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Vodafone ist begeistert von eigenem Mediaeinkauf

Spiderman1280-20190313040656362Seit der Ankündigung, dass Vodafone seinen Mediaeinkauf zu großen Teilen selbst übernehmen will, hat das Unternehmen in insgesamt 11 Märkten, UK und Deutschland eingeschlossen, Teams dafür eingestellt.

 

Vodafone zieht insgesamt eine sehr positive Bilanz der ersten in-house Kampagnen. Das Ziel von Vodafone ist es, den Einkauf im ersten Jahr bis zu 10-15% effektiver abzuwickeln. Durch Verbesserung der Effektivität um 15% könnte der Telekommunikationsriese so zweistellige Millionenbeträge einsparen.

 

https://www.campaignlive.co.uk/

 

 

Online-Giganten sind die größten (D)OoH Advertiser

bowie-subway-takeover-page-2018Google_NY_s3-project_312386_image_0--default--1280Facebook SubwayWährend Unternehmen wie Facebook und Google ihre Milliarden mit Onlinewerbung machen, stecken sie die eigenen Werbebudgets gerne in die (digitale) Außenwerbung.

 

Apple, Google und Amazon schafften es letztes Jahr unter die 6 größten Außenwerbe-Spender in den USA, und Netflix kam immerhin unter die Top 15 (Daten der Outdoor Advertising Association of America).

 

So startete Facebook erst kürzlich eine Außenwerbekampagne, um sein neues Konzept für Nutzersicherheit und Datenschutz zu bewerben.

 

Spotify hat in Zusammenarbeit mit dem Brooklyn Museum eine Hommage an David Bowie als Außenwerbekampagne entwickelt und bewirbt damit seine kostenlose App in U-Bahnen.

 

Intel bejubelt auf diese Weise seine A.I. Technologie, mit der man Kriminelle in einer Menschenmenge aufspüren kann.

 

Und Google schaltete gerade erst eine Real-Time DOOH Kamapgne in New York, um das neue ‘Explore’ Feature in Google Maps zu bewerben.

 

Für Vincent Letang, Executive Vice President bei Magna Global ist das logisch: “Bushaltestellen, Bahnhöfe und Flughäfen sind perfekte Ort für Tech Konzerne um aktive Erwerbstätige zu erreichen und Social Media Buzz zu erzeugen.”

 

www.bloomberg.com

www.sfgate.com

www.pymnts.com

Sichtbarkeit von Onlinewerbung schmiert ab

Meetrics_Länderübersicht_Benchmarks_Q2_2018Laut dem neusten Meetrics Viewability Benchmarks Report erreicht die Sichtbarkeitsrate für Online Werbung (Display) in Deutschland im zweiten Quartal 2018 nur 62 Prozent. Im Vergleich zum Q1/2018 bedeutet dies einen Rückgang um 2 Prozent.

 

Die Sichtbarkeitsrate für Online Video Werbung ist in Deutschland im Q2/2018 sogar um 14 Prozent auf insgesamt 63 Prozent gefallen (77 Prozent in Q1/2018).

 

Hier geht’s zum Report..

Vodafone macht Digitalen Mediaeinkauf selbst

vodafoneWie die Campaign berichtet, wird der Telekommunikationsgigant in Zukunft seinen Digitalen Mediaeinkauf größtenteils selbst übernehmen.

 

Insgesamt will Vodafone zwei Drittel seines Digital Media Etats selbst verwalten – hauptsächlich in den Bereichen  Programmatic Advertising,  Suchmaschinenwerbung und Social Media.

 

Seit 2014 liegt Vodafones Digital Media Etat bei Wavemaker. Es ist geplant, dass die WPP Tochter auch weiterhin das restliche Drittel des Digital Etats sowie die Bereiche TV, Out-of-home, Kino und Print verwaltet.

 

Generell wird zur Zeit intensiv über die Übernahme von Digitalplanung und Einkauf durch die Advertiser diskutiert. Erst letzte Woche hat T-Mobile Essence, eine weitere WPP Agentur beauftragt, sie bei einer Strategie zum Aufbau internen Schlüsselfähigkeiten bei Mediaplanung und Einkauf zu beraten.

 

www.campaignlive.co.uk

 

 

Neuer IAS-Report zur Qualität digitaler Werbeumfelder

IAS2018In der W&V:

 

Ad-Fraud gehört neben Adblocking zu den großen Problemen beim Online Marketing. Als Folge sinken die Sichtbarkeitsraten der Werbung. Im neue “Media Quality Report” des Daten- und Technologieanbieters Integral Ad Science (IAS) wird nun aufgelistet wie es um die Display-Werbung in den Kategorien Ad-Fraud, Brand Safety und Viewability in 12 wichtigen Märkten weltweit steht.

 

Im globalen Vergleich hat der Werbemarkt in Deutschland mit höheren Betrugs- und Risiko-Werten zu kämpfen. Dagegen ist die Sichtbarkeit von Anzeigen im internationalen Vergleich besser.

 

Global gesehen belaufen sich die Durchschnittswerte auf 8,7 Prozent für Ad-Fraud (0,7 Prozent unter Einsatz von Anti-Fraud-Technologien), 7,9 Prozent für Markenrisiko und 55,8 Prozent für Viewability. Je nach Markt und Kaufmethode schwankt laut dem Report der Anteil des Werbebetrugs. Mit 18,2 Prozent verzeichnet hier Frankreich den höchsten Wert, gefolgt von USA und Deutschland (13,3 Prozent).

Der Report stellt positiv heraus, dass in gegen Werbebetrug optimierten Kampagnen alle Werte unter 1,8 Prozent liegen.

 

Laut IAS-Report zeigt sich als globaler Trend, dass die Sichtbarkeit von Display-Werbung im zweiten Halbjahr 2017 gestiegen ist. Neun der zwölf untersuchten Märkte weisen demnach Werte über 50 Prozent auf, wobei Deutschland mit 60,2 Prozent hinter den skandinavischen Ländern den zweithöchsten Platz belegt.

 

Das Fazit des IAS-Reports: “Angesichts der Tatsache, dass dennoch weltweit fast jede zweite Anzeige nicht sichtbar war, bleibt in der Branche noch einiges zu tun.”

 

www.wuv.de

LG präsentiert transparente VollFarb-LED Folie

lg-trans-ledfilmAuf der Infocomm präsentiert LG dieses Jahr eine transparente Vollfarb-LED Folie, die jede Glasfläche in einen individualisierbaren digitalen Screen verwandeln kann.

 

Laut LG bietet die vielseitig einsetzbare Farb-LED Folie mehr als 1.000 nits. Jedes 668×480 mm Panel verfügt über 560 LED Pixels, die ein großes Farbspektrum unterstützen und gleichzeitig eine hohe Transparenz aufweisen, wodurch alles was hinter der Glasfläche ist trotzdem noch sichtbar ist.

 

Die LEDs haben einen 24mm Pixel Pitch und sind nur 1,5 mm dünn. Sie können leicht auf jede Glasoberfläche aufgeklebt werden.

 

www.sixteen-nine.net

 

 

„Down under“ aber bei DOOH on top: Australiens Außenwerbung zu fast 50% digital

omaIn Australien wird bereits heute jeder zweite Außenwerbedollar für DOOH ausgegeben. Das zeigt der aktuelle Jahresbericht der Outdoor Media Association (OMA).

 

Der Gesamtumsatz in diesem Sektor betrug $837 Millionen im Jahr 2017, mit einer jährlichen Steigerung um 6 Prozent. Im Jahr 2016 lag der Umsatz noch bei $789 Millionen.

 

Bezogen auf die verschiedenen Kategorien erwirtschafteten  Außen- Werbeflächen (mit einer Größe von über und unter 25 qm) im Jahr 2017 einen Umsatz von $332,6 Millionen. Andere Werbeflächen wie Bus und Bahn Außenwerbung und Straßenmöblierung erzielten $237,3 Millionen Umsatz. Im Transport-Sektor (inklusive Flughäfen) wurden in 2017 $135 Millionen erwirtschaftet und im Einzelhandel/Lifestyle Bereich waren es immerhin noch $132,2 Millionen.

 

Demnach hat Deutschland noch einiges aufzuholen: Hierzulande lag der digitale Anteil an der Außenwerbung im vergangenen Jahr bei 25%.

 

http://proprint.com.au/News

Google und Facebook teilen 90% des digitalen Wachstums unter sich auf

Digital growth2017 wuchs der digitale Werbemarkt global um 21% auf $88 Mrd. wie der IAB Internet Advertising Revenue Report zeigt.

 

Google und Facebook stehen für 90 Prozent dieses Wachstums. Die Top 10 unter den Publishern vereinnahmen zusammen 68-75 Prozent des gesamten Digitalumsatzes.

 

Der IAB Report macht zwei ausschlaggebende Faktoren für das Wachstum verantwortlich:

 

1. Selbstbucher-Plattformen machen es kleinen Unternehmen immer leichter, digitale Werbung zu schalten.

 

2. Es gibt immer mehr Online Startups, die diese Plattformen nutzen, um Produkte direkt an ihre Kunden zu verkaufen.

 

Google und Facebook können diese beiden Kundensegmente besonders gut bedienen und bekommen deshalb am meisten vom digitalen Wachstum ab.

 

Weitere Erkenntnisse: Search Advertising musste Marktanteile an Video abtreten.  Audio kann ein Wachstum von 29 Prozent auf $1.6 Mrd. verzeichen, trägt aber nur 2 Prozent zum gesamten Wachstum bei.

 

www.adexchanger.com