation Werbungtreibende im Markenverband) – Fachtagung in Berlin wurden die beiden Chefs der OWM, Tina Beuchler und Joachim Schütz, unter anderem zu den zwei Hauptthemen des Treffens, Daten und Technologie, befragt.

 

[...]

 

Beuchler: Wir haben uns als OWM viel mit dem Thema Blockchain beschäftigt und es gibt bereits interessante Ansätze. Was es aber dringend braucht, sind konkrete Angebote und Lösungen, die den Werbungtreibenden mehr Transparenz und mehr Sicherheit bieten. Es fehlt noch an den echten Use-Cases. Hier wünsche ich mir mehr Initiative von Seiten der Mediaagenturen.

 

Das könnte daran liegen, dass Mediaagenturen die Sorge haben, durch Blockchain überflüssig zu werden.

 

Schütz: Die Agenturen werden ihre Kunden stärker in die Kontrolle der Abläufe einbinden und sich dementsprechend stärker öffnen müssen. Das heißt aber nicht, dass sie überflüssig werden. Mediaagenturen haben als Beratungspartner immer noch eine wichtige Rolle. Nichtsdestotrotz sollten sie das Thema Blockchain proaktiv angehen und versuchen, hier Vorreiter zu sein. [...]

 

Das gesamte Interview mit Tina Beuchler und Joachim Schütz gibt hier:

www.horizont.net

 

 

Online-Giganten sind die größten (D)OoH Advertiser

bowie-subway-takeover-page-2018Google_NY_s3-project_312386_image_0--default--1280Facebook SubwayWährend Unternehmen wie Facebook und Google ihre Milliarden mit Onlinewerbung machen, stecken sie die eigenen Werbebudgets gerne in die (digitale) Außenwerbung.

 

Apple, Google und Amazon schafften es letztes Jahr unter die 6 größten Außenwerbe-Spender in den USA, und Netflix kam immerhin unter die Top 15 (Daten der Outdoor Advertising Association of America).

 

So startete Facebook erst kürzlich eine Außenwerbekampagne, um sein neues Konzept für Nutzersicherheit und Datenschutz zu bewerben.

 

Spotify hat in Zusammenarbeit mit dem Brooklyn Museum eine Hommage an David Bowie als Außenwerbekampagne entwickelt und bewirbt damit seine kostenlose App in U-Bahnen.

 

Intel bejubelt auf diese Weise seine A.I. Technologie, mit der man Kriminelle in einer Menschenmenge aufspüren kann.

 

Und Google schaltete gerade erst eine Real-Time DOOH Kamapgne in New York, um das neue ‘Explore’ Feature in Google Maps zu bewerben.

 

Für Vincent Letang, Executive Vice President bei Magna Global ist das logisch: “Bushaltestellen, Bahnhöfe und Flughäfen sind perfekte Ort für Tech Konzerne um aktive Erwerbstätige zu erreichen und Social Media Buzz zu erzeugen.”

 

www.bloomberg.com

www.sfgate.com

www.pymnts.com

WENIGER ALS 10% DER DEUTSCHEN MITTELSTÄNDLER NUTZEN IHRE DATEN

der_mittelstand_zoegert_noch_bei_big_data4_grossIn der W&V:

 

Laut einer Commerzbank-Umfrage zögert der Mittelstand bislang die Möglichkeiten großer Datenmengen (Big Data für seine Geschäfte zu nutzen. Insgesamt gaben nur 8 Prozent der Befragten an, Daten systematisch zu erfassen, zu analysieren und zu nutzen.

 

Als Hauptgründe für die Zurückhaltung werden unter anderem Probleme beim Datenschutz, Fachkräftemangel und mangelnde Bereitschaft der Führungskräfte angeführt.

 

68 Prozent der mittelständischen Unternehmen sind beunruhigt wegen der Monopolstellung von Tech-Giganten wie Google, Facebook oder Amazon und jedes fünfte fürchtet die Konkurrenz dieser Konzerne.

 

Allerdings erwarten die meisten mittelständischen Unternehmen einen massiven Umbruch innerhalb der Branchen durch das Erfassen und Auswerten großer Datenmengen. Wichtig sind dafür aber Experten wie in den großen Technologiekonzernen, die aus Big Data unternehmerische Erfolge machen können.

 

Holger Bingmann, Präsident des Außenhandelsverbandes BGA, führt in diesem Zusammenhang an “Wir brauchen im Mittelstand eine technologiefreundliche und mutige Haltung, um den Anschluss an die rasante digitale Entwicklung im Kontext von Big Data in der Welt zu halten.” und kritisiert “Dazu fehlen uns in ausreichender Zahl Fachleute und entsprechende Ausbildungs- und Studiengänge in Deutschland.”

 

www.wuv.de