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Google platziert Werbung in extremistischen Umfeldern

Google-SchriftzugNachdem Google wiederholt vor allem in UK in Kritik geraten war (siehe News von März und Juni vergangenen Jahres), gibt es jetzt auch in Deutschland Ärger wie die Horizont berichtet.

 

Nach Recherchen des ARD-Magazins ‘Report München’ platzierte Google AdSense Banner von Kunden wie der Postbank, Zeiss und sogar Anzeigen für das ‘Bürgergutachten 2030′ der Bayerischen Staatsregierung auf Websites mit islamistischen Inhalten.

 

Zu den aktuellen Fällen teilte Google lediglich mit: ”Wir kommentieren keine einzelnen Webseiten, sondern setzen die Richtlinien mit Nachdruck durch und überprüfen regelmäßig Webseiten, um die Einhaltung der Richtlinien sicherzustellen.”

 

Trotz der seit letztem Jahr eingeführten Verbesserungen der Kontrollmöglichkeiten und strengerer Regeln für die Platzierung von Werbung, geht die Diskussion um problematische Umfelder weiter.

 

Der Unilever-Marketingchef Keith Weed drohte sogar erst gestern mit Abzug der Spendings, sollten die großen Plattformen nicht mehr Anstrengungen unternehmen Werbemittel auf ausschließlich sicheren Werbefeldern zu platzieren.

 

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SAP stellt XM Plattform ein

In der Horizont:

 

SAP-HauptsitzDas vor zweieinhalb Jahren gestartete Projekt SAP XM wird zum Ende dieses Quartals beendet.  Laut Johann Freilinger, verantwortlich für Marketing und Vertrieb, und Wolfgang Faisst, dem Head of Unit und Co-Founder, markierte SAP XM ein erfolgreiches Start-up-Projekt, das jetzt reif für den nächsten Schritt ist.

 

“Die Vision von SAP XM bleibt erhalten. Um sie weiter zu skalieren, wollen wir jetzt aber die größere SAP-Maschine in Gang setzen.“ sagt Wolfgang Faisst. Johann Freillinger ergänzt „Wenn wir die Submarke SAP XM einstellen, bedeutet das nicht, dass wir uns von unserem fundamentalen Ansatz verabschieden, im Gegenteil. SAP XM geht jetzt auf in einem größeren Organismus.“ Konkret: Alles, was bei SAP XM entwickelt wurde, wird jetzt bei SAP Hybris und SAP Ariba integriert.

 

Ein solches Vorgehen hat bei SAP System: Man identifiziert ein neues Geschäftsfeld, schickt ein konzerneigenes Start-up ins Rennen, das dann, wenn die Ergebnisse überzeugen, wieder in eine größere Unternehmenseinheit integriert wird.

 

Schlußendlich geht es aber um ganzheitliches Daten-Management, um transparenten Mediaeinkauf und die Anbindung bestehender Adtech-Lösungen an die jeweilige Unternehmens-Software. Genau so eine Lösung will SAP liefern, nur dass die Absender jetzt SAP Hybris und SAP Ariba heißen werden.

 

Insgesamt ist aber bis jetzt wohl nicht alles so gelaufen, wie Faisst und Freilinger sich das vorgestellt haben. Bei einer Reihe von Kunden habe man beim Einkauf Verbesserungen um bis zu 40 Prozent erzielen können, heißt es – aber wirklich geknackt haben die Walldorfer den Markt für Media- und Marketing-Dienstleistungen mit SAP XM nicht.

 

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Programmatic Display-Werbung steigt weiter massiv

In der Horizont:

Programmatic-Advertising-228481-detailpAus einer aktuellen Prognose der Axel-Springer-Tochter E-Marketer geht hervor, dass die Ausgaben für den vollautomatischen und Horizontindividualisierten Ein- und Verkauf von Display-Advertising in Echtzeit bis 2019 massiv steigen werden.

 

Allein in Deutschland soll in diesem Jahr der Umsatz mit Programmatic-Digital-Display-Anzeigen um 29,7 Prozent auf insgesamt 1,438 Milliarden Euro ansteigen. Für 2019 schätzen die Marktforscher den Anteil von Programmatic Advertising in Deutschland sogar auf 74 Prozent aller Digital-Display-Ad-Spendings.

 

Besonders getrieben wird Programmatic von Mobile und Real-Time-Bidding (RTB). Laut E-Marketer werden 2018 rund 59 Prozent der gesamten Spendings in Programmatic Advertising in Deutschland auf Mobile entfallen. Der Anteil der Echtzeit-Versteigerung von Werbeplätzen soll bis 2018 auf 52 Prozent wachsen und somit hierzulande den größten Anteil aller Werbespendings in Programmatic Advertising ausmachen.

 

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Deutsche vertrauen Künstlicher Intelligenz

KIIn der Horizont:

Eine aktuelle Auswertung des Digitalverbands Bitkom kommt zu dem Schluß, dass eine Mehrheit der Deutschen in bestimmten Situationen eher der Entscheidung einer Künstliche Intelligenz (KI) als der eines Menschen vertrauen würde.

 

Beispielsweise würden laut Umfrage 15 Prozent der Befragten eher die Entscheidung einer KI akzeptieren als die eines Bankangestellten, wenn es um die Beantragung eines Kredits bei der Bank ginge. 10 Prozent würden sich außerdem nach einem Verkehrsunfall lieber einer KI als einem menschlichen Richter stellen.

 

Insgesamt betrachtet würden sechs von zehn Bundesbürgern in bestimmten Situationen eine KI-Entscheidung einer menschlichen vorziehen. Der Rest lehne dies grundsätzlich ab.

 

Die Geschlechter unterscheiden sich laut Bitkom nicht in ihrem Antwortverhalten. Die Akzeptanz für KI schwindet allerdings bei älteren Bundesbürgern deutlich. So gibt eine Mehrheit von 56 Prozent der über 65 Jährigen an, generell keine KI-Entscheidungen anstelle der eines Menschen akzeptieren zu wollen.

 

Für den Digitalverband ist Künstliche Intelligenz eine Schlüsseltechnologie, die sich in den kommenden Jahren nicht nur maßgeblich auf unser tägliches Leben, sondern auch auf die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Wirtschaft und auf die öffentliche Hand auswirken wird. Bitkom-Präsident Achim Berg schlussfolgert “Künstliche Intelligenz hat ein enormes Potenzial, unser Leben zu verbessern – etwa im Gesundheits- und Bildungswesen oder in der Verwaltung. Wir müssen hierzulande alles tun, um das Potenzial von KI für die digitale Gesellschaft bestmöglich zu nutzen und gleichzeitig die vielen offenen rechtlichen und ethischen Fragen klären”.

 

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Programmatische Displaywerbung steigt weiter

ZenithLaut Programmatic Marketing Forecast von Zenith wird bis 2019 voraussichtlich zwei Drittel der weltweiten Onlinewerbung (Display) programmatisch abgewickelt.

 

In Deutschland ist der Anteil laut Zenith allerdings geringer und wird sich 2019 nur auf 41% belaufen.

 

Global werden aktuell bereits 59 % der Displaywerbung programmatisch eingekauft, 2019 soll sich dies auf 67% steigern. Das entspräche einem Volumen von 84,9 Milliarden Euro.

 

Die englischsprachigen Märkte wickeln schon heute 80% der Displaywerbung programmtisch ab und dies soll bis 2019 auf 90% steigen.

 

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Mobile Werbeausgaben werden sich bis 2019 verdreifachen

Slide1Die Zukunft der Digital-Werbung ist mobil. Das zeigt eine aktuelle Studie von Zenith über die Horizont berichtet . In seinem Mobile Advertising Forecast sagt das globale Medianetwork der mobilen Werbung wieder ein bemerkenswertes Wachstum voraus – und dies auch in Deutschland. Die Desktop-Werbung wird hingegen weiterhin an Bedeutung verlieren.

 

Zenith hatte bereits vor einem Jahr prognostiziert, dass die Unternehmen in diesem Jahr netto erstmals mehr Geld für Mobile- als für Desktop-Werbung ausgeben werden. Jetzt wird diese Vorhersage mit Zahlenmaterial unterlegt. So soll der weltweite Anteil der Digital-Spendings in diesem Jahr auf 53 Prozent steigen. Auch in Deutschland wird ein deutlicher Anstieg erwartet (s. Abb.).

 

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BlackwoodSeven präsentiert ersten Erfolgs-Case

Andreas-Schwabe-CEO-Blackwood-Seven-Germany-214888-detailpNachdem BlackwoodSeven zuletzt im Oktober mit einer Partnerschaft mit SAP Schlagzeilen machte, präsentiert CEO Andreas Schwabe in HORIZONT nun den ersten Case mit Volkswagen:

 

Das Problem bisher: Der Beweis, dass sich mit den Super-Algorithmen von BW7 tatsächlich bessere Ergebnisse als mit der herkömmlichen Mediaplanung erzielen lassen, steht noch aus – worauf die Kritiker aus den attackierten Media-Networks auch bei jeder Gelegenheit allzu gerne hinweisen.

 

Jetzt aber veröffentlicht Deutschlandchef Andreas Schwabe erstmals konkrete Zahlen. Und die könnten dazu angetan sein, der Diskussion über die disruptive Kraft von BW7 einen neuen Spin zu geben.

 

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