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80% der US-Unternehmen haben eigenen Mediaeinkauf

Das ergibt eine aktuelle inhouse-20181015012253536Umfrage der Association of National Advertisers (ANA).

 

Demnach machen 80% der befragten ANA Mitglieder mindestens Teile ihres Mediaeinkaufs selbst.

 

2013 waren dies nur 58% der befragten Unternehmen; 2008 sogar nur 42%.

 

45% der Befragten haben ihre “In-house Agencies” erst in den vergangenen fünf Jahren gegründet.

 

In Europa liegt nach Zahlen des IAB Europe der Anteil Werbungtreibender mit eigenem Mediaeinkauf derzeit noch bei 40%.

 

Erst in den vergangenen Monaten machten u.a. die New York Times und Vodafone mit ihren In-House Agencies Schlagzeilen.

 

https://www.campaignlive.co.uk

https://www.wuv.de/

amazon löst Google als größte Suchmaschine ab

amazonasw-google-626x352Nach einer Studie der Analysefirma Jumpshop nutzen Konsumenten Google nur noch für 46 Prozent der Produktsuchen im Internet.

 

Über Amazon werden hingegen immerhin schon 54 Prozent der Produkte gesucht.

 

Vor drei Jahren war das Verhältnis noch umgekehrt.

 

Der eMarketer wies schon auf den großen Vorteil von Amazon hin, der immer wichtiger wird: Gerade beim Shopping suchen viele Kunden nicht erst bei Google nach Produkten, sondern direkt bei Amazon.

 

Deswegen und auch weil immer mehr Suchen durch Chat Bots auf Enkaufswebsites bedient werden, sagen einige Experten schon das Ende von Googles Allmacht voraus.

 

www.businessinsider.de

 

 

 

USA: FBI bittet Kunden um Hilfe

BN-OH389_Rebate_P_20160602113633Im Zuge seiner Untersuchung der Einkaufspraktiken im Mediabusiness hat das FBI nun die ANA (Association of National Advertisers) um Mithilfe gebeten. In einem Brief an ihre Mitglieder hat die Organisation die Anfrage des FBI und der Staatsanwaltschaft nun offengelegt.

 

Im Jahr 2016 hatte die ANA eine Studie veröffentlicht, wonach  Medienanbieter großen Mediaagenturen Rabatte im Tausch für höhere Werbebeträge anbieten. Die ANA kam zu dem Schluß, dass die Vergabe von Werbegeldern in Höhe von vielen Milliarden Dollar von diesen Kickbacks abhängig und daher nicht im Interesse der Werbekunden ist.

 

Laut der Studie gibt es auch Beispiele dafür, dass eine Mediaagentur Werbeinventar von einem Anbieter kauft und dann den Preis um 30 – 90% erhöht, bevor es dem potentiellen Kunden angeboten wird. Diese Geschäftspraktiken seien zwar Europa und Südamerika üblich, nicht aber in den USA.

 

In ihrem Brief an die Mitglieder weist die ANA ausdrücklich darauf hin, dass sie dem FBI nicht direkt helfen kann. Sie gibt aber die verfügbaren Informationen an ihre Mitglieder weiter, so dass diese sich direkt an das FBI wenden können, falls sie relevante Informationen haben oder meinen, Opfer eines Betrugs zu sein.

 

www.variety.com

 

JCDecaux verlängert Werbevertrag mit Dubai Airports

Emirates_DJP_2287-1024x683Diese Woche haben JCDecaux und Dubai Airports Dubai International (DXB) sich geeinigt ihre Zusammenarbeit um weitere 10 Jahre bis 2028 zu verlängern. Der Vertrag umfasst alle exklusiven Werbekonzessionen am Flughafen.

 

Die Parteien planen Dubai Airport weltweit an die Spitze der digitalen Werbung an Flughäfen zu führen, einschliesslich DOOH und programmatischer Werbung.

 

www.jcdecaux.com

USA: Werbemarkt wächst, Außenwerbung plus 3%

Generation-Z-234598-detailpLaut dem MAGNA Advertising Forecast werden die Werbeausgaben in den USA im laufenden Jahr um 6,9% auf $ 209 Mrd. steigen.

 

In 2019 sollen sie um weitere 4 Prozent zulegen.

 

Die Außenwerbung wird im laufenden Jahr um 3% wachsen.

 

Der digitale Werbemarkt wird 2018 seinen Umsatz auf über $100 Mrd. steigern. Der mobile digitale Werbemarkt wird dabei sogar voraussichtlich um 30 Prozent wachsen (auf $70 Mrd.) und dabei TV und Desktop basierte Werbung übertreffen.

 

Weiterhin prognostiziert MAGNA für das Jahr 2019 eine weitere Abnahme der Investitionen in nicht digitale Werbemärkte (-4,6 Prozent).

 

Eine Zusammenfassung des MAGNA Berichtes finden Sie hier:

 

www.magnaglobal.com

DOOH UK: JCDecaux gewinnt zwei der größten Malls

WestfieldLondon-20181009083437578Nach einer umkämpften Ausschreibung gab JCDecaux diese Woche bekannt, den Unibail-Rodamco-Westfield Werbevertrag für zwei erstklassige Westfield Einkaufzentren in London und Stratford City gewonnen zu haben.

 

Ab November wird JCDecaux in beiden Einkaufzentren die Vermarktung übernehmen.  Insgesamt umfasst der Vertrag 180 digitale Screens und hat eine Laufzeit von 8,5 Jahren.

 

https://www.campaignlive.co.uk

www.globenewswire.com

Fast 30% der Werbeausgaben gehen in digitalen Markt

Emarketer_241233Emarketer_241425Nach Großbritannien ist Deutschland der zweitgrößte Werbemarkt in Europa.

 

Eine Prognose des eMarketer sieht den Gesamtmarkt in Deutschland bei $21,13 Mrd., wovon 31,9 Prozent in digitalen Werbung gehen werden.

 

Obwohl Deutschland, wie der Rest der EU, durch den Zollstreit mit den USA beeinflußt wird, geht die Bundesbank auch weiterhin von einer starken wirtschftlichen Entwicklung im Q4/2018 aus, was wiederum positive Auswirkungen auf den Werbemarkt haben sollte.

 

In seiner Prognose für 2018  nimmt eMarketer an, dass in Deutschland $6,74 Mrd. für Werbung in digitalen Medien ausgegeben wird. In einem Report analysiert eMarketer die Trends, die diese Werbeausgaben in Deutschland beeinflussen.

 

Insgesamt ist für digitaleMedien der größte Zuwachs zu verzeichnen (5,5 Prozent), gefolgt von TV (1,2 Porzent). Bei den Zeitungen kommt es zwar zu einem Verlust von 3,3% bei Werbeausgaben, aber in Deutschland liegen sie absolut trotzdem immer noch  fast gleich auf mit TV.

 

www.emarketer.com/

UK: London von Telefonzellen überflutet

UK_Phone_merlin_144345276_c4cf7218-34e7-42eb-b38b-798ab56f7361-superJumboIn anderen Gegenden verschwinden Telefonzellen langgsam aber sicher aus dem öffentlichen Raum – nicht so in der englischen Metropole.

 

In London findet man in einigen Bereichen alle 30 Meter eine neue Telefonzelle. Diese haben keine Gemeinsamkeiten mehr mit den guten alten roten Zellen, die man aus England kennt. Stattdessen sind sie mit digitalen Werbescreens ausgestattet und können, so Kritiker, zu Überwachungszwecken eingesetzt werden.

 

Eigentlich waren Telefonzellen im Zeitalter der mobilen Telefone als obsolet eingestuft worden, aber die Telefongesellschaften halten auch weiterhin die Rechte an den Standorten. Und Telefonzellen werden auf der Insel regulatorisch immer noch als wichtiger Teil der Infrastruktur eingestuft.

 

So setzen die Telefongesellschaften nun überall die neuen Telefonzellen hin, die mit zweiseitigem digitalen Display, Internetverbindung und interaktiven Karten ausgestattet sind. Und damit man sie überhaupt noch Telefonzellen nennen kann, ist auch noch ein Telefon verbaut.

 

Manche  erinnern tatsächlich noch an die traditionellen roten Telefonzellen, andere kommen als wesentlich modernere Varianten daher wie z.B. die von Google und BT betriebene InLink Systeme – ein Import aus New York.

 

Über diese Praktiken hat sich ein Streit zwischen den Telefonfirmen und lokalen Stadtplanern entzündet. Zwar sind sich alle einig, dass Werbung im öffenlichen Raum gewollt ist, aber über die Art und Weise haben beide Seiten tiefgreifend unterschiedliche Ansichten.

 

Der größte Kritikpunkt ist, dass durch das Aufstellen solcher Telefonzellen ein Überwachungsnetzwerk installiert wird. Generell sind sich die einzelnen Stadträte aber nicht sicher, wie man mit dieser Problematik grundsätzlich umgeht und so werden die Telefongesellschaften auch weiter Anträge für neue Telefonzellen einreichen.

 

www.nytimes.com