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Vodafone verordnet sich Entziehungskur bei Online-Werbung

walker-lisa-vodafoneNachdem Vodafone seit dem vergangenen Jahr Einkauf und Planung für Online und Mobile-Werbung selber macht, möchte sich das Unternehmen nun von dieser Art der Werbung stärker „entwöhnen“. Werbetreibende, die in reifen Märkten tätig sind, sollten laut Vodafone ihre Abhängigkeit von Online-Medien „verlernen“.

 

In ihrer Rede bei der Future of TV Advertising Global sagte Lisa Walker, Head of Medien und Sponsoring, dass Großbritannien einer der komplexesten und reifsten Märkte für digitale Werbung sei, sagte aber auch: „Wir müssen … die digitale Abhängigkeit dort verlernen, wo es zu viele Spendings gegeben hat.“

 

Vodafone, das vor kurzem seine Abteilungen für Verbrauchermarketing und Digitaltechnik zusammengelegt hat, um Innovation zu fördern, und das Unternehmen mit einem Markenrefresh und einer neuen Werbekampagne modernisiert hat, verfolgt nun laut Walker eine „ausgereifte digitale Strategie“.

 

Die neueste Kampagne läuft in Kinos, auf OOH-Screens, im Fernsehen und bei Spotify und zielt darauf ab, 98% der Erwachsenen in Großbritannien mehr als 15 Mal zu erreichen.

 

„Viele Werbetreibende, darunter auch Vodafone, haben erkannt, dass viele der sozialen Plattformen eine hohe Frequenz, aber sehr, sehr geringe Aufmerksamkeit haben“, sagte Walker. „Wenn man eine neue Marke oder ein neues Angebot lanciert, kann man dies nicht in eineinhalb Sekunden kommunizieren.“

 

https://mediatel.co.uk/

Vodafone ist begeistert von eigenem Mediaeinkauf

Spiderman1280-20190313040656362Seit der Ankündigung, dass Vodafone seinen Mediaeinkauf zu großen Teilen selbst übernehmen will, hat das Unternehmen in insgesamt 11 Märkten, UK und Deutschland eingeschlossen, Teams dafür eingestellt.

 

Vodafone zieht insgesamt eine sehr positive Bilanz der ersten in-house Kampagnen. Das Ziel von Vodafone ist es, den Einkauf im ersten Jahr bis zu 10-15% effektiver abzuwickeln. Durch Verbesserung der Effektivität um 15% könnte der Telekommunikationsriese so zweistellige Millionenbeträge einsparen.

 

https://www.campaignlive.co.uk/

 

 

Auch New York Times macht Mediaeinkauf selbst

New_York_Times_logo_variationIn der W&V:

 

Nachdem gerade erst Vodafone angekündigt hat, große Teile des Mediaeinkaufs zukünftig selbst zu machen, zieht nun die New York Times nach.

 

Oder genauer gesagt: Schon seit letztem Jahr erhöht man beständig den Anteil des in-house abgewickelten Mediavolumens und ist dabei inzwischen bei fast 90% angekommen.

 

Auch Dow Jones, die Muttergesellschaft des Wall Street Journals, erledigt schon seit einem Jahr den kompletten Mediaeinkauf inhouse, inklusive Display, Social, Search, OOH und TV.

 

https://www.wuv.de/

50% der Marketingleiter findet Programmatic effektiv

emarketer238830_Juli2018Anfang diesen Jahres befragte Nielsen 3.000 US-Marketingleiter zu der Effektivität verschiedener Medien.

 

Die Hälfte der Befragten befand, dass Programmatic eine hohe Effektivität hat. Nur Sozialen Medien und Search Marketing wurde eine höhere Effektivität zu gesprochen.emarketer236689_juli2018_2

 

Eine Umfrage im März diesen Jahres unter 190 CMOs ergab allerdings, dass Programmatic mit 43 Prozent den höchsten Outsourcinggrad von allen Marketingfunktionen hat.

 

Allerdings wird dieser in Zukunft wohl sinken, da immer mehr Advertisers Digitalplanung und Einkauf selbst in die Hand nehmen wollen.

 

So hat Vodafone gerade erst letzte Woche erklärt, zwei Drittel seines Digital Media Etats selbst verwalten zu wollen – gerade in den Bereichen Programmatic Advertising, Search Marketing und Social Media.

 

www.emarketer.com

 

 

 

Vodafone macht Digitalen Mediaeinkauf selbst

vodafoneWie die Campaign berichtet, wird der Telekommunikationsgigant in Zukunft seinen Digitalen Mediaeinkauf größtenteils selbst übernehmen.

 

Insgesamt will Vodafone zwei Drittel seines Digital Media Etats selbst verwalten – hauptsächlich in den Bereichen  Programmatic Advertising,  Suchmaschinenwerbung und Social Media.

 

Seit 2014 liegt Vodafones Digital Media Etat bei Wavemaker. Es ist geplant, dass die WPP Tochter auch weiterhin das restliche Drittel des Digital Etats sowie die Bereiche TV, Out-of-home, Kino und Print verwaltet.

 

Generell wird zur Zeit intensiv über die Übernahme von Digitalplanung und Einkauf durch die Advertiser diskutiert. Erst letzte Woche hat T-Mobile Essence, eine weitere WPP Agentur beauftragt, sie bei einer Strategie zum Aufbau internen Schlüsselfähigkeiten bei Mediaplanung und Einkauf zu beraten.

 

www.campaignlive.co.uk