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Targeted Advertising am Flughafen Düsseldorf

targeted_advertising_am_flughafen_duesseldorf_den_reisenden_auf_der_spur8_grossIn der W&V:

 

Studien zufolge vertreiben sich Reisende am Flughafen gerne die Zeit mit dem Betrachten des Umfelds und damit der Werbung. Ebenso ist belegt, dass Werbung von der positiven Stimmung am Airport profitiert. Insbesondere dann, wenn die Inhalte ganz genau abgestimmt sind auf die völlig unterschiedlichen Bedürfnisse der Zielgruppen, die sich dort aufhalten. Denn: Je zielgerichteter Werbung eingesetzt wird, umso bewusster wird sie von den Rezipienten wahrgenommen.

 

Mit dem innovativen „Targeted Advertising“ bietet der Düsseldorfer Airport Werbungtreibenden jetzt genau diese Möglichkeit: Dank einer intelligenten Technologie können Werbeinhalte am FH DUS zielgruppengenau ausgespielt werden. Dafür ermittelt ein Algorithmus anhand verschiedener Datenquellen die für die Zielgruppen der Werbungtreibenden relevanten Touchpoints am Airport. Mit der Analyse von beispielsweise Verkehrsdaten, die auf dem aktuellen Flugplan basieren, anonymisierten Passagierdaten oder aktuellen Wetterdaten können Werbeinhalte somit flexibel und zielgruppenspezifisch auf den digitalen Medien entlang der Customer Journey ausgesteuert werden – ob an den Boarding Gates, im Ankunftsbereich an der Gepäckausgabe oder beim Stöbern am Zeitschriftenregal: Werbungtreibende können mehr als 100 digitale Flächen effektiv als Touchpoints nutzen.

 

„Mit ‚Targeted Advertising’ bieten wir Werbungtreibenden einen neuen innovativen Service. Wir denken uns noch stärker in die Anforderungen unserer Kunden ein und helfen dabei, die gewünschten Zielgruppen effektiv und mit weniger Streuverlusten zu erreichen“, sagt Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Düsseldorf GmbH. „Die Ausstrahlung der Werbespots läuft somit genau dort, wo die definierte Zielgruppe entlang ihres Reiseweges am Düsseldorfer Airport vertreten ist. Der Kunde gibt uns die Attribute seiner favorisierten Zielgruppe vor. Wir garantieren dann die optimale Abdeckung. Damit ermöglichen wir neben einer zeitgemäßen Aussteuerung der Werbeinhalte auch das von unseren Kunden gewünschte Reporting“, erklärt Schnalke.

 

https://www.wuv.de/marketing/

 

Magna Global: Außenwerbung wächst weiter stark

WARC2018_GATnov18Nach der OAAA und PQMedia legt nun auch Magna Global eine sehr optimistische Prognose zur Entwicklung der weltweiten Außenwerbeumsätze vor.

 

Basierend auf der Analyse der Finanzberichte der Medieninhaber stellt MAGNA fest, dass der gesamte US-Werbemarkt (Nettowerbeumsätze) im ersten Halbjahr 2019 um fast +8% gewachsen ist (+7,6% auf 107 Mrd. USD) und sich das Wachstum weiter beschleunigt.

 

Das starke wirtschaftliche Umfeld führte zu einem Anstieg der Ausgaben für mehrere wichtige Branchen (Finanzen, Einzelhandel, Reisen), während Technologieriesen und “Direct-to-Consumer”-Marken (DTC) ihr Marketingbudget weiter ausbauten.

 

Nach dem starken ersten Halbjahr hob MAGNA seine Prognose für das Gesamtjahr 2019 auf +6,3% (ohne zyklische Effekte) an, von +5,1% im Juni.

 

Die Anzeigenumsätze der digitalen Medien stiegen im ersten Halbjahr um +19% (Search +16%, Social +31%), eine leichte und erwartete Verlangsamung der hohen Wachstumsraten von 2017-2018 (+22% und +40%).

 

Die Anzeigenumsätze von Editorial Media (TV, Publishing, Audio, OoH) blieben im ersten Halbjahr stabil (+0,2%), dank des starken Wachstums bei Digitalvideo (+25%) und OOH (+7%), der Erholung bei den Audiomedien (+2%) und der Stabilität des nationalen Fernsehens (0%), die das krisengeschüttelte Lokalfernsehen (-5%) und Print (-12%) auffangen konnten.

 

Für 2020 prognostiziert  MAGNA ein elftes Wachstumsjahr in Folge, da die politischen Werbeausgaben mit einem Rekordhoch von 5,5 Milliarden Dollar an zusätzlichen Werbeeinnahmen einhergehen und die Auswirkungen der erwarteten moderaten Konjunktur abschwächen werden.

 

 

https://magnaglobal.com/

Außenwerbung wächst weiter; DOOH Anteil weltweit bei knapp 40%

ri-table-format-22_oYBy4qeEine neue Studie von PQ Media prognostiziert, dass die globalen Out-of-Home-Spendings im Jahr 2020 ein Wachstum von 8,5% verzeichnen werden – was laut PQ Media der höchste Anstieg seit 13 Jahren wäre.

 

Im letzten Jahr war die Wachstumsrate im Jahr 2018 mit 7,5% auf 55,99 Milliarden US-Dollar die höchste seit 11 Jahren.

 

Für das laufende Jahr prognostiziert PQ Media ein weltweites Wachstum auf niedrigerem Niveau – ein Plus von 5,4% auf 59,02 Milliarden US-Dollar, was auf das Fehlen von Sportgroßveranstaltungen und politischen Kampagnen zurückzuführen ist, ebenso wie auf das weltweite stagnierende Wirtschaftswachstum in der zweiten Jahreshälfte.

 

Digital Out of Home Medien werden weltweit im laufenden Jahr schneller wachsen: 7,8% im Jahr 2019 auf 3,74 Milliarden Dollar.

 

Mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 8,5% werden die Einnahmen hier bis 2023 auf 5,22 Milliarden Dollar wachsen.

 

In diesem Jahr werden Digital out of Home Medien auf einen Anteil von 38,3% an den weltweiten Out-of-Home-Spending kommen.

 

Das DOOH Wachstum wird laut PQ Media  in den folgenden Jahren weitergehen – bis 2023 auf 78,01 Milliarden Dollar. Die gesamte Exposition der Verbraucher gegenüber DOOH Medien wird bis 2023 auf 1,15 Stunden pro Woche ansteigen.

 

Die US-Out-of-Home-Werbespendings werden im laufenden Jahr um 4,6% auf 10,98 Milliarden US-Dollar steigen. Von 2018 bis 2023 wird das Wachstum bei einer durchschnittlichen jährlichen Rate von 5,4% liegen.

 
Es wird prognostiziert, dass die gesamte US-Verbraucherexposition gegenüber OOH-Werbung bis 2023 voraussichtlich auf 2,96 Stunden pro Woche steigen wird, und bis Ende diesen Jahres um 0,6% auf 2,81 Stunden. Die Exposition gegenüber DOOH Medien wird Ende diesen Jahres 0,96 Stunden betragen und bis 2023 auf 1,23 Stunden steigen.

 

https://www.mediapost.com/

Stagnation im deutschen Werbemarkt

infografik_16601_entwicklung_der_werbeausgaben_weltweit_und_in_ausgewaehlten_laendern_nEine aktuelle Prognose des Dentsu Aegis Network (DAN) geht davon aus, dass der deutsche Werbemarkt in den nächsten zwei Jahren stagnieren wird.

 

Gingen die Analysten im Juni letzten Jahres noch von einem Wachstum von jeweils 2,6 Prozent aus, werden jetzt nur noch 0,5 Prozent für 2019 und 2020 prognostiziert. Insgesamt wir der geringe Anstieg der Werbeausgaben hauptsächlich über Wachstum bei den digitalen Medien und zu einem kleinen Anteil auch beim Radio erreicht. Digital soll 2019 zum Beispiel um 6,5 Prozent wachsen und damit 39,3 Prozent der Investitionen auf sich vereinen.

 

Weltweit sind laut Dentsu Aegis Analysten aber neben Deutschland noch weitere kriselnde Werbemärkte zu finden. Vereinzelt gibt es aber Märkten – Indien, Russland, China und UK – bei denen die Media-Experten ein deutliches Wachstum im Vergleich zum Vorjahr erwarten.

 

www.horizont.net

https://de.statista.com

2019 wird 65% der digitalen Werbung programmatisch gebucht

Swiss-Vor-9-Bild-7-255687-detailnpIn der Horizont:

 

Die neueste Zenith Programmatic Marketing Forecast prognostiziert, dass programmatische Werbung in den nächsten Jahren weltweit um 19 Prozent wachsen wird und ein Volumen von 84 Milliarden US-Dollar erreicht.

 

Im laufenden Jahr gaben Werbekunden 70 Milliarden Dollar für porgrammatische Werbung aus. In 2019 werden es 84 Milliarden Dollar sein, was 62 Prozent der Ausgaben für digitale Medien entspricht. Im Jahr 2020 werden laut Zenith 98 Milliarden US-Dollar für programmatische Werbung ausgeben werden, was 68 Prozent ihrer Ausgaben für digitale Medien entsprechen wird.

 

Insgesamt geht Zenith davon aus, dass die programmatische Werbung in 2019 um 19 Prozent wachsen wird, gefolgt von 17 Prozent Wachstum im Jahr 2020 (in 2017 waren es noch 32 Prozent, in 2018 noch 24 Prozent Wachstum).

 

Die USA stellen mit 40,6 Milliarden US-Dollar und 58 Prozent der Gesamtausgaben in 2018 den größten programmatischen Werbemarkt. Dort werden bereits 83 Prozent aller digitalen Medien programmatisch gehandelt. An die zweite Stelle setzt sich Kanada mit 82 Prozent Programmatic-Anteilen an der digitalen Werbung.

 

Bis 2020 wird in diesen Märkten (einschließlich UK und Dänemark) die programmatische Werbung über 80 Prozent der digitalen Medien ausmachen. Kanada wird laut Zenith Prognose in 2020 sogar schon zum reinen programmatischen Handel übergegangen sein.

 

Insgesamt hat die Einführung von Datenschutzvorschriften wie der DSGVO laut Zenith zu einer Verlangsamung programmatischen Wachstums geführt. Zenith erwartet aber, dass früher oder später alle Märkte dem Beispiel Kanadas folgen werden und den programmatischen Handel zur Standardeinkaufs-Methode für alle Medien machen.

 

www.horizont.net

www.zenithmedia.com

UK: Zum Fest Online statt TV

UK_2552Wie der Guardian berichtet, scheinen dieses Jahr viele Werbungtreibende in Großbritannien ihre Werbung im letzten Quartal des Jahres weniger im TV zu platzieren, sondern eher auf digitale Medien zu verteilen.

 

Wie die Advertising Association und Warc melden, werden die Ausgaben für TV-Werbung vor Weihnachten insgesamt um gut £44 Mio. (€50,5 Mio.) zurückgehen, obwohl sich die Gesamtausgaben im britischen Werbemarkt im Vergleich zum Q4/2017 um £300 Mio. (€345 Mio.) auf £6,4 Mrd. (€7,4 Mrd.) erhöht haben.

 

Als Folge dieser Entwicklung ist schon beim britischen ITV der Aktienkurs um 5% eingebrochen.

 

Bei den digitalen Medien kann man sich hingegen über einen Zuwachs der Werbeausgaben von 12% im 4. Quartal freuen. Advertising Association/Warc gehen davon aus, dass es im Vergleich zu 2017 zu einem Anstieg von £90 Mio. (€103 Mio.) kommen wird. Insgesamt würden dadurch vor Weihnachten die Werbeausgaben in diesem Bereich auf £3,5 Mrd. (€4,0 Mrd.) steigen.

 

www.theguardian.com

Werbebetrüger kassierten 1,27 Milliarden Dollar pro Jahr

ondrej-supitar-203465-94686d7a8f77ed82Auf Heise.de:

 

Google hat sich für eine neue Studie mit Werbedienstleistern und Verlagen wie der New York Times, der Washington Post und Business Insider zusammengetan, um das Ausmaß von Werbebetrug in digitalen Medien zu untersuchen.

 

Das Ergebnis: Teilweise wurde mehr als fünfzigmal so viel Werbung verkauft als die gebuchten Webseiten tatsächlich ausgespielt haben. Damit wanderten hochgerechnet  täglich 3,5 Millionen US-Dollar an Betrüger, die eigentlich an Verlage hätten ausbezahlt werden sollen. Dies entspräche einem jährlichen Schaden von 1,27 Milliarden US-Dollar.

 

Der Werbebetrug wird besonders durch Programmatic Advertising ermöglicht. Durch die Zersplitterung des Marktes fehlt vielen Werbekunden die Übersicht, an wen konkret sie ihre Werbegelder bezahlen.  Betrüger nutzen dies, indem sie vorgeben, im Auftrag bestimmter Websites Werbeplätze zu vermarkten.

 

Google empfiehlt zur Abwehr dieses Werbebetrugs die Industrie-Initiative Ads.txt. Hier können Website-Betreiber über eine standardisierte Textdatei veröffentlichen, mit welchen Werbemarktplätzen sie tatsächlich zusammenarbeiten.

 

Mehr dazu unter: https://www.heise.de/