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VIOOH und TabMo gehen Kooperation ein

VIOOH, der offene, globale Digital-Out-of-Home-Marktplatz von JCDecaux, treibt die Kombination von DOOH und Mobile voran und ist eine strategische Partnerschaft mit TabMo eingegangen. Das europäische Adtech-Unternehmen bietet die Technologie für den Einkauf von Werbeflächen und ist dabei auf mobile Werbekampagnen spezialisiert.

Während VIOOH den Zugang zum Inventar von JCDecaux in England, USA, Deutschland, Italien, Belgien, Finnland und den Niederlanden bietet und allein in Großbritannien stündlich 25 Millionen Impressions erzeugt, bringt TabMo die DSP „Hawk“ in die Partnerschaft ein. Diese ermöglicht es Werbetreibenden, im programmatischen Media-Ökosystem weltweit Werbeplätze auf mobilen Endgeräten einzukaufen.

Die Kooperation „wird Marken dabei helfen, ihrem Publikum sowohl im mobilen als auch im OOH-Bereich ein nahtloses und einheitliches Erlebnis zu bieten“, sagt VIOOH-CEO Jean-Christophe Conti, der überzeugt ist, dass noch weitere Branchenteilnehmer dem Beispiel folgen werden, „um vom Boom der digitalen OOH-Werbung zu profitieren“.

www.prolificlondon.co.uk

Adform integriert DOOH SSP von Broadsign

broadsignAussteller-Partner_bunt_AdformBroadsign und Adform haben sich zusammengeschlossen, um die programmatische Angebotsplattform (SSP) Broadsign Reach mit der Nachfrageseitenplattform (DSP) von Adform zu vernetzen.

 

Digitale Käufer können nun die Targeting- und Retargeting-Möglichkeiten von Adform nutzen, um Zielgruppen weltweit über Online-, Mobil- und Digital-Out-of-Home-Kanäle zu erreichen.

 

Die Integration ermöglicht Medienkäufern den Zugang zu 50.000 DOOH Bildschirmen am Straßenrand, im Transit, im Einzelhandel an Orten auf der ganzen Welt direkt über Adform.

 

Durch die Nutzung der kombinierten Plattformen können Marken und Agenturen ihre eigenen Daten über die integrierte Werbeplattform (IAP) von Adform einsetzen, um programmatische Omnichannel-Kampagnen zu steuern.

 

https://www.exchangewire.com

Studie: TV-Werbung wirkt besser als Facebook

Nelson-FieldIm Horizont Special:

 

Eine Studie der promovierten Medienwissenschaftlerin Karen Nelson-Field kommt zu der Erkenntnis, dass mit Werbung auf Facebook, Twitter und Pinterest kein Wachstum möglich ist. Für die Studie untersuchte Nelson-Field die Werbewirkung in TV, auf Youtube und Facebook und warum Reichweite als Indikator nicht reicht und dass Fernsehcontent immer noch – und zwar egal, auf welchem Nutzungsweg – das Umfeld ist, in dem Werbung den meisten Effekt hat.

 

Insgesamt umfasste die Studie 3.400 Personen, deren Nutzung der drei Plattformen TV, Youtube und Facebook mithilfe einer App erfasst wurde. Zusätzlich konnten mit der App Spots auf Facebook so ausgetauscht werden, dass dort dieselben liefen wie auf Youtube. Die TV-Nutzung wurde gefilmt und so wurden insgesamt 60.000 Datenpunkte zusammengetragen.

 

Zuerst wurde die Aufmerksamkeit der Probanden untersucht, wobei die Probanden Spots auf den drei Plattformen anschauten. Bei TV schaute mehr als die Hälfte aktiv hin (58%), bei Youtube nur 31 Prozent und bei Facebook sogar nur 4 Prozent der Nutzer.

 

Danach wurde die Kaufaktivität der Probanden gemessen. Dafür wurden sie nach Ansehen der Werbung in einen virtuellen Laden geschickt. Das Ergebnis ist wenig überraschend: Wer die Werbung aktiv gesehen hat, kauft auch das Produkt eher.

 

Ein weiterer Teil der Studie umfasst den Vergleich der verschiedenen Ausspielwege TV, Desktop und Mobile. Hier kam Nelson-Field interessanterweise zu dem Ergebnis „Mobile funktioniert besser für alle Plattformen“; und zwar insbesondere für TV-Anbieter. Zusätzlich wurde bei dieser Studie noch untersucht wie diese Unterschiede zwischen den Plattformen erklärt werden können und wie die langfristigen Effekte der Werbewirkung sich auf den Plattformen auswirken.

 

Setzt man die Ergebnisse der Studie noch ins Verhältnis zu den Kosten, kommt Nelson-Field zu der Einschätzung, dass Facebook und Youtube überteuert sind. Gemessen an dem, was es tatsächlich bringt, dürfe Facebook eigentlich nur ein Drittel von TV-Werbung kosten, Youtube zwei Drittel, so die Forscherin.

 

https://www.horizont.net/

 

 

Außenwerbung ist nicht aufzuhalten – Einschätzung von PJSolomon

OOH_Part1In einer aktuellen Einschätzung der PJ Solomon Media & Tech Services werden die neuen Medien wie OOH und Mobile bald überall und in allen Lebensbereichen vertreten sein.

 

Laut der Experten von PJSolomon wird OOH weiter wachsen und Anteile von anderen Medienkanälen übernehmen. Schon 2018 hat OOH laut Out of Home Advertising Association of America (OAAA) ein Umsatz-Plus von 4,8% und damit Einnahmen von $8.0 Mrd. generiert. Tendenz steigend. Auch das Aufkommen von neuen Technologien wie Augmented Reality (AR), Artificial Intelligence (AI), 5G oder Dronen haben das Potential die Medienlandschaft nachhaltig  zu verändern, und zwar zum Vorteil von OOH.

 

Die generellen Vorteile von OoH für Werbetreibende sprechen laut PJSolomon für sich, wie z.B.:

OOH-Medien können nicht geblockt werden

Es werden Menschen mit der Werbung erreicht und nicht nur Klicks gezählt

– Verbesserte Präzision beim Targeting durch DOOH

 

Nach Einschätzung der Experten wird OOH definitiv von neuen innovativen  Medien profitieren und Netzbetreibern verschiedene Möglichkeiten eröffnen eine Verbesserung des Media Wallet durch Optimierung bestehender Netzwerke und Expansion in neue Märkte zu erreichen.

 

https://www.pjsolomon.com/wp-content/uploads/2019/04/

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ZAW Bilanz 2018: TV &Print schrumpfen; Mobile & Außenwerbung wachsen

ZAW-Statistik-2019-271657-detailppIn der Horizont:

 

Der Zentralverband der Deutschen Werbewirtschaft (ZAW) hat die Jahresbilanz für 2018 vorgelegt, welche die Netto-Erlöse aller Medien erfasst.

 

In einem Netto-Werbemarkt, der in 2018 insgesamt um 2,4 Prozent (15,82 Milliarden Euro) unter dem Vorjahr lag, konnten nur Online/Mobile mit 7 Prozent (1,76 Milliarden Euro) und die Außenwerbung mit gut 1 Prozent (1,16 Milliarden Euro) zulegen.

 

Der Nettowerbeumsatz von TV sank in 2018 zum ersten mal seit 10 Jahren um 1,2 Prozent auf rund 4,54 Milliarden Euro.

 

Auch Print schrumpfte weiter – und zwar um knapp 6%.

 

Allerdings erfasst die ZAW Bilanz nicht wirklich den gesamten Netto-Werbemarkt, da sie den wachstumsstarken Search-Bereich ausklammert. Rechnet man Search zur Onlinewerbung hinzu, läge diese mit einem Gesamtvolumen von 5,5 Milliarden Euro plötzlich vor TV.

 

 

https://www.horizont.net/marketing/nachrichten/zaw

https://www.horizont.net/medien/nachrichten/vaunet

 

 

Analyse zum digitalen Nutzungsverhalten

GfK_Alle_Kategorien_2019.jpg.728x0_q85_cropGfK_Shopping_2019.jpg.728x0_q85_cropEine neue Studie zum digitalen Nutzungsverhalten der Bundesbürger wurde von der GfK und adzine im Zeitraum von Februar bis Dezember 2018 durchgeführt.  Dabei wurde über das Crossmedia Visualizer Panel der GFK Daten über Personen, die das Internet mit PCs/Laptops oder mit einem mobilen Endgerät aufsuchen, zusammengetragen.

 

Im untersuchten Zeitraum zeigt sich eine überwiegend mobile Nutzungsaktivität der Deutschen, bei der im Schnitt mehr als 42 Stunden mit Angeboten aus den fünf untersuchten Bereichen verbracht werden.  Mit 82,8 Prozent weist dabei der Messenger-Dienst Whatsapp die höchste Nettoreichweite aller untersuchten Angebote auf – gefolgt von Facebook und Google Playstore.

 

Auch beim E-Commerce haben die mobilen Endgeräte die Nasen vorn, auch wenn es hier hauptsächlich um Recherche geht und die Kaufabschlüsse dann doch eher von stationären Geräten aus getätigt werden. Die Deutschen verbringen durchschnittlich über mobile Endgeräte 4,0 Stunden auf Online-Shopping-Plattformen. Im selben Zeitraum lag dagegen die Nutzungszeit von Shoppingdiensten auf stationären Devices bei 3,3 Stunden pro Monat und Nutzer. Erwartungsgemäß wies amazon im stationären wie mobilen Online-Shopping die höchste Nettoreichweite (57 – 62,5 Prozent) auf .

 

https://www.adzine.de/2019/

Soziale Medien verlieren an Bedeutung

Mobile_Internetnutzung_und_Nutzung_sozialer_Medien_Deutschland-Index_der_Digitalisierung_2019.jpg.728x0_q85_cropDas Kompetenzzentrum Öffentliche IT am Fraunhofer Institut veröffentlichte die aktuellen Zahlen zum Deutschland-Index der Digitalisierung. Zur Berechnung des Digitalisierungindex werden jedes Jahr Daten aus Primär – und Sekundärquellen zusammengetragen, um so Fortschritte sowie Rücksschritte des Digitalisierungsstand der einzelnen Bundesländer dokumentieren zu können.

 

Der Bericht ist in verschiedene Bereiche aufgeteilt, unter anderem in die Infrastruktur, das digitale Leben sowie den Bereich der digitalen Kommune.  Der Bereich des digitalen Lebens weist dabei den höchsten Grad der Digitaliserung auf. Dabei nutzen immer mehr Bundesbürger das mobile Internet – im Vergleich zu 2017 bis zu 16 Prozent. Insgesamt nutzen zwischen 63 und 82 Prozent mobile Devices, wobei laut Studie allerdings die Nutzung von Sozialen Medien immer mehr an Bedeutung verliert.

 

Außerdem hält die Fraunhofer-Studie fest, dass sich die Nutzung von Sozialen Medien in den meisten Bundesländer seit 2017 um bis zu 18 Prozent verringert hat.

 

https://www.adzine.de/

Klassischer TV-Werbespot stirbt aus (online jedenfalls)

online_stirbt_der_klassische_tv_spot_aus4_grossIn der W&V:

 

Der Video-Advertiser Teads hat in einer aktuellen Auswertung festgestellt, dass die klassischen TV-Werbespots online nicht mehr funktionieren.

 

Für Smartphones und Online müsse die Werbung schneller sein, d.h. innerhalb kurzer Zeit das Interesse der User wecken und die Markenbotschaft transportieren. Idealerweise laden diese Spots den User auch zur Interaktion ein.

 

Generell könnten optimierte Anzeigen die Interaktion der User mit dem Werbemittel um bis zu 50 Prozent erhöhen und die Markenerinnerung sogar um bis zu 117 Prozent steigern, ist die Einschätzung von Teads.

 

Einige Marken haben dadurch schon ihre Klick-Raten erheblich verbessert, zum Beispiel Absolut Vodka um 154 Prozent oder Jameson auf 57 Prozent.

 

Laut Teads sind die deutschen Marketer ihren Kollegen im angelsächsischen Raum sogar voraus, da hierzulande schon die Mehrheit der Werbetreibenden optimierte Videowerbung im Online und Mobile Bereich nutzt.

 

www.wuv.de/digital/