Google erobert den stationären POS

Google_Mastercard_1800x-1Wie Bloomberg berichtet, kann Google seit einem Jahr die Offline Einkäufe von Mastercard-Kunden in den USA auswerten und damit die Wirkung von Online-Werbung bewerten.

 

Google hat demnach in einem geheim gehaltenen Deal große Summen – die Rede ist von mehreren Millionen Dollar – für den Zugriff auf die Daten der Mastercard-Kunden bezahlt.

 

Die Transaktion passt zu der von Google im vergangenen Jahr vorgestellten Initiative “Store Sales Measurement”, mit der Google sein Kerngeschäft gegen Amazon und andere Wettbewerber verteidigen will.

 

Bei der Vorstellung im vergangenen Jahr sprach Google davon, dass man auf rund 70% aller Kredit- und Bankkartendaten in den USA zurückgreifen könne.

 

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Farbiges ePaper: Massenproduktion schon im nächsten Jahr ?

6a00d8342e8a5353ef01b8d1ec86ea970c_1.0Das ePaper verbraucht nur sehr wenig Strom, da es vom Umgebungslicht beleuchtet wird und nicht von Backlight-LEDs.

 

Bisher ist es aber nur in eReadern im Einsatz und nicht in großformatigen Public Displays. Zwar werden großformatige farbige Varianten immer wieder vorgestellt, haben es bisher aber nicht in die Massenproduktion geschafft.

 

Das Unternehmen E-Ink will das nun ändern und liefert die ersten auf ePaper basierenden Digital Signage Screens an seine Kunden aus. Ab Ende des Jahres will man damit in die Massenfertigung gehen.

 

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Werbebudgets sollen kräftig steigen

warum_die_werbebudgets_bald_steigen_werden3_grosscmoDas berichtet die W&V unter Berufung auf den internationalen CMO Survey 2018 der Dentsu Aegis.

 

Demach planen knapp zwei Drittel der befragten Marketingentscheider in den nächsten 12 Monaten Erhöhungen ihrer Ausgaben um 5% und mehr.

 

Hauptgrund für die Entwicklung ist laut des CMO Survey 2018 der Trend, das Marketing in Unternehmen zunehmend als zentralen Wachstumstreiber zu sehen. Dazu trägt auch die wachsende Bedeutung von Daten für den Marketing- und Werbesektor bei.

 

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Online-Giganten sind die größten (D)OoH Advertiser

bowie-subway-takeover-page-2018Google_NY_s3-project_312386_image_0--default--1280Facebook SubwayWährend Unternehmen wie Facebook und Google ihre Milliarden mit Onlinewerbung machen, stecken sie die eigenen Werbebudgets gerne in die (digitale) Außenwerbung.

 

Apple, Google und Amazon schafften es letztes Jahr unter die 6 größten Außenwerbe-Spender in den USA, und Netflix kam immerhin unter die Top 15 (Daten der Outdoor Advertising Association of America).

 

So startete Facebook erst kürzlich eine Außenwerbekampagne, um sein neues Konzept für Nutzersicherheit und Datenschutz zu bewerben.

 

Spotify hat in Zusammenarbeit mit dem Brooklyn Museum eine Hommage an David Bowie als Außenwerbekampagne entwickelt und bewirbt damit seine kostenlose App in U-Bahnen.

 

Intel bejubelt auf diese Weise seine A.I. Technologie, mit der man Kriminelle in einer Menschenmenge aufspüren kann.

 

Und Google schaltete gerade erst eine Real-Time DOOH Kamapgne in New York, um das neue ‘Explore’ Feature in Google Maps zu bewerben.

 

Für Vincent Letang, Executive Vice President bei Magna Global ist das logisch: “Bushaltestellen, Bahnhöfe und Flughäfen sind perfekte Ort für Tech Konzerne um aktive Erwerbstätige zu erreichen und Social Media Buzz zu erzeugen.”

 

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Google schaltet Real-Time DOOH Kampagne in New York

Google_NY_s3-project_312386_image_0--default--1280Google_UB_s3-project_312386_image_2--default--1280Google bewirbt mit einer Digital Out of Home Kampagne in verschiedenen Stadtvierteln von New York das neue Google Maps Feature ‘Explore’ .

 

Was auf den einzelnen Werbescreens gezeigt wird, hängt unter anderem davon ab, was gerade in den einzelnen Vierteln angesagt ist.

 

Und das weiß Google natürlich sehr genau. Und zwar aus den eigenen Real-Time Daten sowie aus den nach Kundenwünschen angepassten Listen, die im neuen ‘Explore’ Feature in Google Maps implemetiert sind. Außerdem werden externe Daten wie Wetter und Tageszeit genutzt.

 

Google will damit zeigen, dass Maps nicht nur den Weg weist, sondern über ‘Explore’ auch die Möglichkeit gibt, die Umgebung zu erkunden und besser kennenzulernen.

 

 

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Thomas Koch: Google kann DOOH besser als der Rest

asw-google-626x352Thomas Koch schreibt in der absatzwirtschaft

 

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DOOH wird in Deutschland schlecht bis falsch vermarktet. Entweder als seelenlose Fugenmasse für schwindende TV-Reichweiten. Oder noch schlimmer: als Online-artiges Medium mit Impressions und Performance-KPIs.

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Die deutschen Außenwerber kommen mit Programmatic nur schleppend voran. Google macht das mit links.

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Google beraubt DOOH nicht seiner Einzigartigkeit als Massenmedium, sondern macht es zum ersten „target-baren“ Massenmedium.

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Google startete mit der programmatischen Vermarktung von OOH schon im Herbst 2015 in UK. Dass sie nun vor dem größten Werbemarkt Europas nicht Halt machen, klingt logisch. Sobald sich Medien digitalisieren, werden sie zum gefunden Fressen der amerikanischen Internet-Giganten. Nach Print und TV ist nun DOOH an der Reihe.

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IPG Studie: OOH steigert Kundenbindung um 275%

275_s3-business_effects_-_ooh--default--940Eine neue Studie von IPG Mediabrands zeigt, dass

 

- Marken, die mehr als 15% ihres Medienbudgets für OOH Werbung ausgeben, einen Anstieg von 24% beim Markenvertrauen zeigen und eine 106% höhere Einschätzung der Markenqualität verbuchen können.

 

- Investment in OOH zudem die Kundenbindung um 275% steigert und es laut Studie zu einer Erhöhung der Effektivität von Online-Werbung (31%), bei bezahlter Suche (80%) sowie bei Social Media (56%) führt.

 

- 48% der Marken OOH verwenden um ihre Marke aufzubauen und 28% um ihre Verkäufe anzukurbeln. Insgesamt nutzen laut Studie 25% der Marken OOH für beide Strategien.

 

 

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HORIZONT: Warum Außen-werbung so gut zu Google passt

HORIZONT_launchingLogo_In der Horizont:

 

Auf welche Gattung würde man setzen, wenn man langfristig mit Werbung Geld verdienen will? Die Printauflagen werden weiter sinken, die Reichweiten von Radio und TV tendenziell ebenfalls

zurückgehen. Wie sich in zehn, zwanzig Jahren für die Werbekunden schnell hohe Reichweiten einsammeln lassen, ist nicht klar. Aber ein Gewinner zeichnet sich jetzt schon ab: Außenwerbung.

 

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Bei Digital Out-of-Home kommen noch weitere gute Argumente hinzu, wie Targeting und programmatische Buchbarkeit in Echtzeit. Dass Google sich dieses Feld anschaut, das gerade mobile Werbung, mit der Google mittlerweile den Großteil des Umsatzes macht, so perfekt ergänzen kann, verwundert nicht. Zudem ist Out-of-Home – im Gegensatz zu anderen Gattungen – sehr ähnlich mit dem Geschäft, das Google bei Search macht: Es dreht sich nicht um Inhalte. Man muss sich nicht um FSK-Freigaben, Drittsendezeiten und freiwillige Selbstverpflichtungen kümmern. Es geht einfach nur um Werbung.

 

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