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New York City will $ 30 Mio. von Google-Tochter

038ccf58cc1d44aac72d72dfa28025b416b0.w700.a700x467Die neue Technologie-Chefin von New York City, Jessica Tisch, droht damit, das Google-gebundene Konsortium, das die kostenlosen WiFi-Kioske des Big Apple liefert, wegen massiver Verzögerungen bei der Installation und wegen des Versäumnisses, der Stadt mehr als 30 Millionen Dollar zu zahlen, vor Gericht zu stellen.

 

Tisch, sagte bei einer Anhörung letzte Woche vor dem Stadtrat, dass die Firma CityBridge, die sich teilweise im Besitz der Google-Muttergesellschaft Alphabet befindet, mit neuen “LinkNYC”-Stationen nur schleppend vorankommt, trotz wiederholter Bemühungen, die Installationsprobleme zu lösen, mit denen sie konfrontiert sind.

 

Die Stadt erwartet, dass CityBridge bis zu 10.000 Kioske in allen fünf Stadtbezirken installiert – was der Stadt in den ersten 12 Jahren mehr als 500 Millionen Dollar an Einnahmen einbringen sollte. Seit der Einführung des Systems im Jahr 2016 sind die Einnahmen allerdings sehr gering ausgefallen. Beamte teilten dem Rat mit, dass die Mehrzahl der kostenlosen WiFi-Stationen, die noch installiert werden müssen, für die Gemeinden in den Vororten vorgesehen sind. “Die New Yorker, die am meisten von diesem Dienst profitieren würden, bekommen ihn nicht”, sagte Tisch.

 
Darüber hinaus gab Tisch an, dass CityBridge nur 2,6 Millionen der 33 Millionen Dollar, die für das Geschäftsjahr 2019 geschuldet werden, bezahlt hat und für das am 30. Juni endende Geschäftsjahr noch keine Zahlungen auf die Rechnung von 43 Millionen Dollar geleistet hat.

 

Ein Sprecher von CityBridge bezeichnete Tisches Bemerkungen als “eine fiktive Erzählung, die die Verantwortung der Stadt für den aktuellen Stand der Dinge ignoriert. Während die Nutzung der kostenlosen Dienste von LinkNYC durch die Öffentlichkeit die Erwartungen bei weitem übertroffen hat, hat sich die Installation als schwieriger und kostspieliger als erwartet erwiesen – hauptsächlich aufgrund der eigenen Regeln und Bürokratie der Stadt”, sagte der Sprecher. “Fast zwei Jahre lang hat CityBridge versucht, mit der Stadt zusammenzuarbeiten, um diese Probleme zu lösen, aber wir wurden immer wieder mit Schweigen und Verzögerungen konfrontiert.”

 

Was bei der Anhörung nicht erwähnt wurde, ist, dass Beamte der Stadt erwägen, ihren Vertrag mit der Gruppe, die LinkNYC betreibt, zu kündigen – und den Kreditgebern zu erlauben, den Betrieb zu übernehmen, so eine hochrangige Quelle im Ministerium für Informationstechnologie und Telekommunikation (DoITT). “Wir sind bereit, jedes Recht im Rahmen des Franchise-Vertrags auszuüben”, sagte DoITT-Kommissarin Jessica Tisch

 

https://nypost.com/

https://thecity.nyc/

https://www.politico.com/

 

New York: Taxi-Top-Werbung jetzt auch programmatisch

Vistar_programmatic_announcementCurb Media Network, die Medienabteilung des Taxi-Technologieanbieters Curb Mobility, hat den programmatischen Zugang zu 1.200 digitalen Bildschirmen in seiner Flotte von gelben Taxis in New York City freigeschaltet.

 

Curb betreibt seit Jahren ein Mediennetzwerk in Partnerschaft mit 15.000 Fahrern in 10 großen US-Städten. Vor drei Jahren wagte das Unternehmen den ersten Schritt in die programmatische Vermarktung, als es sich an die Out of Home SSP von Vistar Media anschloss. Zunächst wurde darüber der programmatische Verkauf von Taxi-TV, den Bildschirmen auf dem Rücksitz von Taxis, angeboten, die in der gesamten Flotte monatlich 100 Millionen Impressions bringen.

 

Nun verkauft Curb Media auch seinen Bestand an Taxi-Tops programmatisch sowohl über die Vistar SSP als auch über Private Markets.

 

Werbetreibende können über eine Self Service Platform oder über ein Managed Service Team einkaufen, und die Anzeige erscheint innerhalb weniger Minuten, nachdem Curb sie genehmigt hat. So kann im gesamten Curb-Netz sowohl auf Taxidächern als auch auf den 22.000 Taxi-TV-Fernsehbildschirmen Inventar gekauft werden, um dynamische Kampagnen anzustoßen.

 

Programmatic DOOH hat Curb auch neue Kunden zugeführt, die nicht am Kauf des statischen Inventars interessiert waren, wie etwa Schnellrestaurants und Einzelhändler, die kurzfristigere Werbeaktionen durchführen.

 

Curb rechnet damit, in diesem Jahr 10 bis 15 Prozent der Einnahmen aus dem Taximediengeschäft durch programmatische Verkäufe zu erzielen. Nach Ausweitung seiner programmatischen Präsenz in NYC wird Curb auch in anderen Städten expandieren.

 

 

https://www.adexchanger.com/

 

 

 

NYC: Digitales Werbeverbot auf Uber & Co. sorgt für Empörung

On the Money Ride-hailing SubscriptionsNach monatelangen Gerichtsverfahren gilt ab Samstag, den 31. August, wieder ein Werbeverbot sowohl im Innenraum als auch außen auf Mietwagen von Uber und Lyft.

 
Fahrer solcher Mitfahrgelegenheiten wurden von der Taxi and Limousine Commission (TLC) am 9. August darüber informiert, dass sie alle digitalen Anzeigen auf ihren Fahrzeugen entfernen müssen. Die Ankündigung hat eine Gegenreaktion unter den Fahrern und Befürwortern der Werbung ausgelöst.

 

Die Änderung erfolgt nur wenige Monate nachdem die TLC dem Unternehmen Firefly – einem in San Francisco ansässiges Startup, das es Fahrern ermöglicht, mit digitaler Werbung Geld zu verdienen – erlaubt hat, in New York City den Betrieb aufzunehmen. Das Unternehmen, das Ende letzten Jahres an der Westküste gestartet ist, bietet Fahrern rund $300 im Monat, wenn sie einen Digital Out of Home Bildschirm auf dem Dach ihres Autos anbringen.

 

Fahrer, die mit Firefly zusammenarbeiten, können fast 4.000 Dollar zusätzlich pro Jahr für wenig bis gar keinen zusätzlichen Aufwand mit nach Hause nehmen. Laut Brendan Sexton, Geschäftsführer der Independent Drivers Guild, sind das 10 Prozent des Jahresgehalts einiger Fahrer.

 

TLC-Sprecherin Rebecca Harshbarger sagt dazu, “Das TLC hat schon immer die Werbung in Mietwagen verboten, und das wurde in einem Bundesgerichtsurteil vom vergangenen Monat bestätigt. Wir haben keine Beweise dafür gesehen, dass Fahrer von der Werbung profitieren, und nur 70 von 120.000 Mietwagen haben Genehmigungen für Außenwerbung .”

 

Sie verglich die Anzeigen mit den schwimmenden Plakaten, die kürzlich aus den Gewässern der Stadt verbannt wurden. “Sowohl die Stadt als auch der Staat haben in jüngster Zeit Maßnahmen ergriffen, um die Werbung im öffentlichen Raum zu reduzieren…. zum Schutz unserer Stadtlandschaft”, sagte sie. “Plakate auf den Dächern von 120.000 Mietwagen würden die Stadtlandschaft dramatisch belasten.” Fahrzeughalter würden für jeden Fall von verbotener Werbung mit einer Strafe von 50 $ rechnen müssen.

 

Von der Regelung – die am 31. August in Kraft tritt – sind die gelben und grünen Taxis der Stadt nicht betroffen und dürfen weiterhin digitale Werbung schalten.

 

 

https://brooklyneagle.com/

PUMA: Programmatische DOOH-Kampagne auf Taxis in den USA

s3-screen_shot_2019-08-09_at_1.40.15_pm--default--1280Die Havas Media Group startet für Puma in Partnerschaft mit Firefly eine programmatische DOOH-Kampagne in New York City.

 

Mit der Geotargeting-Technologie von Firefly wird Havas Media relevante Inhalte rund um die Eröffnung der Einzelhandelsgeschäfte von PUMA in der Fifth Avenue in New York ausspielen. Die Kampagne läuft bis zum 2. September.

 

Optimiert für “DOOH in motion”, richtet sich die Kampagne an Verbraucher an verschiedenen Orten und zu unterschiedlichen Tageszeiten und liefert einprägsame, wirkungsvolle Grafikanimationen, die die Adresse der neuen Geschäfte bewerben.

 

Taxis werden diese Botschaften an stark frequentierten Touchpoints wie Flughäfen, Touristenattraktionen und Sportplätzen ausstrahlen.

 

Über die digitalen Smart Screens kann der Kampagnenverlauf und die Einblendungsfrequenz basierend auf Fahrerrouten, lokaler Demografie und Verkehrsmustern punktgenau vorgegeben werden.

 

https://www.thedrum.com/

 

NYC: Taxiwerbung geht, Uber-Werbung nicht

Uber_LyftDas Bundesberufungsgericht in Manhatten hat diesen Monat entschieden, dass New York City auch weiterhin das Recht hat Werbung in Fahrzeugen von Uber oder Lyft zu verbieten.

 

Taxi-TV hingegen darf weiter in Taxen gezeigt werden, da die Fahrer damit die Kosten für ihre Bezahlsysteme ausgleichen können und die Fahrgäste die Möglichkeit haben Werbung stumm- oder auszuschalten.

 

Gegen diesen Bann von Werbung in anderen Taxi-Diensten hatte Vugo Inc, der in Minnesota ansässige Kläger, im Jahr 2015 geklagt, da er seiner Meinung nach verfassungswidrig sei.

 

Die Richter hielten dagegen, dass man die Werbung bei Uber etc. nicht stummschalten oder anhalten könnte. Die Richter nannten das Verbot ein vernünftiges Mittel, um das große Interesse der Stadt an der “Verbesserung des gesamten Fahrgasterlebnisses” zu fördern.

 

https://www.reuters.com/

 

 

New York verbietet schwimmende LED Wände

floating-billboardDie Gesetzgeber des Staates New York haben gerade einen Gesetzentwurf verabschiedet, der Boote mit großformatiger LED-Werbung davon abhalten soll den Hudson, den East River oder anderen Wasserwege im Staat New York zu befahren.

 

Das Gesetz verbietet allen Arten von Booten das “Fahren, Ankern oder Festmachen in allen Wasserstraßen des Landes” während sie “eine Werbefläche mit Blink- oder jede Form von beweglichen Lichtern betreiben”.

 

Zuvor verklagte schon die Stadt New York Ballyhoo Media, das sich auf Anzeigen auf Booten spezialisiert hat, wegen angeblicher “öffentlicher Belästigung”. Ein Bundesrichter aus Manhattan erließ eine einstweilige Verfügung, die das Unternehmen daran hindert, innerhalb von 457 Meter vom Ufer der Stadt seine schwimmenden LED Wände zu betreiben.

 

https://nypost.com/2019/06/22/

NYC: Curb Taxi Media erweitert digitales Taxi-Top Netzwerk

Curbcurb1Curb Taxi Media, ein US-Anbieter von Mobilitätsmedien, will sein Netzwerk von hochauflösenden digitalen Taxi-Tops in New York City im Sommer auf mehr als 1.200 Bildschirme ausweiten.

 

Die neuen Bildschirme sind mit integrierten Solarmodulen ausgestattet, die sie energieeffizient und umweltfreundlich machen.

 

Curb hat 2014 die ersten High-Definition LCD-Taxi-Tops auf den Markt gebracht. Das neu erweiterte digitale Taxi-Top-Netzwerk ermöglicht es Vermarktern, neue Mediaplanungsfunktionen wie Geolokalisierung, Echtzeit-RSS-Datenintegration und Wettertrigger zu nutzen, was eine äußerst präzise Zielgruppen- und Nachrichtenansprache ermöglicht.

 

https://finance.yahoo.com/news/

DOOH auf hoher See: NYC kämpft gegen Guerilla-Werbung

NYC_ConeyIsDas Unternehmen Ballyhoo Media hat in der Vergangenheit schon die New Yorker mit schwimmenden DOOH Screens auf dem Hudson und dem East River beglückt und wurde dieses Jahr in diesem Zusammenhang von der Stadt wegen des Verstoßes gegen die Begrenzungsbestimmung verklagt.

 

Mit einer einstweiligen Verfügung wurde Ballyhoo Media vorerst untersagt, bis zu einer Entfernung von 1.500 Fuß (das entspricht ca. 457 Metern) vom Ufer die Screens zu betreiben. Außerdem dürfen sie nicht von Highways einsehbar sein.

 

Auf Grund der Formulierung der Verfügung wird nun befürchtet, dass Ballyhoo Media an jedem Uferbereich der Stadt schwimmende LED Wände ins Rennen schickt, solange die Entfernung von 457 Meter von der Strandlinie eingehalten wird und von nahegelegenden Highways die Werbung nicht sichtbar ist.

 

Ballyhoo schafft es in Miami schon seit längerem, seine 46-foot-high-definition Screens auf Booten entlang der Strandpromenade zu positionieren, ohne das der Gesetzgeber etwas dagegen tun könnte.

 

https://www.crainsnewyork.com/