Sichtbarkeit von Display-Ads steigt wegen geringerer Werbe-Nachfrage an

Die Sichtbarkeit von Display-Anzeigen ist im zweiten Quartal diese Jahres sowohl in Deutschland als auch international weiter gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle „Viewability Benchmarks“-Report von Meetrics. Die Ursachen dafür sind zum einen die gestiegene Mediennutzung in der Corona-Krise, zum anderen die geringere Nachfrage nach teuren Werbeplätzen.

Meetrics: „Viewability Benchmarks“, Q2 2020

Demnach stieg die Sichtbarkeit von Display-Werbung im 2. Quartal in Deutschland von 60 auf 63 Prozent. Die Viewable-Viewtime, also die Zeit, in der eine Anzeige im sichtbaren Bereich des Bildschirms war, stieg von knapp 25 auf 26,3 Sekunden. Die Viewability von Video-Ads blieb mit 93 Prozent (Q1: 92 Prozent) auf hohem Niveau stabil.

Meetrics: „Viewability Benchmarks“, Q2 2020

Grundlage für die „Meetrics Viewability Benchmarks“ ist die Richtlinie „50/1“ des IAB und des Media Rating Council (MRC). Demnach müssen mindestens 50 Prozent der Werbemittelfläche für mindestens eine durchgehende Sekunde im sichtbaren Bereich des Browsers gewesen sein. Bei Video-Ads lautet die Empfehlung „50/2“, das heißt, das Werbemittel muss mindestens mit 50 Prozent seiner Fläche für wenigstens 2 Sekunden sichtbar geworden sein.

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