Schlagwort-Archiv: Werbespending

GroupM Prognose für 2019: DOOH wächst, TV und Print schrumpfen

prognosen_zu_spendings_so_wird_das_jahr_20195_kleinIn der W&V:

 

Derzeit geben gleich drei große Mediahäuser ihre Prognosen für das Jahr 2019 bekannt. GroupM, Zenith und Magna sagen insgesamt ein Wachstum im Werbemarkt voraus, allerdings verliert das Fernsehen auch weiterhin Zuschauer an VOD. Im Digitalgeschäft und in der zielgerichteten Ausspielung sehen aber alle Mediahäuser weiterhin Chancen.

 

Die Außenwerbeumsätze blieben 2018 jedoch unverändert. 2019 sollen sie laut Magna aber wieder steigen. Auch im aktuellen Deutschland-Forecast der Group M ist die Außenwerbung einer der Gewinner. Die Werbeinvestitionen in Out-of-Home (OOH), genauer im digitalen OOH steigen laut der aktuellen GroupM-Prognosen stetig.

 

Im weltweiten Vergleich sehen die Mediahäuser Deutschland allerdings nicht als Gewinner. Laut Magna-Report gibt es in der Werbebranche derzeit den größten Zuwachs seit 2010. Welweit wird von einem Zuwachs aller Werbeausgaben von 7,2% ausgegangen. Der Umsatz soll auf $552 Milliarden steigen.  Für das beachtliche Plus verantwortlich sind laut Report hauptsächlich Russland, China, Indien und USA. Westeuropa hinkt auf Grund von Konjunkturabschwächung und politischen Unsicherheiten hinterher.

 

Laut Magna stiegen 2018 die digitalen Werbeumsätze in Deutschland um 10%. Die traditionellen Offline-Werbeumsätze (TV, Print, Radio, OOH) gingen hingegen um 2% zurück. Die wichtigsten Wachstumstreiber im Digitalmarkt waren 2018 Suchmaschinen (+13%), digitales Video (+25%) und soziale Medien (+33%).

 

Mehr zu den einzelnen Prognosen finden Sie hier:

www.wuv.de

 

 

OWM Umfrage: 68% der Media Chefs sehen DOOH im Aufwind

Meedia-Joachim-Schuetz-OWM-630x353Die aktuelle Umfrage unter OWM-Mitgliedern zeigt, dass die Werbungtreibenden an neuen digitalen Werbeformen wie Adressable TV (92% Bedeutungszuwachs) sehr interessiert sind.

 

Ebenfalls zunehmend interessant für die Befragten sind die Formate Video (70%), Digital Out-of-Home (68%), Location Based Marketing (66%) und Digital Audio (66%).

 

Für den Werbemarkt als Ganzes rechnen nur 22% der Befragten für das kommende Jahr mit steigenden Budgets. Im Vorjahr waren das noch 46%.

 

Die klassischen Mediengattungen Print und TV schneiden mal wieder schlecht ab. In 2019 wollen 9% der Befragten ihre Werbe-Ausgaben in Print erhöhen, dagegen wollen 54% sie senken. Bei TV-Werbung wollen 16% der Befragten kommendes Jahr ihre Ausgaben erhöhen, 35% haben vor diese zu senken.

 

Digitale Werbeformate sind bei der OWM-Umfrage hingegen wieder die Gewinner. In Mobile Video wollen 78% mehr investieren, bei Online Video 69%. Bei Mobile Display wollen 40% der Befragten mehr investieren, 23% allerdings auch weniger. Als einziger Verlierer unter den digitalen Formaten präsentiert sich Online-Display mit höheren Investitionen in 2019 bei nur 18% der Befragten, aber geringeren Ausgaben bei 32%.

 

Abgefragt wurde auch Influencer Marketing (60% wollen hier ihre Spendings erhöhen) sowie Search (47% wollen mehr ausgeben) und Social (59%) Webeformate, die weiterhin sehr beliebt sind.

 

 

 

https://meedia.de

USA: Werbungtreibende reduzieren Zahl ihrer DSPs

DSPs1_238115IDSPs_purch_239674n den zurückliegenden zwei Jahren haben viele Werbungtreibende die Anzahl der genutzten Demand-side Plattformen (DSP) stark zurückgefahren, insgesamt um 40 Prozent.

 

Vor zwei Jahren haben Werbungtreibende ihre Werbespendings noch durch 7 verschiedene DSP im Monat laufen lassen, jetzt nutzen sie nur noch 4 DSP pro Monat.

 

Diese Konsolidierung wird dazu führen, dass einige Unternehmen vom Markt verschwinden und die programmatischen Spendings sich auf immer weniger Anbieter verteilen werden.

 

Obwohl Programmatic Advertising weiter zunimmt, sind viele Werbungtreibende immer noch zurückhaltend bei der Nutzung von DSPs. DSPs prahlen zwar gerne mit vielen nützlichen Funktionen fürihre Kunden. Am wichtigsten ist für die Werbungtreibenden, laut Studie von Advertiser Perceptions, aber ihre Reichweite. Das macht es neuen Anbietern besonders schwer, im Markt Fuß zu fassen.

 

www.emarketer.com

www.emarketer.com

 

 

 

 

Programmatische Plattformen schlucken 20% der Werbeausgaben

ProgmaFeeWie der eMarketer berichtet wurde von dem Mediengiganten GroupM eine Studie in Auftrag gegeben, die herausfinden sollte wie viel der Werbeausgaben in den Händen Programmatischer Plattformen landen.

 

GroupM kommt zu dem Ergebnis, dass im Durchschnitt die “Demand-side Platforms” (DSPs) und “Supply-side Platforms” (SSPs) jeweils bis zu 10% des Geldes einbehalten, das über ihre Plattformen geht – zusammengenommen also bis zu einem Fünftel der Werbespendings.

 

Als Folge reduzieren Werbungtreibende und Agenturen die Anzahl genutzter programmatischer Plattformen und üben so Druck auf die Anbieter aus, die Gebühren zu senken.

 

www.emarketer.com