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Mobile Werbung: Deutschland Schlusslicht bei Brand Safety

Doubeverify1 (002)Doubeverify4In dem jährlich erscheinenden „Global Insights Report“ von Doubleverify wurden zwischen Mai 2018 und April 2019 Daten von über 1.000 Unternehmen aus 75 Länder in Nordamerika, Lateinamerika, dem asiatisch-pazifischen Raum (APAC) und der EMEA-Region erhoben und analysiert und eine aktuelle Marktübersicht zu Brand Safety, Ad Fraud und Viewability erstellt.

 

Die Key Findings sind:

 

- Die durchschnittliche Häufigkeit von Brand-Safety-Verletzungen liegt weltweit bei 5,2 Prozent.

 

- Im EMEA-Raum sind die Häufigkeiten von Brand-Safety-Verletzungen die höchsten im globalen Vergleich. In Deutschland wurden 8,6 Prozent der untersuchten Ads in einem markenunsicheren Umfeld ausgespielt.

 

- Im Vergleich zur Vorjahresperiode ist die Häufigkeit von Brand-Safety-Verletzungen in Mobile Apps um 194 Prozent angestiegen.

 

- Die Rate von Ad Fraud bei digitaler Werbung ist im Vorjahresvergleich leicht gesunken, von 3,5 in 2018 auf 3,1 Prozent in 2019.

 

https://www.adzine.de/

UK Werbemarkt wächst durch digitale Medien

FacebookGoogle_Guardian1FacebookGoogle_GuardianObwohl die Ausgaben in den klassischen Medien wie Print und TV weiter sinken, wächst der UK Werbemarkt in 2019 auf über £20 Mrd. und das hauptsächlich auf Grund der digitalen Medien.

 

Dabei sind die Tech-Riesen Google und Facebook mit ihren Umsätzen die Zugpferde im digitalen Markt. Nächstes Jahr wird sich der Anteil an Internet-Werbung um 8,6 Prozent (auf £12,8 Mrd.) erhöhen.

 

Laut der GroupM liegt der Anteil der digitalen Werbung derzeit bei 60 Prozent aller Werbeinvestitionen. Der Zuwachs käme allerdings hauptsächlich von kleinen bis mittleren Unternehmen.

 

Die großen Firmen, wie zum Beispiel Unilever oder Procter&Gamble, würden inzwischen vorsichtiger mit ihren Digital-Budgets umgehen.  Das liege an fehlender Effizienz und fehlender Brand Safety, die besonders auf Plattformen wie Google und Facebook zu wünschen übrig liesse.

 

www.theguardian.com

P&G spart 140 Mio bei Webwerbung – und merkt nichts

BN-UL650_cmopg_GR_20170727171250Die W&V schreibt: Diese Nachricht ist keine gute für die digitale Werbung: Procter & Gamble hat im zweiten Quartal Online-Werbemaßnahmen in Höhe von 140 Millionen US-Dollar gestrichen.

 

Und die Auswirkungen auf die Geschäftszahlen waren nichtig.

 

“Das beweist, dass diese Digital Marketing Spendings weitgehend wirkungslos sind”, sagte Finanzchef Jon Moeller gegenüber dem “Wall Street Journal“.

 

Gecancelt wurden vor allem Maßnahmen, bei denen die Gefahr besteht, dass Bots zum Einsatz kommen und die Werbung gar nicht an Kunden ausgespielt wird.

 

https://www.wsj.com