Presse & News

Auf diesen Seiten finden Sie eine Übersicht über die aktuellen Nachrichten zu Digitalen Medien und Digital Out of Home. Außerdem aktuelle Pressemitteilungen des Digital Media Institute sowie Pressemeldungen über das Institut. Sie finden hier ebenfalls unsere Termine und Veranstaltungen. Wenn wir Sie aktiv auf dem Laufenden über unsere Aktivitäten halten sollen, abonnieren Sie einfach unseren Newsletter.

Deutsche vertrauen Künstlicher Intelligenz

KIIn der Horizont:

Eine aktuelle Auswertung des Digitalverbands Bitkom kommt zu dem Schluß, dass eine Mehrheit der Deutschen in bestimmten Situationen eher der Entscheidung einer Künstliche Intelligenz (KI) als der eines Menschen vertrauen würde.

 

Beispielsweise würden laut Umfrage 15 Prozent der Befragten eher die Entscheidung einer KI akzeptieren als die eines Bankangestellten, wenn es um die Beantragung eines Kredits bei der Bank ginge. 10 Prozent würden sich außerdem nach einem Verkehrsunfall lieber einer KI als einem menschlichen Richter stellen.

 

Insgesamt betrachtet würden sechs von zehn Bundesbürgern in bestimmten Situationen eine KI-Entscheidung einer menschlichen vorziehen. Der Rest lehne dies grundsätzlich ab.

 

Die Geschlechter unterscheiden sich laut Bitkom nicht in ihrem Antwortverhalten. Die Akzeptanz für KI schwindet allerdings bei älteren Bundesbürgern deutlich. So gibt eine Mehrheit von 56 Prozent der über 65 Jährigen an, generell keine KI-Entscheidungen anstelle der eines Menschen akzeptieren zu wollen.

 

Für den Digitalverband ist Künstliche Intelligenz eine Schlüsseltechnologie, die sich in den kommenden Jahren nicht nur maßgeblich auf unser tägliches Leben, sondern auch auf die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Wirtschaft und auf die öffentliche Hand auswirken wird. Bitkom-Präsident Achim Berg schlussfolgert “Künstliche Intelligenz hat ein enormes Potenzial, unser Leben zu verbessern – etwa im Gesundheits- und Bildungswesen oder in der Verwaltung. Wir müssen hierzulande alles tun, um das Potenzial von KI für die digitale Gesellschaft bestmöglich zu nutzen und gleichzeitig die vielen offenen rechtlichen und ethischen Fragen klären”.

 

http://www.horizont.net

 

Wall gewinnt Werberechte in Berlin

Berlin_Slide_Show_23Der Außenwerber kann seine führende Position in Berlin erfolgreich verteidigen. Gestern unterzeichnete Wall einen 15 Jahre laufenden Vertrag gemeinsam mit dem Land Berlin.

 

Das von Wall gewonnene Los 1 umfasst 1.052 Anlagen im Berliner Stadtgebiet in den Formaten 4/1 (City Light Poster), 8/1 (City Light Säulen) sowie 18/1 (City Light Boards), als hinterleuchtete wie auch als digitale Werbeflächen.

 

Die Modernisierung aller vom Vertrag betroffenen Werbeträger startet ab dem 1. Januar 2019. Dabei werden die bisherigen Werbeträger durch eine neue, speziell für Berlin entwickelte Designlinie ersetzt.

 

 

https://www.wall.de

Japanisches Start-Up entwickelt biegsames LED Panel

AsahiShimbunDas japanische Start-Up Unternehmen PI-Crystal Inc. meldet zusammen mit Organo-Circuit Inc. ein biegsames LED Display entwickelt zu haben, das sich frei wie ein Vorhang biegen lässt.

 

“Wir planen das neue LED Panel kommendes Frühjahr als flatterndes Display zu präsentieren”, sagt Junichi Takeya, Professor für Materialwissenschaften an der Universität Tokyo und Chief Technology Officer bei PI-Crystal Inc. und Organo-Circuit Inc..

 

Das neue LED Display wird voraussichtlich weniger als 1 Kilogramm pro 1qm wiegen. Außerdem sollen der Energieverbrauch sowie die Herstellungskosten  weniger als ein Zehntel existierender Displays betragen.

 

PI-Crystal Inc. plant das biegsame Display innerhalb der nächsten 2-3 Jahre zu vermarkten.

 

http://www.asahi.com/

TV verliert Zuschauer und große Sender Marktanteile

tv_verliert_zuschauer_grosse_sender_buessen_marktanteile_ein3_grossIn der W&V:

 

Beim Gesamtpublikum ab drei Jahren hielten sich die Verluste noch in Grenzen. Die Anzahl der Fernsehminuten pro Tag sank von 223 auf 221 Minuten.

 

Deutlich stärker fiel der Rückgang beim jüngeren Publikum zwischen 14 und 49 Jahren aus. Das sah nur noch 160 Minuten pro Tag fern – 2016 waren es noch 171 Minuten gewesen.

 

Das ermittelte die Marktforschungsfirma Media Control die die von der GfK-Fernsehforschungermittelten Daten bis zum 28. Dezember auswertete.

 

Die Gründe: Jüngere nutzen andere Medien. Vor allem aber werden Streamingdienste immer wichtiger. Diese werden von der GfK-Quotenmessung nicht erfasst und sie halten ihre Nutzungsdaten streng unter Verschluss. Auch für die Mediatheken, die immer stärker genutzt werden, fehlen Daten, weil der mobile Gebrauch nicht ausgewertet wird.

 

Marktführer im linearen TV blieb zum sechsten Mal in Folge das ZDF, das auf einen Marktanteil von 13,1 Prozent (nach 13,0 Prozent im Vorjahr) kam. Das Erste büßte von 12,1 auf 11,3 Prozent ein.

 

Auch die großen Privat-TV-Anbieter hatten Mühe – sie verloren viel Publikum an kleinere Sender.  RTL büßte von 9,7 auf 9,2 Prozent ein. Sat.1 gab von 7,3 auf 6,7 Prozent nach und ProSieben von 5,0 auf 4,5 Prozent. Bei Vox hielt sich der Rückgang von 5,2 auf 5,1 Prozent in Grenzen. Dahinter bröckelte Kabel eins von 3,8 auf 3,4 Prozent, RTL II von 3,5 auf 3,2 Prozent.

 

Mehr in der W&V:  https://www.wuv.de

DOOH demnächst auch auf dem Mond

moon space explorationNach “DOOH in the Sky” jetzt “DOOH on the Moon”: Das japanische Startup Ispace will bis 2020 eine eigene Mondlandung durchführen und eine Mondlandefähre als Beamboard benutzen:

 

Erdlinge können dann zum Beispiel ihr Unternehmenslogo mit der Erde im Hintergrund anzeigen lassen (und das Bild auf die Erde übertragen lassen).

 

Ob es was wird, kann noch keiner sagen. Aber immerhin hat Ispace in einer aktuellen Finanzierungsrunde 90 Millionen Dollar von Investoren einsammeln können.

 

http://www.businessinsider.com

UK: Marriott nutzt als Erster “DOOH in the Sky”

Marriot_LightVert-20171220030031522Marriott setzt als erster Werbungtreibender eine Technolgie des englischen Startups Lightvert ein (wir berichteten), mit der Bilder per Laser direkt auf die Netzhaut der Betrachter projiziert werden.

 

Dadurch entsteht der Eindruck, dass das Bild in der Luft schwebt.

 

Mariott wird drei Tage lang auf Londons South Bank Bilder vom Eiffel Turm und dem Kolosseum als Teil seiner “Travel brilliantly” Kampagne zeigen.

 

Die Bilder werden dann über der Themse schweben (wenn die Zuschauer an der richtigen Stelle stehen und in die richtige Richtung schauen).

 

https://www.campaignlive.co.uk

 

USA: Immer mehr Werbekunden machen Programmatic selbst

anaprogrammatic_FXwwSd3Die Zahl der Werbungtreibenden in den USA, die Programmatic Buying selbst durchführen, hat sich im vergangenen Jahr verdopppelt.

 

Eine aktuelle Umfrage der US-amerikanischen Association of National Advertisers (ANA) unter ihren Mitgliedern ergab, dass 35% der Befragten den programmatischen Einkauf ganz oder teilweise in-house abwickeln. Im vergangenen Jahr waren es noch 14%.

 

https://www.mediapost.com

http://www.thedrum.com

Werbebetrüger kassierten 1,27 Milliarden Dollar pro Jahr

ondrej-supitar-203465-94686d7a8f77ed82Auf Heise.de:

 

Google hat sich für eine neue Studie mit Werbedienstleistern und Verlagen wie der New York Times, der Washington Post und Business Insider zusammengetan, um das Ausmaß von Werbebetrug in digitalen Medien zu untersuchen.

 

Das Ergebnis: Teilweise wurde mehr als fünfzigmal so viel Werbung verkauft als die gebuchten Webseiten tatsächlich ausgespielt haben. Damit wanderten hochgerechnet  täglich 3,5 Millionen US-Dollar an Betrüger, die eigentlich an Verlage hätten ausbezahlt werden sollen. Dies entspräche einem jährlichen Schaden von 1,27 Milliarden US-Dollar.

 

Der Werbebetrug wird besonders durch Programmatic Advertising ermöglicht. Durch die Zersplitterung des Marktes fehlt vielen Werbekunden die Übersicht, an wen konkret sie ihre Werbegelder bezahlen.  Betrüger nutzen dies, indem sie vorgeben, im Auftrag bestimmter Websites Werbeplätze zu vermarkten.

 

Google empfiehlt zur Abwehr dieses Werbebetrugs die Industrie-Initiative Ads.txt. Hier können Website-Betreiber über eine standardisierte Textdatei veröffentlichen, mit welchen Werbemarktplätzen sie tatsächlich zusammenarbeiten.

 

Mehr dazu unter: https://www.heise.de/

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